Pilzfunde in Gelnhausen

Wookie Trix, (vor 7377 Tagen)

Hallo,
auszuschließen ist das natürlich nicht, aber Du solltest schon mal ein Bild
einstellen, damit wir das genauer eingrenzen können.
Gruß Harald

Ein bild habe ich leider nicht. Aber dem Bild mit den Riesenchampignon, dass nach meinem Beitrag gepostet worden ist, kommt mein Findling sehr nahe. Einziger Unterschied: mein Pilz hatte am Stil nicht die typischen Flocken, die dem Riesen-Egerling normalerweise zugeschriebeben werden.

Gefunden habe ich den Pilz im botanischen Garten Meerholz (Gelnhausen). Ich gehe dort und in dem darüber liegenden Wald sehr oft in die Pilze. Der Pilzreichtum ist enorm. Habe bei meinem letzten Gang wie die letzten Jahre viele Rotfüsse und Ziegenlippen ernten können. Das schöne: die Rotfussröhrlinge waren trotz des nassen Wetters kaum verwurmt und noch sehr kompakt. Also bestens zum Dörren und Schmoren geeignet. Auch bei den Täublingen konnte man sich kaum satt sehen. Die Zinnober Täublinge waren eine Augenweide. Frauentäublinge konnte ich ebenfalls in Massen ernten. Ebenso orange Graustiltäublinge. Ich habe auch einige sehr schöne Exemplare an braunen Täublingen gefunden, die ich im ersten Moment für Wieseltäublinge gehalten habe. Allerdings war das Fleisch bei der Geschmacksprobe brennend scharf. Jetzt hirne ich seit zwei Tagen darüber nach, was das wohl für ein Täubling gewesen ist. Zum erstenmal bin ich über einen totem Baumstamm gestolpert, an dem sich der sowohl der dunkle als auch die helle Form des Austernseitling breit gemacht haben.
Perlpilze, Eierschwämme, Eierboviste, Birnen- und Flaschenstäublinge sowie ein Exemplar der braunen Filzröhrlings und eine Handvoll Blutroter Röhrlinge rundeten meinen Pilzgang ab.
Als Experiment habe ich paar Exemplare des Spindeligen Rüblings mit nach Hause genommen. In einem alten Pilzbuch habe ich gelesen, dass man diesen Pilz nach gründlichem Wässern als Essigpilz verwenden könnte. Bin mal gespannt, wie weit man diesen Ratschlag trauen kann. Als weitere Augenweide sind mir auf meinem Sapaziergang auch noch paar zitronengelbe Knollenblätterpilze begegnet. Schade, dass ich keinen Fotoapparat dabei habe. Diesen Pilz muss man einfach gern haben. Auch wenn man ihn besser stehen lässt.

Falls das gewünscht wird, informiere ich hier weiterhin über meine Funde aus dem Main-Kinzig-Tal oder wo immer ich gerade in die Pilze gehe.

Mit lieben Grüssen, Wookie Trix

@ Thomas

Ich tippe auf den braunen Filzröhrling

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Re: Pilzfunde in Gelnhausen

Roman Krettek, (vor 7376 Tagen) @ Wookie Trix

Hallo Wookie Trix,

früher, als ich noch in Südhessen wohnte, habe ich selbst in diesem Wald gesammelt, den ich auch für sehr artenreich halte. Ich bin daher an weiteren Fundberichten interessiert, auch aus anderen Main-Kinzig-Tälern.

Viele Grüße
Roman