vor 2 jahren hab ich bei uns auf der schwäbische alb eine wiese entdeckt, auf
der unzählige wiesenchampions zu finden waren.doch seit dem wurde nie
wieder einer gesehen.
meine frage ist nun "wann ist die beste witterung für die pilze, welche
wiesen sind geeignet und was muß ich beachten".
ich kenn eben nur die einen, und die haben mich nicht vergiftet oder
umgebracht, aber manche sehen ihnen sehr ähnlich riechen aber ziemlich
komisch.
danke schon im vorraus.
servus!
- wiesenchampignons erscheinen dann in massen, wenn nach länger andauernder trockenheit wieder regen gefallen ist - dann noch einige tage und die pilze sind da.
- ich habe sie meistens auf gemähten wiesen in der nähe von flussufern gefunden - das ist aber keine bekannte regel. pferdeweiden sind günstig, aber wo gibts die schon noch? der boden sollte nährstoffreich, aber nicht mit kunstdünger behandelt sein.
- die die komisch riechen sind wahrscheinlich karbolchampignons. merkmal: das fleisch läuft beim kratzen an der stielknolle oder durchschneiden derselben schnell chromgelb an. und eben der aufdringlich muffig-medizinische karbolgeruch, der beim zubereiten noch stärker wird. die sind zumindest für viele personen giftig, manche vertragen die auch ohne schaden, aber schmecken werden sie auch denen sicher nicht.
- gutes merkmal für den wiesenchampignon: die lebhaft rosa gefärbten, später dunkelbraunen lamellen!
ciao michel