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Gallenröhrling oder Marone ???

Jogi, (vor 7738 Tagen)

Hallo Leute,

war gestern an meiner Maronen-Stelle.
Leider musste ich mit Entsetzen festellen, dass auch die kleinen
Exemplare schon irgenwie weich und gammelig waren...
Wie kommt denn sowas?

Desweiteren habe ich noch 2 Röhrlinge von der Größe eines Steinpilzes
gefunden.
Hatte einen sehr weichen grünlich gelben Schwamm, einen langen, in der
Mitte verengten Stiel und einen Cremfarbenden Hut.
Mein erster Gedanke: Gallenröhrling.
Geschmacksprobe erwies sich aber als NICHT bitter. Auch
der Brat-Test war erfolgreich. Habe 2 ganz kleine Stücke des Pilzes gebraten
und gegessen. Schmeckte sehr lecker.

War das etwa eine übergrosse Marone oder was ? Können Maronen überhaupt so gross
werden ??

PS:
Haltet mich bitte nicht für leichtsinning, einen Pilz zu verspeisen, den ich
gar nicht kenne. Aber bei dieser Art von Röhrling sah ich kein Risiko, weil
alle giftigen Varianten nicht in Frage kamen...

Grüße

Jogi

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Re: Gallenröhrling oder Marone ???

Hans hurter, (vor 7738 Tagen) @ Jogi

Hallo Jogi es gibt einen Beitrag von Lexi Zwillingsmaronen ware Riesen!Ich habe letztes Jahr auch zwei grosse gefunden leider kein Foto aber im Forum waren auch schon Riesen!Vielleicht hat Jürgen ein Foto?Ich rede von 10cm Stiel und etwa 150-250gr Gewicht.Grüessli Hans

Hallo Leute,
war gestern an meiner Maronen-Stelle.
Leider musste ich mit Entsetzen festellen, dass auch die kleinen
Exemplare schon irgenwie weich und gammelig waren...
Wie kommt denn sowas?
Desweiteren habe ich noch 2 Röhrlinge von der Größe eines Steinpilzes
gefunden.
Hatte einen sehr weichen grünlich gelben Schwamm, einen langen, in der
Mitte verengten Stiel und einen Cremfarbenden Hut.
Mein erster Gedanke: Gallenröhrling.
Geschmacksprobe erwies sich aber als NICHT bitter. Auch
der Brat-Test war erfolgreich. Habe 2 ganz kleine Stücke des Pilzes gebraten
und gegessen. Schmeckte sehr lecker.
War das etwa eine übergrosse Marone oder was ? Können Maronen überhaupt so
gross
werden ??
PS: Haltet mich bitte nicht für leichtsinning, einen Pilz zu verspeisen, den
ich
gar nicht kenne. Aber bei dieser Art von Röhrling sah ich kein Risiko, weil
alle giftigen Varianten nicht in Frage kamen...
Grüße
Jogi

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Re: Gallenröhrling oder Marone ???

Olaf, (vor 7738 Tagen) @ Jogi

hi,
Gallenröhrlinge sehen normallerweise schon was anders als Maronen aus.
Erstgenannte haben meist ein deutlich sichtbares stielnetz, die Röhren sind auch heller gefärbt als bei Maronen.

Es gibt aber auch eine Unterart von Gallenröhrlingen die übrigens genießbar sind und auch nicht bitter. Da das aber nicht ´häufig sein soll, denke ich es war wohl eher eine übergroße Marone o.ä.

xo olaf

Hallo Leute,
war gestern an meiner Maronen-Stelle.
Leider musste ich mit Entsetzen festellen, dass auch die kleinen
Exemplare schon irgenwie weich und gammelig waren...
Wie kommt denn sowas?
Desweiteren habe ich noch 2 Röhrlinge von der Größe eines Steinpilzes
gefunden.
Hatte einen sehr weichen grünlich gelben Schwamm, einen langen, in der
Mitte verengten Stiel und einen Cremfarbenden Hut.
Mein erster Gedanke: Gallenröhrling.
Geschmacksprobe erwies sich aber als NICHT bitter. Auch
der Brat-Test war erfolgreich. Habe 2 ganz kleine Stücke des Pilzes gebraten
und gegessen. Schmeckte sehr lecker.
War das etwa eine übergrosse Marone oder was ? Können Maronen überhaupt so
gross
werden ??
PS: Haltet mich bitte nicht für leichtsinning, einen Pilz zu verspeisen, den
ich
gar nicht kenne. Aber bei dieser Art von Röhrling sah ich kein Risiko, weil
alle giftigen Varianten nicht in Frage kamen...
Grüße
Jogi

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Re: Gallenröhrling oder Marone ???

Schwammerlkönig, (vor 7738 Tagen) @ Jogi

Hallo Jogi,
Gallenröhrlinge haben niemals einen grünlich-gelben Schwamm sondern einen weissen bis blassrosa oder graurosafarbenen, je nach Alter. Allerdings wenn es eine Marone war und der Schwamm schon in's grüne ging, dann iss sie lieber nicht mehr, nicht dass dein Gesicht später die gleiche Farbe annimmt "gg"

LG Peter

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Re: Gallenröhrling oder Marone ???

Piwo, (vor 7738 Tagen) @ Olaf

hi,
Gallenröhrlinge sehen normallerweise schon was anders als Maronen aus.
Erstgenannte haben meist ein deutlich sichtbares stielnetz, die Röhren sind
auch heller gefärbt als bei Maronen.
Es gibt aber auch eine Unterart von Gallenröhrlingen die übrigens genießbar
sind und auch nicht bitter. Da das aber nicht ´häufig sein soll, denke ich
es war wohl eher eine übergroße Marone o.ä.
xo olaf

hallo in die Runde,

die Röhrenmündungen des Gallenröhrling werden im Alter deutlich rosalich. Das vorhandene Stielnetz ist dunkel im Gegensatz zum hellen beim Fichtensteinpilz.

Gruß
Piwo

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Fragen zum Milder Gallenröhrling

AK_CCM, (vor 7738 Tagen) @ Olaf

Servus Olaf!

Danke für den Hinweis auf die milde Ausführung des Gallenröhrlings (Tylopilus felleus var. alutarius. Welche Unterschiede zwischen der Varietät und dem Typus gibt es denn sonst noch?

Hintergrund: Irgendwo habe ich Mal aufgeschnappt, dass sich eine Kollektion in mindestens 3 Merkmalen vom Typus unterscheiden muss, bevor man von einer Varietät spricht. Fällt nur ein Merkmal unterschiedlich aus, spricht man von einer Form. Liege ich damit richtig oder würfle ich etwas durcheinander?

Wäre dankbar, wenn jmd Licht ins Dunkel bringen könnte!

Gruß, Andreas

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Re: Gallenröhrling oder Marone ???

Manfred, (vor 7738 Tagen) @ Jogi

Hallo Leute,
Desweiteren habe ich noch 2 Röhrlinge von der Größe eines Steinpilzes
gefunden.
Hatte einen sehr weichen grünlich gelben Schwamm, einen langen, in der
Mitte verengten Stiel und einen Cremfarbenden Hut.
Mein erster Gedanke: Gallenröhrling.
Geschmacksprobe erwies sich aber als NICHT bitter. Auch
der Brat-Test war erfolgreich. Habe 2 ganz kleine Stücke des Pilzes gebraten
und gegessen. Schmeckte sehr lecker.

Hallo Jogi

Bei gelb-grünlichen Farbtönen kannst Du sicher sein, dass es kein Gallenröhrlich ist. Dessen Röhrennetz ist anfangs blass-cremefarben, später in etwa hell-rosabräunlich.

Grüssli
Manfred

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Re: Fragen zum Milder Gallenröhrling

Jürgen, (vor 7738 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,

für mich ist der Milde Gallenröhrling ein Phantom. Was nicht ausschließt, dass es vielleicht ganz selten mal milde gibt, aus welchen Gründen auch immer (könnte auch an einem Ausfall der entsprechenden Geschmacksrezeptoren beim Schmeckenden liegen).

Angeblich soll sich alutarius noch durch schwächeres oder fehlendes Stielnetz und braunere Hutfarben unterscheiden - beides trifft man aber auch bei der bitteren Typussippe an.

Grüße, Jürgen

Servus Olaf!
Danke für den Hinweis auf die milde Ausführung des Gallenröhrlings (
Tylopilus felleus var. alutarius . Welche Unterschiede zwischen der
Varietät und dem Typus gibt es denn sonst noch?
Hintergrund: Irgendwo habe ich Mal aufgeschnappt, dass sich eine Kollektion
in mindestens 3 Merkmalen vom Typus unterscheiden muss, bevor man von
einer Varietät spricht. Fällt nur ein Merkmal unterschiedlich aus, spricht
man von einer Form. Liege ich damit richtig oder würfle ich etwas
durcheinander?
Wäre dankbar, wenn jmd Licht ins Dunkel bringen könnte!
Gruß, Andreas

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Re: Fragen zum Milder Gallenröhrling

Alis ⌂, (vor 7738 Tagen) @ Jürgen

Hallo Andreas,
für mich ist der Milde Gallenröhrling ein Phantom. Was nicht ausschließt,
dass es vielleicht ganz selten mal milde gibt, aus welchen Gründen auch
immer (könnte auch an einem Ausfall der entsprechenden
Geschmacksrezeptoren beim Schmeckenden liegen).

Hallo Jürgen,

nach meiner (begrenzten) Erfahrung sind Gallenröhrlinge zumindest mehr oder weniger bitter. Nachdem ich junge Exemplare gerne mal zuerst für Steinpilze halte, habe ich das öfters probiert. Bei machen war ich mir recht unsicher, bei anderen war ich sofort verbittert.

Ansonsten: Maronen mit cremefarbenem Hut?
Kann das nicht genausogut ein etwas ungewöhnlicher Steinpilz gewesen sein?

Bitte noch dein Urteil zu meinen Flockies
Beitrag 84759
Die unterschiedliche Farbe irritiert mich etwas

Jogi,
ich sammle Maronen nur selten. Gestern zum Beispiel (siehe meinen Beitrag)
Auch bei den jungen sind viele madig und auch oft schon weich.

Gruß Alis

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Urteil: Ess-Freispruch *oT*

Jürgen, (vor 7738 Tagen) @ Alis

- kein Text -

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Re: Urteil: Ess-Freispruch

Alis ⌂, (vor 7738 Tagen) @ Jürgen

Danke Jürgen, (ich denke, dass ich gemeint bin)
spätestens das schnelle, intensive Blauen war für mich eindeutig genug.
Auf den größeren habe ich jedoch verzichtet, war schon etwas weich.
Was mich eigentlich interessiert:
wird die rote Farbe mit zunehmendem Alter heller oder sind das einfach Varietäten?

Gruß Alis

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Re: Fragen zum Milder Gallenröhrling

Olaf, (vor 7738 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,
das kann ich dir leider nicht beantworten, da meine Literatur da nicht genug für hergibt. Vielleicht verhält es sich bei dieser nicht bitteren Variätät wie bei manch anderen Pilzen (.-z.b Fliegenpilz) auch, daß je Nachstandort die Zusammensetzung schwankt und somit auch die Bitterkeit.

Man bitteren Gallenröhrlinge kann man wohl mit Magermilch abkochen und sie getrocknet als Pilzpulver verwenden, so wird das wohl in Rumänien o.ä. Ländern gemacht. Konnte ich aber leider nie selber ausprobieren, da es bei uns keine Gallenröhrlinge gibt.

xo olaf

Servus Olaf!
Danke für den Hinweis auf die milde Ausführung des Gallenröhrlings (
Tylopilus felleus var. alutarius . Welche Unterschiede zwischen der
Varietät und dem Typus gibt es denn sonst noch?
Hintergrund: Irgendwo habe ich Mal aufgeschnappt, dass sich eine Kollektion
in mindestens 3 Merkmalen vom Typus unterscheiden muss, bevor man von
einer Varietät spricht. Fällt nur ein Merkmal unterschiedlich aus, spricht
man von einer Form. Liege ich damit richtig oder würfle ich etwas
durcheinander?
Wäre dankbar, wenn jmd Licht ins Dunkel bringen könnte!
Gruß, Andreas

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Re: Urteil: Ess-Freispruch

Jürgen, (vor 7738 Tagen) @ Alis

Hallo Alis,

beim Altern nimmt das Porenrot allmählich den Olivton der reifen Sporen an, das Ausblassen ist also ein ganz normaler Vorgang.

Grüße, Jürgen