Das sieht mir nach einem Schwärztäubling aus (Sektion Nigricantae),
vielleicht der breitblättrige Schwärztäubling (Russula nigricans) - die
Lamellen stehen ziemlich weit! Fleisch müsste hart und brüchig sein! Hast
Du die Verfärbung noch weiter beobachtet?
hallo jürgen!
danke für den hinweis! hab dazu noch was gefunden bei wikipedia:
"Im Unterschied zu den Täublingen ist das Fleisch der Ritterlinge immer faserig-brüchig. "
also:
die lamellen sind wachsig und splittern, der stiel bricht wie bei einem täubling durch (keine fasern) auch das hutfleisch ist nicht faserig.
ist es damit eindeutig?
meine bedenken:
- das fleisch ist auch bei den großen exemplaren sehr feucht und kernig, was ich von "meinen" täublingen bisher so nicht kenne (die sind ausgewachsen sonst immer federleicht und sehr trockenmürbe)
- alle roten verfärbungen sind ins braun umgeschlagen. nicht ins schwarz, wie es eigentlich sollte?
mensch, wenn das täublinge wären (ich liebe täublinge!) gäbe das öfters ne volle pilzpfanne. außer mir wird die keiner ernten, dort nehmen die leute offenbar nur steinpilze und maronen. selbst die herrlichsten parasol lassen sie stehen. auch die wunderbaren flockis werden nur umgeschubst. na, mir solls recht sein ;)
kannst du meine bedenken entkräften?
ist "dickblättriger" und "breitblättriger" das selbe?
danke und angenehme pilzträume (ich sehe zur zeit überall wunderbare steinpilze im traum :)
rubesca