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Hexenröhrling

Herbert, (vor 9524 Tagen)

Ich sehe zu meiner Überraschung,dass Georg Müller den Flockenstieligen Hexenröhrling zu seinen Lieblings (Speise)Pilzen zählt.
Ich wußte,dass er kein Giftpilz ist,hielt ihn aber bislang für ungenießbar.
Kann mir bitte dazu was sagen? Zubereitung etc.?
M.f.G.
Herbert

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Re: Hexenröhrling

bernd, (vor 9524 Tagen) @ Herbert

Er ist mindestens so köstlich wie der Steinpilz. Ein toller Speisepilz, den die meisten stehenlassen :-)

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Re: Hexenröhrling

Herbert, (vor 9524 Tagen) @ bernd

Er ist mindestens so köstlich wie der Steinpilz. Ein toller Speisepilz, den
die meisten stehenlassen :-)

Kann man ihn verwenden wie einen Steinpilz? Braucht man ihn nicht vorher Abkochen?

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Re: Hexenröhrling

hansuwe, (vor 9524 Tagen) @ Herbert

Kann man ihn verwenden wie einen Steinpilz? Braucht man ihn nicht vorher
Abkochen?

Hallo Herbert,
im Unterschied zum Steinpilz nie roh essen nur gekocht.
Schmeckt kräftiger als der Steinpilz, wird beim Kochen nicht so schleimig wie Steinpilze vergleichbaren Alters. Das Gericht wird dunkel, bleibt nicht so hell wie eins vom Steinpilz.
Sehr guter Speisepilz.
Beachte die Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Hexenröhrlingen und ggf mit dem Satanspilz.
Pilzige Grüsse
hansuwe

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Re: Hexenröhrling

Moni, (vor 9523 Tagen) @ hansuwe

Hallo Herbert,
im Unterschied zum Steinpilz nie roh essen nur gekocht.
Schmeckt kräftiger als der Steinpilz, wird beim Kochen nicht so schleimig wie
Steinpilze vergleichbaren Alters. Das Gericht wird dunkel, bleibt nicht so
hell wie eins vom Steinpilz.
Sehr guter Speisepilz.
Beachte die Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Hexenröhrlingen und ggf
mit dem Satanspilz.
Pilzige Grüsse
hansuwe

Hallo hansuwe,
in meinem Pilzgebiet wachsen auch viele flockenstielige Hexenröhrlinge. Ich meine auch, dass ich sie eindeutig bestimmen kann, achte auf Flocken am Stiel, Röhren-/Sporen- und - wegen des Satanspilzes - vor allem auf die Hutfarbe. Meine Flockis sind im (Stiel-Schnitt curry-gelb und laufen sofort blau-schwarz an, der Stiel schwärzt auch sofort nach Berührung. Stiel ist auf ganzer Länge rötlich (oben am Hut mehr ins gelbliche) und flockig. Röhren sind dunkelrot, der Hut dunkelbraun und samtig, leicht fleckig.
Sind das die richtigen?
Du sprichst von Verwechslungen mit anderen Hexenröhrlingen. Worauf muss ich besonders achten? Für eine Antwort wäre ich dankbar. Vielleicht stehen sie noch und ich kann mir noch ein feudales Abendessen besorgen.

Erwartungsvolle Grüsse *schonmalaufdiemahlzeitfreu*
Moni

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Re: Hexenröhrling

jason, (vor 9523 Tagen) @ Moni

Hallo Alle,

bestätige alle bisherigen Beiträge, Zusatz:

oft anders als Steinpilze in hervorragendem Zustand und viel zu finden, weil von den meisten stehengelassen;

lässt sich genauso trocknen wie der Steinpilz und ist vom Aroma her für Pilzsuppen mindestens gleichwertig.

Zur Verwechslung:
ich finde er unterscheidet sich sehr deutlich vom Satanspilz (eizige "gefährliche" Verwechslungsmöglichkeit, extremes Blauen (daher Hexenpilz, weil man früher glaubte, es sei Hexerei), rote Stielflocken (bei keiner anderen Pilzart so vorhanden), brauner Hut (nicht blass, wie beim Satanspilz und einigen anderen rot-röhrigen Arten)

mfg,
jason

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Re: Hexenröhrling

bea, (vor 9523 Tagen) @ Moni

Hallo hansuwe,
in meinem Pilzgebiet wachsen auch viele flockenstielige Hexenröhrlinge. Ich
meine auch, dass ich sie eindeutig bestimmen kann, achte auf Flocken am
Stiel, Röhren-/Sporen- und - wegen des Satanspilzes - vor allem auf die
Hutfarbe. Meine Flockis sind im (Stiel-Schnitt curry-gelb und laufen
sofort blau-schwarz an, der Stiel schwärzt auch sofort nach Berührung.
Stiel ist auf ganzer Länge rötlich (oben am Hut mehr ins gelbliche) und
flockig. Röhren sind dunkelrot, der Hut dunkelbraun und samtig, leicht
fleckig.
Sind das die richtigen?
Du sprichst von Verwechslungen mit anderen Hexenröhrlingen. Worauf muss ich
besonders achten? Für eine Antwort wäre ich dankbar. Vielleicht stehen sie
noch und ich kann mir noch ein feudales Abendessen besorgen.
Erwartungsvolle Grüsse *schonmalaufdiemahlzeitfreu*
Moni

oh moni eile!
ich hoffe du kriegst sie vor dem dunkelwerden noch rein! ich hatte heute eine (kleine) flocki-malzeit und es war wieder ausgesprochen leckaaaaaa!

*fürdichfreu*
bea

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Re: Hexenröhrling

hansuwe, (vor 9523 Tagen) @ Moni

Hallo hansuwe,
in meinem Pilzgebiet wachsen auch viele flockenstielige Hexenröhrlinge. Ich
meine auch, dass ich sie eindeutig bestimmen kann, achte auf Flocken am
Stiel, Röhren-/Sporen- und - wegen des Satanspilzes - vor allem auf die
Hutfarbe. Meine Flockis sind im (Stiel-Schnitt curry-gelb und laufen
sofort blau-schwarz an, der Stiel schwärzt auch sofort nach Berührung.
Stiel ist auf ganzer Länge rötlich (oben am Hut mehr ins gelbliche) und
flockig. Röhren sind dunkelrot, der Hut dunkelbraun und samtig, leicht
fleckig.
Sind das die richtigen?
Du sprichst von Verwechslungen mit anderen Hexenröhrlingen. Worauf muss ich
besonders achten? Für eine Antwort wäre ich dankbar. Vielleicht stehen sie
noch und ich kann mir noch ein feudales Abendessen besorgen.
Erwartungsvolle Grüsse *schonmalaufdiemahlzeitfreu*
Moni

Hallo moni,
sicherlich hast Du Dich nicht vergiftet, bei sovielen Zuschriften zum Thema.
Kann nur allen zustimmen. Ich hatte deshalb geschrieben weil ich immer wieder in Büchern nachsehen muss was ich denn da habe. Bei uns gibt es z. B den glattstieligen und den flockenstieligen Hexenröhrling und vermutlich auch den netzstieligen.
Wenn ich mir die Bilder in Büchern und jetzt auch in der Galerie ansehe, scheint es Übergangsformen zu geben. Das Aussehen ist zwischen jung und alt auch sehr unterschiedlich.
Kommen noch Purpur Röhrling, Pracht Röhrling, Blutrotfleckender Röhrling und Weinroter Röhrling hinzu, von denen die letzteren in meinem Buch zumindest im rohen Zustand als giftig beschrieben werden.
Einige sind sehr selten, dennoch sehe ich immer wieder in Büchern nach.
Ich vertraue nur den Pilzen, die ich am bekannten Standort angetroffen und auch schon gegessen habe.
Den Pilz den Du beschrieben hast hätte ich auch als essbar eingestuft.
Bin gespannt, ob jemand vom Forum die letzteren schon mal zu Gesicht bekommen hat!
Guten Appetit und pilzige Grüsse
hansuwe.

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Re: Hexenröhrling

bea, (vor 9524 Tagen) @ Herbert

Kann man ihn verwenden wie einen Steinpilz? Braucht man ihn nicht vorher
Abkochen?

hallo!
ich brate die flockis lange in butter bis sie schön knusprig sind. sie werden erst dunkel und dann schön gelb.

das müßte als hitzebehandlung reichen. vertragen hab ich sie immer prächtig.

*wink*
bea

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ich machs wie bea!

KARL, (vor 9524 Tagen) @ bea

hallo!
ich brate die flockis lange in butter bis sie schön knusprig sind. sie werden
erst dunkel und dann schön gelb.
das müßte als hitzebehandlung reichen. vertragen hab ich sie immer prächtig.
*wink*
bea

Leider finde ich wesentlich häufiger den Netzstieligen Hexenröhrling, den ich bisher nie gegessen habe, weil er bei manchen Menschen mit Alkohol Probleme machen soll und ich ihn fast immer am Straßenrand finde, von wo ich ihn nicht mitnehmen mag. Wenn ich mal Flockis finde, dann mach ich es wie bea. Auch ich finde, dass sie schön knackig bleiben und sehr lecker schmecken!
Karl

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Re: Hexenröhrling

damijan, (vor 9523 Tagen) @ Herbert

Ich sehe zu meiner Überraschung,dass Georg Müller den Flockenstieligen
Hexenröhrling zu seinen Lieblings (Speise)Pilzen zählt.
Ich wußte,dass er kein Giftpilz ist,hielt ihn aber bislang für ungenießbar.
Kann mir bitte dazu was sagen? Zubereitung etc.?
M.f.G.
Herbert

Meiner Erfahrung nach (gestern abend beim Pilzpfannen-Fest wieder bestätigt) ist er einfach nur etwas zäher als andere Pilze. Ich schneide ihn immer etwas kleiner und lassen ihn als erstes garen, noch bevor ich die restlichen Pilze hinzugebe. Allerdings liegt er wohl auch etwas schwerer im Magen. Von einer Pilzpfanne aus 100% Hexenröhrlingen zum Abend würde ich daher ein wenig abraten. Aber ansonsten ist er lecker. Vor allem sieht es toll aus, wenn man ihn anschneidet, er dann ganz stark blaut und in der Pfanne dann wieder ausblasst, finde ich.

Gruß

Damijan

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Re: Hexenröhrling = Nonplusultra

Leonie, (vor 9523 Tagen) @ Herbert

Ich sehe zu meiner Überraschung,dass Georg Müller den Flockenstieligen
Hexenröhrling zu seinen Lieblings (Speise)Pilzen zählt.
Ich wußte,dass er kein Giftpilz ist,hielt ihn aber bislang für ungenießbar.
Kann mir bitte dazu was sagen? Zubereitung etc.?
M.f.G.
Herbert

das finde ich fast schon lustig. Denn Flockis sind die kulinarisch besten Röhrlinge überhaupt. Die blaue Farbe wird beim Erhitzen schön gelb. Das Fleisch ist wunderbar fest. Das Aroma vorzüglich. Daß sie erhitzt werden müssen--aber nicht abkochen oder derartige Albernheiten --ist klar. Ich hatte auch nie Probleme mit einem Gläschen Wein zu der Flockimahlzeit. Probleme mit Alkohohl treten wohl nur bei Netzis auf!

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Re: Hexenröhrling

José, (vor 9522 Tagen) @ Herbert

Der flockenstieliger Hexenröhrling gegört zu meinen "Lieblingspilze". Als Pilzgoulasch zubereitet schmeckt er besonders gut, aber auch einfach mit Zwiebel und Speck, Salz und Pfeffer scharf gebraten und dazu Reis und salat schmeckt er vorzüglich.

Vorsicht es gibt auch den Netzstieliger Hexenröhrling, de eßbar ist und gut aber "Antabus" enthält und sich mit Alkohol nicht verträgt! (Kreiskaufstörungen)
Grüße
José:

Ich sehe zu meiner Überraschung,dass Georg Müller den Flockenstieligen

Hexenröhrling zu seinen Lieblings (Speise)Pilzen zählt.
Ich wußte,dass er kein Giftpilz ist,hielt ihn aber bislang für ungenießbar.
Kann mir bitte dazu was sagen? Zubereitung etc.?
M.f.G.
Herbert

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Netzstieliger Hexenröhrling

Birgit, (vor 9522 Tagen) @ José

Vorsicht es gibt auch den Netzstieliger Hexenröhrling, de eßbar ist und gut
aber "Antabus" enthält und sich mit Alkohol nicht verträgt!
(Kreiskaufstörungen)

Der netzstielige Hexenröhrling enthält nachweislich kein Coprin (das beim Faltentintling für die Alkoholunverträglichkeit verantwortlich ist) und verursacht die Alkoholunverträglichkeit nicht bei allen Personen, die ihn essen. Wohlgemerkt: Es kommt allerdings öfter vor, daß er eine Alkoholunverträglichkeit verursacht!

Birgit

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Re: Netzstieliger Hexenröhrling

José, (vor 9521 Tagen) @ Birgit

Ich habe nicht behauptet, daß er "Coprin" enthält sondern "Antabus" Antabus vermeidet den Abbau von "Aldehyden", die schädlich sind und sich bei der Oxidation vom Alkohol im organismus bilden.Die lange Verbleibzeit der Aldehyden im Organuisums ist dann für die dann eintretenden Kreislaufbeschwerden verantwortlich

vonDer netzstielige Hexenröhrling enthält nachweislich kein Coprin (das beim

Faltentintling für die Alkoholunverträglichkeit verantwortlich ist) und
verursacht die Alkoholunverträglichkeit nicht bei allen Personen, die ihn
essen. Wohlgemerkt: Es kommt allerdings öfter vor, daß er eine
Alkoholunverträglichkeit verursacht!
Birgit