Re: Täublinge in Kiefernwäldern - Teil 1

Ingo, (vor 7232 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

nach wiederholtem Blättern in der Literatur bin ich eigentlich
zu dem gleichen Ergebnis gekommen. Die cremefarbenen Lamellen
sind deutlich erkennbar und schließen den Frauentäubling aus.
Wenn ich mir so die Bilder z.B. im 1500 Pilze von RMD ansehe,
haben auch die grasgrünen die rostfarbenen Flecken. Wenn das Foto
in diesem Bilderbuch stimmen sollte, würde ich doch für Birkentäubling
plädieren. Dazu muß man noch wissen, dass bei uns nahezu jedes
Kiefernwaldareal von Birken umzingelt ist. Der Mindestabstand zur
nächsten Birke beträgt zwar manchmal 80 m, jedoch sollte das kein
Grund für diese Art sein, dort nicht zu fruktizieren.

Ich habe irgendwo auch schon gelesen, dass die grasgrünen nicht
nur an Birke gebunden sind, sondern mitunter auch in reinen Kiefern-
beständen vorkommen.

Außerdem sollen Frauentäublinge eher wohlschmeckende Pilze sein.
Die Pilze aus meinem Beitrag verbessern definitiv kein Pilzgericht.

Ich werde demnächst mal eine Anfrage an die PABB stellen. Die Leute
kennen sich mit den Arten unserer Region eigentlich bestens aus.
Bin gespannt, was die dazu meinen.

Vielen Dank nochmal und Beste Grü0e nach München
Ingo

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