extrem warm, und keine Pilze!

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7268 Tagen)

Hallo zusammen,

ich bin erstaunt, wie viel bei euch im Norden noch gefunden wird! Heute war ich im Elsass, 16 Grad, eigentlich ideal für Spätherbstpilze, aber der Wald ist völlig leer, sogar kaum Holzpilze! Bei ähnlichen milden Perioden im Dezember wuchs immer recht viel, aber jetzt: keine Rindenhelmlinge, Wiesenpilze null, höchstens ein paar "Dauerbrenner" wie Erdritterlinge etc. Es könnte sein, dass als Signal ein richtiger Kälteeinbruch im Herbst völlig ausblieb. Wenn man von der kurzen Periode Anfang September, wo Röhrlinge und andere Arten in Massen wuchsen, absieht, geht 2006 wiederum als sehr schlechtes Pilzjahr in die Bücher ein. Eigenartig, denn bessere Bedingungen als die letzten 3 Monate kann man sich kaum vorstellen! Wenigstens die eine oder andere Rarität liess sich dadurch hervorlocken...

Mit vielen Grüssen, Markus

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Re: extrem warm, und keine Pilze!

Max, (vor 7268 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Markus

Bei mir am Jurasüdfuss kann ich eine ähnliche Bilanz ziehen wie Du im Norden der Schweiz. Abgesehen von der gigantischen Sommersteinpilzschwemme und dem üppigen Pilzwachstum im September und Oktober war mein Pilzjahr ansonsten nicht sehr überragend. Auf meinen Jurahügeln ab 900 Höhenmeter habe ich das ganze Jahr hindurch äusserst wenige Pilze gesehen. Zudem blieben in tieferen Lagen bei mir einige Arten fast vollständig aus im 2006. Z.B. habe ich fast keine Maronenröhrlinge, Rotfussröhrlinge und Reizker gesehen in diesem Jahr.

Gruss Max

Hallo zusammen,
ich bin erstaunt, wie viel bei euch im Norden noch gefunden wird! Heute war
ich im Elsass, 16 Grad, eigentlich ideal für Spätherbstpilze, aber der
Wald ist völlig leer, sogar kaum Holzpilze! Bei ähnlichen milden Perioden
im Dezember wuchs immer recht viel, aber jetzt: keine Rindenhelmlinge,
Wiesenpilze null, höchstens ein paar "Dauerbrenner" wie
Erdritterlinge etc. Es könnte sein, dass als Signal ein richtiger
Kälteeinbruch im Herbst völlig ausblieb. Wenn man von der kurzen Periode
Anfang September, wo Röhrlinge und andere Arten in Massen wuchsen,
absieht, geht 2006 wiederum als sehr schlechtes Pilzjahr in die Bücher
ein. Eigenartig, denn bessere Bedingungen als die letzten 3 Monate kann
man sich kaum vorstellen! Wenigstens die eine oder andere Rarität liess
sich dadurch hervorlocken...
Mit vielen Grüssen, Markus

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wollte das eigentlich für mich behalten...........

Hans hurter, (vor 7268 Tagen) @ Max

habe vor einer Woche im näheren Jura ca.700-900NN viele Baumpilze ,Schleimi ,Nebelkappen einige Tintlinge, Rotfüsse und Trompetenpiffi gesehen siehe Beitrag vom 27.11. und gestern einen schlotternden Fliegenpilz,Nebelkappen neben Totholz ,Baumpilze in rauhen Mengen,einige Pfiffi und in einem abgelegenen geschützten Osthang einige Rotfüsse auch schlotternd welche ich wie beschrieben zugedeckt habe.Ganz zu schweigen von den vielen Macrospezies an und um Totholz.
Gruss Hans

Hallo Markus
Bei mir am Jurasüdfuss kann ich eine ähnliche Bilanz ziehen wie Du im Norden
der Schweiz. Abgesehen von der gigantischen Sommersteinpilzschwemme und
dem üppigen Pilzwachstum im September und Oktober war mein Pilzjahr
ansonsten nicht sehr überragend. Auf meinen Jurahügeln ab 900 Höhenmeter
habe ich das ganze Jahr hindurch äusserst wenige Pilze gesehen. Zudem
blieben in tieferen Lagen bei mir einige Arten fast vollständig aus im
2006. Z.B. habe ich fast keine Maronenröhrlinge, Rotfussröhrlinge und
Reizker gesehen in diesem Jahr.
Gruss Max

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Re: wollte das eigentlich für mich behalten.......

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7268 Tagen) @ Hans hurter

Ja hallo Hans,

bei Holzpilzen meine ich natürlich nicht die typischen Holzpilze, die sind ja meist auch mehrjährig. Sondern meist Rindenpilze, die man nur sieht, wenn man die Aeste dreht. Und hier hat es im Gegensatz zu anderen Jahren kaum frisches Material!

Viele Grüsse, Markus

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alles klar Markus . Gruss Hans *oT*

Hans hurter, (vor 7268 Tagen) @ Markus Wilhelm

- kein Text -

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Tolles Pilzjahr

Manfred, (vor 7267 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo zusammen,
ich bin erstaunt, wie viel bei euch im Norden noch gefunden wird! Heute war
ich im Elsass, 16 Grad, eigentlich ideal für Spätherbstpilze, aber der
Wald ist völlig leer, sogar kaum Holzpilze! Bei ähnlichen milden Perioden
im Dezember wuchs immer recht viel, aber jetzt: keine Rindenhelmlinge,
Wiesenpilze null, höchstens ein paar "Dauerbrenner" wie
Erdritterlinge etc. Es könnte sein, dass als Signal ein richtiger
Kälteeinbruch im Herbst völlig ausblieb. Wenn man von der kurzen Periode
Anfang September, wo Röhrlinge und andere Arten in Massen wuchsen,
absieht, geht 2006 wiederum als sehr schlechtes Pilzjahr in die Bücher
ein. Eigenartig, denn bessere Bedingungen als die letzten 3 Monate kann
man sich kaum vorstellen! Wenigstens die eine oder andere Rarität liess
sich dadurch hervorlocken...
Mit vielen Grüssen, Markus

Hallo Markus und alle Anderen

Im Gegensatz zu Dir bin ich mit dem heurigen Pilzjahr sehr zufrieden.
Die Steinpilzflut von Ende Aug./Anfang Sept. machen es für mich zu einem
guten Pilzjahr, auch wenn die Morchelsaison eher mager ausfiel.
Nebst Steinpilzen gab's auch viele Herbsttrompeten, die Maronen hingegen
blieben deutlich hinter den Mengen des Vorjahres zurück. Meine
Hauptpilzgründe habe ich einerseits im Kanton Zürich und andererseits
im Berner Seeland.
Mehr Sorgen bereitet mir zurzeit der viel zu milde Winter. Wenn das so
weitergeht könnte das Morchelwachstum zu früh einsetzen und dann bei
Kälteeinbrüchen im März/April vorzeitig abgewürgt werden.

Grüssli
Manfred