Re: denke auch...

phragmobasidie, (vor 7013 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

hast du den Fund nun mikroskopiert und geschmacklich getestet, oder hast
du lediglich Bestimmungsdaten zusammengetragen?
Die gezeigte Kollektion scheint ja nicht mehr so ganz frisch zu sein.
Man glaubt ja gar nich, wie schnell sich solche Ring-Übergangszonen
bei Tricholomen verdünnisieren.
Ich erinnere da nur an meinen ersten Halsbandritterling vom Vorjahr.
Da war eine Übergangszone kaum noch zu erahnen. Und das, obwohl die Art
sonst einen deutlich erkennbaren Ring hat. Wenn nicht anderweitig
abgesichert,
würde ich die Bitteren Eichenritterlinge noch nicht zu 100% abschreiben.

ich habe dies alles getestet, was ich geschrieben habe. Geschmacklich war der im Prinzip mild. Bittere Ritterlinge
(getestet letztes Jahr: Pappel-R. und Gilbender R.) finde ich richtig würg, kein Vergleich zu dem hier.
Wenn es übereinstimmend heisst, dass ustaloides wie der dt. Name schon sagt deutlich bitter ist und nichts
anderes weiter in Frage kommt, soll mir das als 99%ige Bestimmung reichen. Am Rande der Kartierungsfähigkeit,
sozusagen.

schöne Grüße
Robin

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