Bischofsmütze *PIC*

Aleuria, (vor 7233 Tagen)

Hallo,

ich wünsche allen Pilzlern zuerst mal ein gesundes neues Jahr :-)

Ich habe heute beim spazieren gehen zuerst gedacht ich hätte Hallus, sah ich doch schon von weitem, hinter dem Zaun eines an den Wald grenzenden Grundstücks, Lorcheln stehen....zuerst dachte ich, ich hab was verpennt und es ist schon April....Hilfe, die Frühjahrslorcheln schlagen aus....bei näherem Hinsehen wurde mir aber klar, es ist doch eher die Bischofsmütze die ich da gefunden hab.Oder lieg ich da falsch???? Wäre für mich ein Erstfund :-))) Zu dieser Jahreszeit passt der Pilz ja im Grunde genommen auch nicht so wirklich ( was aber in diesem ver-rücktem Pilzjahr ja nicht so sehr verwundert)und so bin ich mir nicht ganz sicher, was meinen die Experten?
Der Pilz ist ca. 20cm hoch, es standen noch etwa 10 Exemplare in der Umgebung.
[image]

Überhaupt,bei meinem Spaziergang hab ich heute Trompetenpfifferlinge, Totentrompeten, Semmelporlinge und noch einige andere Pilze gefunden, die so gar nicht in die Jahreszeit passen.

In den Postings hier liest man ja auch von vielen Pilzen die normalerweise im Herbst, bzw. im Spätsommer wachsen.
Der Winter der ein Sommer war, oder so ähnlich... was glaubt ihr sind die Auswirkungen?
Werden wir im nächsten Frühjahr von Zecken überschwemmt?

Gab es solche *Nichtwinter* schon früher??

Ich habe zwar auch schon mal vor ein paar Jahren, im November noch Steinpilze gefunden, aber an ein solches Pilzjahr wie dieses kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.
Irgendwie schon seltsam finde ich....

an alle liebe Grüße
Doris

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Bischofsmütze

Heinz Ebert ⌂, (vor 7233 Tagen) @ Aleuria

Tja Doris-Aleuria,
das sieht schon nach Bischofsmütze aus, sollte aber auf (auch vergrabenem) Holz gewachsen sein, was Deine Bilder nicht herzeigen.
Deine "Klimagedanken" kann ich teilen! Die meisten Leute freuen sich über die angenehmen Temperaturen, ich bin froh, dass man kein Glatteis befürchten muss, aber wenn nun wirklich kein Winter mehr kommt, dann ist letztlich einiges zu befürchten, nicht nur eine Zeckenexplosion.
Warten wir mal ab wie sich das entwickelt. Vielleicht kommt Schnee und Väterchen Frost im Julei/August ;-))
Die Blütenpflanzen legen jedenfalls jetzt schon fleißig los mit ihren Vermehrungsversuchen. SIE - und auch die Pilze - sind hoch intelligent (sag ich immer), denn sie erkennen, dass die Fortpflanzungsbedingungen (Temperatur und Feuchtigkeit) günstig sind, aber den Kalender kennen sie nicht. Fazit: die Erscheinungszeit (Phaenologie) ist kein sicheres Erkennungsmerkmal, was uns die Bedingungen dieses bescheuerten Winters überdeutlich beweisen.
Die Medien melden ja, dass dies bisher der wärmste Winter seit über 100 Jahren sei.
Der letzte "kalte" Winter war nach meiner Erinnerung 1978/1979. Damals lag so hoch Schnee, dass ich mein Garagentor nicht aufbekommen habe. Ich konnte nicht zum Dienst fahren und habe mich statt dessen drum gekümmert, dass ein Landwirt mit schwerem Allrad-Traktor einen festgefahrenen Schneepflug der Straßenmeisterei freigezogen hat.
Warten wir mal ab, was nun kommt, aber das Thema KLIMAERWÄRMUNG macht mir irgendwie Angst.
Beste Grüße, Heinz Ebert

Hallo,
ich wünsche allen Pilzlern zuerst mal ein gesundes neues Jahr :-)
Ich habe heute beim spazieren gehen zuerst gedacht ich hätte Hallus, sah ich
doch schon von weitem, hinter dem Zaun eines an den Wald grenzenden
Grundstücks, Lorcheln stehen....zuerst dachte ich, ich hab was verpennt
und es ist schon April....Hilfe, die Frühjahrslorcheln schlagen aus....bei
näherem Hinsehen wurde mir aber klar, es ist doch eher die Bischofsmütze
die ich da gefunden hab.Oder lieg ich da falsch???? Wäre für mich ein
Erstfund :-))) Zu dieser Jahreszeit passt der Pilz ja im Grunde genommen
auch nicht so wirklich ( was aber in diesem ver-rücktem Pilzjahr ja nicht
so sehr verwundert)und so bin ich mir nicht ganz sicher, was meinen die
Experten?
Der Pilz ist ca. 20cm hoch, es standen noch etwa 10 Exemplare in der
Umgebung.

Überhaupt,bei meinem Spaziergang hab ich heute Trompetenpfifferlinge,
Totentrompeten, Semmelporlinge und noch einige andere Pilze gefunden, die
so gar nicht in die Jahreszeit passen.
In den Postings hier liest man ja auch von vielen Pilzen die normalerweise im
Herbst, bzw. im Spätsommer wachsen.
Der Winter der ein Sommer war, oder so ähnlich... was glaubt ihr sind die
Auswirkungen?
Werden wir im nächsten Frühjahr von Zecken überschwemmt?
Gab es solche *Nichtwinter* schon früher??
Ich habe zwar auch schon mal vor ein paar Jahren, im November noch Steinpilze
gefunden, aber an ein solches Pilzjahr wie dieses kann ich mich beim
besten Willen nicht erinnern.
Irgendwie schon seltsam finde ich....
an alle liebe Grüße
Doris

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Einspruch...

Karl-Heinz ⌂, (vor 7233 Tagen) @ Heinz Ebert

der letzte strenge Winter liegt gar nicht so weit zurück.

s.link:

http://www.wetteronline.de/feature/rueckblick/25_wi.htm

Außerdem ist ein milder Winter wie er sich bisher zeigt kein Zeichen für einen Klimawandel, sondern eher die abschmelzenden Polkappen und zurückgehende Gletscher.

Viele Grüße
Karl-Heinz

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Einspruch...

Ingo, (vor 7233 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,

recht hast du. Ich fand den letzten Winter auch nicht wenig hart.
Es hatte nur nicht ganz soviel Schnee wie 1978/1979. Dafür war es
extrem lange bitter kalt - vor allem in unseren Regionen hier.
Wenn ich mir mal das heutige Datum so vornehme: 25 K Unterschied!

Da fällt mir noch ein prima Erlebnis zu ein. Ich hatte im vergangenen
Januar einen Termin in Magdeburg. Minus 21 Grad in Berlin Schönefeld
und dann gerade mal 100 km Luftlinie weiter westlich nur noch magere
7 Grad Minus. Und das am Vormittag! Im Ruhrpott soll es da angeblich zur
gleichen Zeit +/- gehabt haben. Hoffentlich wird es diesesmal nicht
mehr so schlimm.

*ggg* Ingo

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Re: Einspruch...

Karl-Heinz ⌂, (vor 7232 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

würde nicht sagen das es weniger Schnee gab als 78/79, es war nur regional sehr unterschiedlich.

So kann ich mich an die Bilder aus dem Südosten der Republik erinnern, wo meterhohe Schneemassen von den Dächern geräumt werden mussten, damit diese nicht einstürzten.

Gruß
Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,

recht hast du. Ich fand den letzten Winter auch nicht wenig hart.
Es hatte nur nicht ganz soviel Schnee wie 1978/1979. Dafür war es
extrem lange bitter kalt - vor allem in unseren Regionen hier.
Wenn ich mir mal das heutige Datum so vornehme: 25 K Unterschied!
Da fällt mir noch ein prima Erlebnis zu ein. Ich hatte im vergangenen
Januar einen Termin in Magdeburg. Minus 21 Grad in Berlin Schönefeld
und dann gerade mal 100 km Luftlinie weiter westlich nur noch magere
7 Grad Minus. Und das am Vormittag! Im Ruhrpott soll es da angeblich zur
gleichen Zeit +/- gehabt haben. Hoffentlich wird es diesesmal nicht
mehr so schlimm.
*ggg* Ingo

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Einspruch...

Thomas Pruss, (vor 7232 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Ingo,
würde nicht sagen das es weniger Schnee gab als 78/79, es war nur regional
sehr unterschiedlich.
So kann ich mich an die Bilder aus dem Südosten der Republik erinnern, wo
meterhohe Schneemassen von den Dächern geräumt werden mussten, damit diese
nicht einstürzten.

Genau, denkt auch an die Schneekatastrophe in Hedwig-Holzbein ;-) (SH)
Grüßlis
Thomas

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Einspruch...

bert, (vor 7232 Tagen) @ Thomas Pruss

Genau, denkt auch an die Schneekatastrophe in Hedwig-Holzbein ;-) (SH)
Grüßlis
Thomas

Das war im Westfinsterland ... äh Münsterland. Einige (freunde und verwandte von mir) waren ca. 1 Woche ohne Strom.
Es ist eben zur Zeit sehr ungewöhnlich wares WETTER - das hat mit klimawandel nicht so viel zu tun.

bert

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Bischofsmütze

Ingo, (vor 7233 Tagen) @ Aleuria

Hallo Doris,

das sieht eigentlich eindeutig nach Bischofsmütze (Gyromitra infula) aus.
Vergleiche mal mit den Bildern aus meinen Beiträgen Mitte November und
Anfang Dezember (Winterszeit ist Mützenzeit). Die Funde sind auch mikroskopisch
abgesichert.
Die Bischofsmütze ist auch eher eine Art, die den späten Herbst bevorzugt und
dürfte bei den derartigen Witterungsbedingungen etwa so "ungewöhnlich" sein wie
Nebelkappen und Violette Rötelritterlinge.

In unserer Region gibt es mittlerweile auch wieder bestätigte Funde von frischen
Maronenröhrlingen. Naja, das ist dann schon ungewöhnlich.

Von Form und vor allem der Größe her kommt sowieso kaum etwas anderes in Betracht.
Wenn du in den nächsten Tagen nochmal am Fundort vorbeikommst, so suche doch mal
nach unterirdischen Holzresten. Die Pilze sollten sich nach meiner Erfahrung auch
noch ein paar Tage halten. Mein letzter Fund stand auch mitten auf einem Waldweg,
über unterirdischen Wurzeln.

Glückwunsch nochmal zu diesem recht seltenen Fund. Ich habe zwar keine Ahnung,
in welcher Gegend du unterwegs bist. Mein Fund wurde jedenfalls als Fund
Nummer acht in der Kartierungs-Datenbank für das Land Brandenburg eingetragen.

Viele Grüße Ingo

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Re: Bischofsmütze / Holz

Aleuria, (vor 7232 Tagen) @ Ingo

Hallo Heinz und Ingo,

ja, das Grundstück wird als Holzlagerplatz genutzt und so nehme ich an, es wird genügend Holz unter der Erde vorhanden sein.

Nochmal hin will ich nur ungern... das Grundstück ist von einem ziemlich fiesen Stacheldraht gezäunt und ich bin von der anderen Seite des Grundstücks ( kein Zaun), über einen Bach gehüpft um die Fotos zu machen....Wer sein Grundstück so *Fort-Knox* ähnlich sichert, mag es bestimmt nicht wenn Pilzfuzzis darauf herumspazieren....aber da ich noch nie Bischofsmützen gefunden hatte, war die Anziehungskraft einfach zu groß und einen Pilz hab ich auch mitgenommen.

Direkt gegenüber von diesem Grundstück, keine 10 meter im Wald, hatte ich vor 6 Jahren um die Osterzeit, Frühjahrslorcheln gefunden.

Ich denke, die Mützen haben auch schon ein paar Tage auf dem Buckel, einige sind schon umgefallen. Ein Stückchen der mitgenommenen Mütze ist jetzt zu Gelbfieber unterwegs, die den Pilz mikroskopisch auswertet, da bin ich jetzt schon mal gespannt ob ich richtig gelegen hab.

@Heinz,

die *Klimagedanken* schwirren einem schon ganz schön im Kopf rum, danke für deine ausführliche Antwort und das Mitteilen deiner Einschätzung dazu:-)

@ Karl-Heinz,

ja, den letzten Winter hab ich auch als ganz schön *frostig* empfunden, um so seltsamer empfinde ich diesen *Nicht-winter* und ich glaube, sollte sich das Klima wandeln, werden es die Menschen die sich viel in der Natur aufhalten ,es auch als erste bemerken...

liebe Grüße Doris

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Bischofsmütze / Holz

Ingo, (vor 7232 Tagen) @ Aleuria

Direkt gegenüber von diesem Grundstück, keine 10 meter im Wald, hatte ich vor
6 Jahren um die Osterzeit, Frühjahrslorcheln gefunden.

Hallo Doris,

es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass sich bestimmte Lorchelarten
das Revier teilen - zumindest zu verschiedenen Jahreszeiten. So habe
ich im gleichen Areal, wo vor kurzem die Mützen standen, gut sechs
Monate zuvor Frühjrslorchel und die Große Scheibenlorchel (Gyromitra ancilis)
gefunden. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die stehen alle
mehr oder weniger auf Kiefernholz. Schaue doch einfach ab Mitte April wieder
nach. Irgendwann solltest du auch im Frühjahr wieder fündig werden.

Was mich wundert ist, dass mehrere (ähnliche) Lorchelarten an einer Stelle
gehäuft vorkommen, während sie anderswo komplett fehlen.

Manchmal könnte es einem schon so vorkommen, dass hier eine Pilzart in
der Lage ist, Fruchtkörper verschiedener Arten hervorzubringen.
Von einigen Morchella-Varianten meine ich so etwas auch schon gelesen zu haben,
ebenso wie auch von gewissen Becherlingen (P. varia).

Obwohl - ernsthafte Mykologen mögen mir bitte den letzten Absatz nachsehen.;-)

Beste Grüße - Ingo

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Bischofsmütze ist ne.... *PIC*

Aleuria, (vor 7231 Tagen) @ Aleuria

....Bischofsmütze :-)

Uschi hat sie mikroskopiert und mir heute das Ergebnis gemailt.Ich werde auf jeden Fall immer mal an der Stelle vorbei gehen und durch den ( blöden Stacheldraht-) Zaun schauen ob noch mal was nachkommt.

An Uschi noch mal lieben Dank,

viele Grüße an alle
Doris

die mikroskopische Beschreibung von Uschi

Die Sporen sind hyalin, schmal elliptisch und haben zwei große Tropfen. Das Maß der Sporen ist 18,5-23,0 x 8,0-9,5µm.

Die Asci sind achtsporig mit den Maßen 260-300 x 14-16µm. Über die Paraphysen kann ich berichten das sie mehrfach

septiert sind. Die Spitze ist rel. stark verdickt (bis 9µm) der Inhalt teils körnig braun.

Nach der mikroskopischen Untersuchung steht für mich fest das es Gyromitra infula die Bischofsmütze ist.

[image]

[image]

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Re: Bischofsmütze ist ne....

Ingo, (vor 7231 Tagen) @ Aleuria

Hallo Doris,

na bitte, dann wären also alle Zweifel auch mikroskopisch aus dem
Weg geräumt. Du solltest aber unbedingt mal im Frühjahr an der
gleichen Stelle und in der näheren Umgebung nachschauen.
Es würde mich wundern, wenn du da nicht auch die typischen Lorcheln
dieser Jahreszeit antreffen solltest.

Übrigens - nicht nur Bischofsmützen sind relativ selten anzutreffen.
Das gilt auch für G. ancilis und G. esculenta.

Viele Grüße - Ingo

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Re: Bischofsmütze ist ne....

Werner, (vor 7230 Tagen) @ Ingo

Hallo,

Übrigens - nicht nur Bischofsmützen sind relativ selten anzutreffen.
Das gilt auch für G. ancilis und G. esculenta.

Also, ich denke, das ist regional sehr unterschiedlich. Bei uns in der Münchner Gegend ist G. ancilis ein Massenpilz, G. esculenta dürfte - wenn überhaupt - sehr rar sein, dafür ist G. gigas relativ häufig. Anderswo dagegen gibt es dagegen viele esculentas und praktisch keine gigas.

Die Bischofsmütze ist bei uns selten, aber sie wird immer wieder mal gefunden.

Gruß,

Werner

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Re: Bischofsmütze ist ne....

Ingo, (vor 7230 Tagen) @ Werner

Also, ich denke, das ist regional sehr unterschiedlich. Bei uns in der
Münchner Gegend ist G. ancilis ein Massenpilz, G. esculenta dürfte - wenn
überhaupt - sehr rar sein, dafür ist G. gigas relativ häufig. Anderswo
dagegen gibt es dagegen viele esculentas und praktisch keine gigas.

Hallo ihr Beiden,

natürlich ist das regional sehr unterschiedlich. Ich konnte leider
nicht erkennen, in welcher Gegend die Doris so unterwegs ist.

Folgende Fundzahlen sind momentan in der Datenbank für das
Land Brandenburg eingetragen:
Gyromitra infula: 8 Funde (selten)
Gyromitra ancilis: ca. 10 Funde (selten)

Gyromitra esculenta führe ich nicht auf, den die ist in den
Kiefernwaldgebieten gut verbreitet und in manchen Jahren sogar Massenpilz.
Über G. gigas fehlen mir die Angaben.

Viele Grüße Ingo

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Re: Bischofsmütze ist ne....

Werner, (vor 7230 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

Folgende Fundzahlen sind momentan in der Datenbank für das
Land Brandenburg eingetragen: Gyromitra infula: 8 Funde (selten)
Gyromitra ancilis: ca. 10 Funde (selten)

Naja, die Funddatenbank (Du meinst wohl die Online-Version?) ist aber grade was Ascos angeht eher dürftig. Kommt halt immer drauf an, wer gerade wo und was kartiert.

Gyromitra esculenta führe ich nicht auf, den die ist in den
Kiefernwaldgebieten gut verbreitet und in manchen Jahren sogar Massenpilz.
Über G. gigas fehlen mir die Angaben.

G. gigas gilt allgemein als viel seltener als esculenta, allerdings ist sie hier im Münchner Raum nicht sooo selten. Dauernd drüberstolpern tut man allerdings auch nicht.

Gruß,

Werner

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Re: Bischofsmütze ist ne....

Ingo, (vor 7230 Tagen) @ Werner

Hallo Ingo,
Naja, die Funddatenbank (Du meinst wohl die Online-Version?) ist aber grade
was Ascos angeht eher dürftig. Kommt halt immer drauf an, wer gerade wo
und was kartiert.

Hi Werner,

ich meine die seit Jahrzehnten gepflegte Datenbank des
Pilzvereins, die leider nicht öffentlich zugänglich ist.
Ich muss dort selbst gezielt nachfragen. Mit der online-
Kartierung hat dies nichts zu tun. Da ist, glaube ich,
für die Region nicht allzuviel drin.

*g* Ingo

Eintrag gesperrt
22 Aufrufe

Re: Bischofsmütze ist ne....

Aleuria, (vor 7230 Tagen) @ Ingo

natürlich ist das regional sehr unterschiedlich. Ich konnte leider
nicht erkennen, in welcher Gegend die Doris so unterwegs ist.

Hallo Ingo,

ich bin im Spessart unterwegs, meistens hier in der Nähe meines Wohnortes, Rodenbach, oft auch in den Wäldern um Bad Orb herum.Die Bischofmütze habe ich bisher noch nie gefunden,obwohl ich sehr oft im Wald unterwegs bin.Wo kann ich denn nachsehen ob sie hier in meiner Gegend schon öfters gefunden wurde?

Liebe Grüße Doris

Eintrag gesperrt
20 Aufrufe

Lorcheln im Frühjahr - Verbreitung

AK_CCM, (vor 7230 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

da muss ich Werner zustimmen: Auch bei mir im Mertinger Forst (ca. 10 km südlich von Donauwörth) ist Gyromitra ancilis im Frühjahr ein banaler Massenpilz an Fichtenstümpfen. Auch weiter südlich, in einem Wäldchen neben der Hurlacher Heide (ca. 3 km südlich von Klosterlechfeld) trifft man die Art im Frühjahr häufig an.

Dagegen habe ich die anderen 3 Lorcheln bei uns in der Gegend noch nie in freier Wildbahn gesichtet. Soweit ich aber weiß, hat unser Vereinscheffe letztes oder vorletztes Jahr etliche Exemplare von G. infula westlich von Augsburg in den Westlichen Wäldern gefunden.

Gruß, Andreas