Hallo Juergen,
"Freistellen" hat nichts mit Bildschnitt zu tun, sondern bedeutet, ein Objekt vom Hintergrund zu lösen. Dies erreicht man z.B. durch Begrenzung des Schärfebereichs (u.a. durch Kameraabstand und Blendenzahl), sodass der Hauptdarsteller scharfe Konturen aufweist, der Hintergrund aber weich, also unscharf-verwaschen dargestellt wird und so in den Hintergrund tritt.
Der Grad der Freistellung ist Geschmackssache. Ich bevorzuge bspw. Bilder, auf denen der Hintergrund noch zu erkennen ist und nicht zu einem einheitlichen Farbton verschmilzt.
Darüberhinaus lässt sich eine Freistellung auch nachträglich per EBV mit dem Auswahl-Werkzeug und diversen Weichzeichnungs-Filtern durchführen, ist aber aufwändiger, als wenn man dies gleich beim Fotografieren entsprechend berücksichtigt.
Gruß, Andreas