hi,
Arsen ist soweit ich weiß ein Spurenelement und es kommt somit überall vor (Luft/Wasser etc.). Auch war es Bestandteil bestimmter Pestizide.
Es kann gut sein das manche Pflanzen Arsen stärker speichern als andere. Entscheidend ist wie Arsen eingebunden ist, Anorganisches
Arsen (wie im Trinkwasser) ist 10x schädlicher als mit Molekülen auf Kohlenstoff-Basis gebundenes Arsen.
Ich denke nicht,
daß du dir wg. erhöhter Arsenbelastungen in bestimmten Pilzen unbedingt Gedanken machen mußt, denn wenn du das tust, solltest du auch zukünftig darauf achten wo all deine anderen Lebensmittel denn so kommen.
(z.b. Reis aus USA hat eine 5x höhere Arsenbelastung als aus anderen Ländern)
xo olaf
Hallo,
hätte mal ´ne Frage. Habe günstig den "neuen" BLV-Pilzatlas
erworben. Bei Laccaria amethystina steht man solle ihn wegen "hoher
Arsenkonzentration" nicht verzehren. In keiner meiner anderen
Pilzbücher steht solch ein Hinweis. Ich habe den Lacktrichterling
eigentlich immer ganz gerne zum Pilzmischgericht gesammelt. Klar ist, dass
sich in manchen Pilzarten vermehrt Schwermetalle anreichern, aber speziell
Arsen (ist eigentlich kein Schwermetall)im Lacktrichterling würde mich
doch sehr wundern.
Gruß
Christian