Hallo, die beiden unterscheiden sich ja unter anderem dadurch, daß der
Scheidenstreifling keinen Ring hat und der Hutrand gerieft ist. Habe einige
grüne Knollenblätterpilze gesehen (im Internet und Büchern) die farblich
und der Form nach bestimmten Scheidenstreiflingen sehr nahe
kamen, wenn jetzt noch der Ring abhanden gekommen ist, könnte doch eine
Verwechslungsgefahr bestehen. Gibt es bei Knollenblätterpilzen manchmal
auch
einen gerieften Hutrand? Fühle mich immer ein wenig unwohl beim Sammeln.
Habe in der Literatur jedenfalls noch keine Warnung gefunden. Gibt es
irgendwelche untrüglichen Unterscheidungsmerkmale, außer dem Tod nach dem
Essen?
Hallo Anila,
ja natürlich, der Grüne Knolleblätterpilz ist leider besonders bei älteren Exemplaren am Hutrand deutlich gerieft.
Gegen dein Unwohlsein hilft wirklich nur diesen tödlich giftigen Pilz zu 100% zu (er)kennen, d.h mit erfahrenen Sammlern zu suchen und zu bestimmen.
Das Problem ist auch, dass A. phalloides und Konsorten farblich manchmal recht variabel, wenn auch bei A. ph. meist mit olivem Grundton der bei Scheidenstreiflingen sehr selten vorkommt, daher kommen. Aber das hilft bei den weißen Arten ja leider auch nichts.
Daher vorab zum Trost, sicher erkannte Scheidenstreiflinge (sind übrigens roh auch schwach giftig) mit orangen oder bräunlichen Farbtönen sollten fürs erste genügen, denn ich persönlich finde keinen der Scheidenstreiflinge besonders schmackhaft.
Gruß, Andreas