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Merkwürdiges im Wald *PIC*

Alis ⌂, (vor 7856 Tagen)

Bei meinem Goldröhrlingsstandort steht etwas im Wald, was wie ein Marterpfahl aussieht. Ein eingegrabenes Rundholz mit schrägen Einschnitten, oben etwas ausgekehlt mit irgend etwas rotem darauf, was daran runter läuft. Dekoratives Element oder hat das irgend einen Zweck?

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nicht weit davon an einer Baumwurzel ein seltsames eiförmiges Etwas.

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(da weiß ich, was es ist. Kann es jemand erkennen?)

Ansonsten in meinem besten Steinpilzwaldstück fast nichts. Außer den unvermeidlichen grünblättrigen Schwefelköpfen.
Hier habe ich probiert, im dunklen Wald die Fototasche als Stativ zu vemutzen.
Weiß nicht, was es ist, habe aber auch nicht richtig hingeschaut. Relativ entfernte, hellgraue (so ich das richtig gesehen habe) Lamellen.

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Gruß Alis

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Re: Merkwürdiges im Wald

Tommy, (vor 7856 Tagen) @ Alis

Ansonsten in meinem besten Steinpilzwaldstück fast nichts. Außer den
unvermeidlichen grünblättrigen Schwefelköpfen.
Hier habe ich probiert, im dunklen Wald die Fototasche als Stativ zu
vemutzen.
Weiß nicht, was es ist, habe aber auch nicht richtig hingeschaut. Relativ
entfernte, hellgraue (so ich das richtig gesehen habe) Lamellen.

Gruß Alis

Hi,

Also bei den beiden oberen "Dingen" bin ich überfragt.
Bei dem Pilzchen unten könnte es sich um eine Tephrocybe handeln.
Heißt nicht umsonst "Graublatt".

LG, Tommy

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Re: Merkwürdiges im Wald

Schwammerlkönig, (vor 7856 Tagen) @ Alis

Hallo Alis,
ich könnte mir beim ersten und zweiten Foto vorstellen, dass oben ein Salzstück aufgelegt wird und wenn es feucht durch Regen wird, das Salz die Rinnen hinunterläuft und dort von Rehen abgeleckt wird.

LG Peter

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Genau - der Marterpfahl ist ein Lecksteinpfahl *oT*

ajuga, (vor 7855 Tagen) @ Schwammerlkönig

- kein Text -

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Re: Merkwürdiges im Wald

Thomas Pruß, (vor 7855 Tagen) @ Alis

Moin Alis,
das ist, wie Peter schon sehr richtig bemerkte, eine Salzlecke. Und zwar eine richtig aufwändig gestaltete. Oben auf dem Stamm legt der Förster einen Salz- und Mineralienstein, der vom Regen ganz langsam aufgelöst wird. Das Salz rinnt dann an dem Stamm herab und kann vom Wild abgeleckt werden. Vor allem in Revieren, die über eine relativ mineralienarme Äsung verfügen, sind solche Lecken sehr sinnvoll. Im WInter können die sogar Leben retten – menschliches wie tierisches: Wo das Wild keine Möglichkeit hat an Salz zu kommen, holt es sich das von den Straßen – und wird überfahren. Wir hatten das Problem bei uns im Revier, das ein weitläufiges Moor ist. Dort hatten wir allein in einem Winter knapp 50 Wildunfälle an der Straße. Seitdem eine Salzlecke im Moor steht, ist weitgehend Ruhe.
Grüßlis
Thomas

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weiteres Bild *PIC*

Alis ⌂, (vor 7855 Tagen) @ Alis

Danke für die Hinweise zum "Marterpfahl". Habe mir was ähnliches gedacht. Die rotbraune Farbe irritiert mich etwas. Außerdem steht er relativ nahe (vielleicht 200m) am Waldrand und es ist der einzige, den ich bisher gesehen habe.

Zum zweiten rätselhaften Fund hier noch ein Bild.
Etwas getarnt durch die schlechte Bildqualität, sollte aber zu erkennen sein. Etwa 20m vom nächsten Pfad und wenig mehr von der nächsten Straße entfernt, aber in dichtem Wald.

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Gruß von Alis
...der gerade wegen Rückenproblemen krank macht. Der Fundort ist in der Nähe meines Hausarztes.

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Re: Gallen? *oT*

42, (vor 7855 Tagen) @ Alis

- kein Text -

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Alte Zierkürbisse, und ich wette…

Thomas Pruß, (vor 7855 Tagen) @ Alis

…irgendwo steht ’ne Morchel ;-)
Grüßlis
Thomas

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Re: Alte Zierkürbisse, und ich wette…

Alis ⌂, (vor 7855 Tagen) @ Thomas Pruß

…irgendwo steht ’ne Morchel ;-)

leider nein. Zumindest habe ich keine gesehen.
Nicht einmal Nachbars Rindenmulch gibt etwas her. Scheint für mich ein Morchelfreies Jahr zu bleiben.

Jetzt wäre nur noch zu klären, wieso man Zierkürbisse in den Wald tragen muss zum Entsorgen! Und wenn, hätte sich bestimmt ein unauffälligerer Platz dafür gefunden. Nun ja, immer noch besser als die Joghurtbecherlinge, Glasscherblinge, Spülmittelflaschlinge, Zigarettenstummellinge und was sich sonst noch alles am Waldrand findet.

Gruß Alis

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Re: Alte Zierkürbisse, und ich wette…

Tommy, (vor 7855 Tagen) @ Alis

Jetzt wäre nur noch zu klären, wieso man Zierkürbisse in den Wald tragen muss zum Entsorgen!

Hallo Alis,

Habt Ihr Wildschweine in der Gegend ?
Die werden nicht selten mit solchem Zeug gefüttert bzw. angeludert.
Kein Hochstand (Ansitz) in der Nähe gewesen ?

LG, Tommy

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Re: Alte Zierkürbisse, und ich wette…

Alis ⌂, (vor 7854 Tagen) @ Tommy

Hallo Tommy

Habt Ihr Wildschweine in der Gegend ?

In der Gegend ja, in unmittelbarer Nähe würde ich jetzt eher keine vermuten.
Und wenn, schmecken denen die Kürbisse nicht. Die entwickeln sich eher zu antiken Töpferwaren. Sieht schon nach Entsorgung aus. Sind auch Häuser in der unmittelbaren Nähe.
Die Wildschweine in der Gegend habe ich eher im Verdacht, mir die Pfifferlinge wegzufuttern. Dort wo die wachsen, ist alles umgepflügt. Es können aber auch körbchentragende Homo Sapiens die Ursache sein, wenn ich nichts mehr finde.

Gruß Alis

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Re: Alte Zierkürbisse, und ich wette…

Tommy, (vor 7854 Tagen) @ Alis

Hallo Tommy
In der Gegend ja, in unmittelbarer Nähe würde ich jetzt eher keine vermuten.
Und wenn, schmecken denen die Kürbisse nicht.
Gruß Alis

Hi Alis,

Ich hätte gedacht, dass Wildschweine, die bekanntlich Allesfresser sind, ggf. auch vor Kürbissen nicht Halt machen würden.
Bei uns hier kommt Schwarzwild nächtens nicht selten unmittelbar in Wohngebiete, um sich in Obstgärten an Fallobst, aber auch in Gemüsegärten gütlich zu tun, weswegen es mich eigentlich nicht gewundert hätte, wenn man die Tiere auch damit zu "kirren" imstande wäre.

LG, Tommy

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Begriffsverwirrung

Thomas Pruß, (vor 7854 Tagen) @ Tommy

Moin Tommy,

Habt Ihr Wildschweine in der Gegend ?
Die werden nicht selten mit solchem Zeug gefüttert bzw. angeludert.
Kein Hochstand (Ansitz) in der Nähe gewesen ?

Die werden „angekirrt“, wenn der Jägersmann sie an einen Platz anfüttert. „Anludern“ gibt es nicht, auch, wenn ich den Begriff sehr originell finde. Aber wer Wildschweine in Siedlungsnähe „anludert“, ist ’ne alte Pottsau, denn Luder (nicht die in den Boxen der Formel 1) besteht aus kleinen (!!!) Mengen von Aufbruch (wenn man ein Reh ausweidet). Aber egal wie groß die Menge – es wird stinken…
Grüßlis
Thomas

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Re: Begriffsverwirrung

Tommy, (vor 7854 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Tommy,
Die werden „angekirrt“, wenn der Jägersmann sie an einen Platz anfüttert.
„Anludern“ gibt es nicht, auch, wenn ich den Begriff sehr originell finde.
Aber wer Wildschweine in Siedlungsnähe „anludert“, ist ’ne alte Pottsau,
denn Luder (nicht die in den Boxen der Formel 1) besteht aus kleinen (!!!)
Mengen von Aufbruch (wenn man ein Reh ausweidet). Aber egal wie groß die
Menge – es wird stinken…
Grüßlis
Thomas

Hi Thomas,

Als Nichtjäger hab' ich die Begriffe "kirren" und "ludern" bisher fälschlicherweise als gleichbedeutend erachtet. Habe mich soeben schlau gemacht und gelesen, dass "Luder" ausschliesslich tierischen Ursprungs ist.
Danke und..sorry! Zeigt wiederum, dass man sich keines Vokabulars bedienen sollte, in Bezug auf dessen Materie man nicht ganz sattelfest ist.

LG, Tommy

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;-)

Thomas Pruß, (vor 7854 Tagen) @ Tommy

Moin Tommy,
nur wer Fehler macht, lernt. Ich werde gerade in die höheren Weihen des (Jung-)Jägerdaseins eingeweiht (Schießprüfung bestanden, schriftliche Prüfung -> naja, mündliche Prüfung -> schau’ mer mal). Was meinst du, was ich alles an Ausdrücken lernen musste…
Aber was mich immer wieder wundert, ist die fast totale Unkenntnis der Jäger bezüglich Pilzen.
Die zählen jede Perle am Rehgehörn, plieren hinter jeder Rohrweihe her und wissen aus dem Kopf, wann der Iltis ranzt (jetzt), wie lange die Fähe dick geht (6 Wochen) und wie groß der Wurf ist (6 - 8 Junge). Aber Pilze? Ein einziger Jugend-Jungjäger hat sich für meine Exkusrionen angemeldet. Mag sein, das hängt mit meinem Lebensraum Nordfriesland zusammen, wo’s nur wenig Wald hat. Bayerische Jäger scheinen da fitter zu sein – jedenfalls die, die ich kenne…
Grüsslis
Thomas