Hallo PL,
ich habe das bewußt geschrieben, da ich diesem Pilz absolut nichts abgewinnen kann. Also der Mehlgeruch ( kein Gurkengeruch ) ist penetrant unverwechselbar.
Jetzt zu Deiner Frage bezüglich der unterschiedlichen Wertungen in den Pilzbüchern bezüglich des Geschmackes ist m.E. dadurch begründet, daß es zwei Kategorien von Bewertern dieses Pilzes gibt:
1. Befürworter, die diesen Pilz in der noch frühen pilzarmen Saison eben wegen seiner Unverwechselbarkeitsmerkmale wie: Erscheinungszeit ab Ende April, typischen Mehlgeruch und Ritterlingshabitus beruhigt sammeln und essen können.
2. Ablehner, wie ich, denen der aufdringliche unverlierbare, auch nach dem Braten immer noch vorhandene Mehlgeruch nicht zusagen.
Das ist die Erklärung für: "Für mich gehören Maipilze nur in den Wald".
Ich mache aber etwas anderes, ich informiere einige meiner Pilzberatungsleute, von denen ich weiß, daß sie den Mairitterling gerne essen, über von mir entdeckte Fundstellen zum Einsammeln, bzw. bringe sie manchmal direkt auch mit.
Herzliche Grüße Detlef
Hallo,
richtig, dort sind sie ja im allgemeinen zu finden. 
Wäre Dir dankbar, wenn Du mir erklären könntest, warum ?
Sollte es daran liegen, dass sie Dir persönlich nicht schmecken,
dann ist das ok.
Übrigens nachfolgend noch ein paar Zitate aus div. Pilzbüchern/Netz
als Beleg dafür, dass ich mit meiner Wertschätzung für den Maipilz
zumindest nicht ganz alleine stehe: - "Begehrter Speisepilz"
- "Ein geschätzter Speisepilz"
- "Ein geschätzter Speisepilz in einer noch pilzarmen Zeit"
Nebenbei noch als Abschluß bemerkt: Ich höre und lese immer wieder, dass
dieser Pilz nach Mehlt riecht
oder schmeckt. Mir völlig unverständlich. ?????
Vielmehr verbinde ich Gurkengeruch/-Geschmack im Rohzustand mit dem Maipilz.
MFG
PL