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Heute wieder beim Suchen ...

Martin Brunner, (vor 9539 Tagen)

Hallo liebe Pilzfreunde,

dieses Forum gefällt mir immer besser... Danke an alle, die mir
auf die verschiedensten Fragen geantwortet haben ...

Heute war ich wieder in Stahndorf bei Berlin(Wannsee) unterwegs...
Eigentlich nur um das schöne Nachmittagswetter auszunutzen...
(Meine ganze Familie hat sich dann beteiligt und meine Kinder
die Pilze aus dem geäst herangeschafft, da hat es mich dann auch
wieder erwischt und wir haben gesammelt und gesammelt...)

Endlich bin ich mit dem Putzen fertig:

1 x Birkenpilz (sehr sauber und gross)
20 x Samtmaronenröhrlinge (sauber, 8 waren verwurmt)
51 x Maronenröhrlinge (alle sauber, habe an Ort und Stelle geprüft)
41 x Goldröhrlinge (habe nur die jungen genommen)
3 x sehr appetitliche Riesenschirmlinge (Hatte die Auswahl aus ca. 30)
12 x Schopftintlinge, sind schon verspeist...

Ich habe leider weder Steinpilz noch Rotkappe gefunden,
allerdings wahre UNMASSEN an Knollies ... weisse und grüne, Fliegenpilze
und sehr viele Flaschenboviste.

Erstaunlicherweise auch eine Menge Pilze, die ich nicht kannte !!

Morgen nehme ich meine Digitalkamera mit und dann gibts viele, viele
Bilder, ich hoffe Ihr habt Spaß daran und bildet mich ein wenig aus !

Martin_Brunner@t-online.de

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Re: Heute wieder beim Suchen ...

Birgit, (vor 9539 Tagen) @ Martin Brunner

Hallo Martin,

20 x Samtmaronenröhrlinge (sauber, 8 waren verwurmt)

Was ist denn ein Samtmaronenröhrling??

Ansonsten Glückwunsch, ich werde leider voraussichtlich die nächsten Tage keine Zeit haben und die große Pilzschwemme hier verpassen. :-((((

Birgit

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Xerocomus spadiceus nicht(!) Xerocomus badius !

Martin Brunner, (vor 9539 Tagen) @ Birgit

Hallo Martin,
Was ist denn ein Samtmaronenröhrling??
Ansonsten Glückwunsch, ich werde leider voraussichtlich die nächsten Tage
keine Zeit haben und die große Pilzschwemme hier verpassen. :-((((
Birgit

Hallo,

Die Samtmarone unterscheidet sich geschmacklich nicht, aber wohl im
aussehen. Es gibt im übrigen einige Xerocomus Arten. Ich kann sie selber
nicht auseinanderhalten.
Die Samtmarone hat den Samtschirm und einen sehr festen dickfleischigen Bauch.
(Ist mir lieber als die 'normale' Marone. Wächst auch stehts an den selben
Standorten, zumindest hier in Berlin....

Martin_Brunner@t-online.de

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Re: Xerocomus spadiceus nicht(!) Xerocomus badius

Karl-Heinz ⌂, (vor 9539 Tagen) @ Martin Brunner

Hallo,
Die Samtmarone unterscheidet sich geschmacklich nicht, aber wohl im
aussehen. Es gibt im übrigen einige Xerocomus Arten. Ich kann sie selber
nicht auseinanderhalten.
Die Samtmarone hat den Samtschirm und einen sehr festen dickfleischigen
Bauch.
(Ist mir lieber als die 'normale' Marone. Wächst auch stehts an den selben
Standorten, zumindest hier in Berlin....
Martin_Brunner@t-online.de

Hallo Birgit, hallo Martin

Ev. besser bekannt als brauner Filzröhrling.

Gruß

Karl-Heinz

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Re: Xerocomus spadiceus nicht(!) Xerocomus badius

Birgit, (vor 9539 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Birgit, hallo Martin
Ev. besser bekannt als brauner Filzröhrling.

Hallo Karl-Heinz und Martin,

danke für die Erläuterungen. Den braunen Filzröhrling (X. spadiceus oder wie er jetzt heiß X. subtomentosum var. ferrugineus (bis man den Namen fertig gesagt hat, sind ja schon wieder drei neue Pilze nachgewachsen ;-)) ) kenne ich bisher nur mit recht schmächtigem Stiel und ich finde den wegen der filzigen Hutoberfläche eigentlich der Ziegenlippe (X. subtomentosum) ähnlicher als der Marone (x. badius), aber vielleicht wachsen bei euch ja andere Exemplare. Ich kann mich aus Kindertagen auch an einen Pilz erinnern, den wir Sandmarone genannt haben, weiß der Himmel was das nun wieder war.

Gruß

Birgit

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Sand-, Samtmaronen..alles Quatsch!

Leonie, (vor 9538 Tagen) @ Birgit

Ich will mich hier weiß Gott nicht als Expertin aufspielen (Warum sagen die Wolfgänge, Harry, Karl und co und insbesondere Andreas nichts dazu?). Aber Samt-(Sand-) Maronen sind ganz normale Badiusse. Alles eine Art. Es gibt aber zwei Wuchsformen..und Übergänge..die sicherlich schönere, festfleischigeren Samthüter aus dem trockenen Nadelstreu. Und die schmierigere, schlankere Wuchsform aus Moos und Gras! Ich unterscheide noch eine dritte...die ab uns zu in reinem (?) Buchenwald auftauchenden, derbfleischigen Laubwaldmaronis. Ich (als absolute Lain) denke aber, daß das nicht Varitäten sind...sondern wirklich nur Wuchsformen, die von der Umgebung abhängen!

Der braune Filzröhrling und die Ziegenlippe sind dann wieder eine andere Geschichte!

Leonie

, : Hallo Karl-Heinz und Martin,

danke für die Erläuterungen. Den braunen Filzröhrling (X. spadiceus oder wie
er jetzt heiß X. subtomentosum var. ferrugineus (bis man den Namen fertig
gesagt hat, sind ja schon wieder drei neue Pilze nachgewachsen ;-)) )
kenne ich bisher nur mit recht schmächtigem Stiel und ich finde den wegen
der filzigen Hutoberfläche eigentlich der Ziegenlippe (X. subtomentosum)
ähnlicher als der Marone (x. badius), aber vielleicht wachsen bei euch ja
andere Exemplare. Ich kann mich aus Kindertagen auch an einen Pilz
erinnern, den wir Sandmarone genannt haben, weiß der Himmel was das nun
wieder war.
Gruß
Birgit

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Auch Experten können unterschiedl. Meinung sein!! *oT*

Karl-Heinz ⌂, (vor 9538 Tagen) @ Leonie

- kein Text -

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SAMT oder nicht SAMT ?!?!

Martin Brunner, (vor 9538 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo,

also ich muss sagen, ich bin kein Laie, allerdings auch keine
Profi geschweige denn Wissenschaftler, den Unterschied hat mir
ein Prof. von der FU (Freie Universität Berlin) gezeigt. Der hatte
auch gleich die richtigen Bücher bei der Hand und ist vom
Botanischen Garten/Institut. Ich denke schon, daß er mit den
Unterscheidungsformen UND Arten recht hat.
Ich glaube jeder muss mir Recht geben, wenn ich behaupte, daß man
verschiedenartige Maronenröhlinge in unseren Wäldern findet.
Ob dies alles an den Umweltbedingungen liegt, also die
Erscheinungsformen den ökologischen Faktoren unterliegen, ist
reine Spekulation. Ich finde doch tatsächlich in diesem Pilzreichem
Sommer/Herbst an einem Standort viele Exemplare EINER Erscheinungsform
und dicht daneben viele Exemplare die genau die beschriebenen Unterschiede
aufweisen.

Martin_Brunner@t-online.de

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Re: Sand-, Samtmaronen..alles Quatsch!

Frank Adam, (vor 9538 Tagen) @ Leonie

Hallöle,
bin gerade vom Dienst zurück und stolpere über Eure Beiträge bez. Xerocomus badius- mein Lieblingspilz. Möchte folgendes dazu loswerden:
In den letzten zwei Wochen war ich an meinen Lieblingsstellen fast jeden zweiten Tag. Habe folgendes festgestellt:

1. Maronen, die bei trockenem Wetter wachsen, bleiben länger fest aber relativ klein.
2. Maronen, die eine Regenperiode als kleine, schon fertige Pilze überdauern, sehen wir binnen kurzer Zeit als "alte Opas" im Wald stehen.
3. Maronen, die eine stets feuchte Periode als Wachstumszeit erwischt haben, also ab und zu einen Schauer, aber nie Dauerregen, nebst Nebelbildung, sehen hevorragend aus, sind aber meist vermadet.
4. Vorgestern habe ich nun Maronen gesehen, die einen festen und bauchigen Stiel hatten, der Hut war samtig und trocken, das Hymenium fest und hell, also Bilderbuchpilze! Diese wuchsen dierekt am Wegrand, der vor ein paar Monaten neu aufgeschüttet wurde. Der Boden war sandig und durchweg feucht - die Witterung hingegen trocken aber nicht zu warm.

Ich denke, dass diese verschiedenen Wuchsformen eher vom Wetter bestimmt werden als dass es sich um Arten handelt. Dies könnte man mit mikroskopischen Untersuchungen herausfinden.

Nebenbei: Habe Pfifferlinge unter amerikanischen Eichen gefunden. Dachte immer diese seien nur unter Nadelbäumen zu finden. Und Cantarellus friesii unter Buchen.
Gruss: Frank Adam