Ach du Schreck,
merkwürdigerweise hat man hier mit Inocyben und Telamonien
bessere Chancen, einen gut gemeinten Rat zu erhalten.
Wenn es aber um Tricholomataceae geht, dann herrscht oft tiefes Schweigen.
Vielleicht werde ich demnächst trotzdem mal wieder das heikle Thema
mit der albobrunneum-Sektion anschneiden.
@Andreas
Ich weiß, das hilft dir in deinen Fall auch nicht weiter. Nur schade, dass
sich hier auch unsere Dauerbestimmer zurückhalten, die auf einer Zeitung
ausgebreitet, ohne Probleme 39 von 26 Arten auf Anhieb erkennen können.
LG Ingo
Hallo Ingo,
essen würde ich die auf jeden Fall nicht, den zweiten habe ich auch gestern mal unter einer Fichte gesehen. Aber auch der hatte nur einen minimal filzigen Stiel, wie für C. phyllophila beschrieben steht.
Kartierung ist halt ein hartes Brot, aber so lernt man am besten die Vielfalt vor Ort kennen und dazu gehören auch die Trichterlinge. Momentan liege ich bei etwa 80%, was ich schon kenne und die restlichen 20% sind halt bißchen schieriger. C. odora, C. gibba oder C. vibecina könnte man auch leicht auf einer Zeitung erkennen, aber es gibt halt auch noch ein paar andere.
Ritterlinge gibt's bei mir trotz massig Kiefernwälder halt nicht so viele. 
schöne Grüße
Andreas