Einige Lamellenpilze *PIC*

Niki Winter, (vor 6935 Tagen)

Hallo,
hoffentlich mache ich nicht zu viel Arbeit mit meinen Pilzen:

Der Hut dürfte einen Durchmesser von 6-8 cm gehabt haben.
Könnte es eine Agaricus-Art sein?

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Beim nächsten tippe ich mal auf Russula cyanoxantha, eine graue Art? Vielleicht liege ich daneben.

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Bei dem violetten könnte ich mir vorstellen, dass es Laccaria amethystea ist. Die Größe hatte er wohl.

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Diesen kann ich nicht ein- und zuordnen.

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Vielen herzlichen Dank für eure Hilfe,
Niki

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Re: Einige Lamellenpilze

Andreas ⌂, (vor 6935 Tagen) @ Niki Winter

Hallo Niki,

hoffentlich mache ich nicht zu viel Arbeit mit meinen Pilzen: Der Hut dürfte
einen Durchmesser von 6-8 cm gehabt haben.
Könnte es eine Agaricus-Art sein?

Das ist auf jeden Fall eine Agaricus-Art. Es scheint mir sogar etwas besseres zu sein, das könnte der Purpurfaserige Chamoignon (Agaricus porphyrizon) sein. Wenn er im (sauren) Nadelwald gefunden wurde, beim Herausnehmen an der Stielbasis recht deutlich gelb gefärbt hat (nur außen) und eine leichten Bittermandelgeruch hatte, dann dürfte das recht sicher sein.

Beim nächsten tippe ich mal auf Russula cyanoxantha, eine graue Art?
Vielleicht liege ich daneben.

Den kannst Du schon am Geruch erkennen, er riecht nämlich auffallend nach Marzipan: Marzipan-Schneckling (Hygrophorus agathosmus). Also kein Täubling! Sicherheitshalber immer die Stielprobe machen, ob er beim längs aufreissen fasert oder bricht.

Bei dem violetten könnte ich mir vorstellen, dass es Laccaria amethystea ist.
Die Größe hatte er wohl.

Ja, das stimmt.

Diesen kann ich nicht ein- und zuordnen.

Das ist ein Gürtelfuß, also ein Shclöeierling aus der Untergattung Telamonia. Sehr wahrscheinlich ist es der Pelargonien-Gürtelfuß, den man am ausgeprägten Geruch nach Pelargonienblättern erkennt. Neben den schönen weißen velumgürteln natürlich und dem Standort im sauren, feuchten Nadelwald.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Einige Lamellenpilze

Niki Winter, (vor 6935 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,
diesmal habe ich tatsächlich vergessen, die Funddaten kund zu tun.
Nach wie vor wie schon von meinen bisherigen Funden:
Nadelwald-Fichtenhochwald, Ostseitige Hanglage, extrem steil, zwischen 900 und 1200m, Ende August anfangs September, feuchtes Unterholz, wie die Moose bei den Fotos zeigen.
Leider vergesse ich immer die Pilze vor Ort entsprechend zu zerlegen. Ich muss mir das mal angewöhnen. Kommt vielleicht davon, dass ich mehr fotografisch unterwegs bin und die Sammlerleidenschaft hintan gestellt wird.

Beste Grüße Niki

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könnte der 1. nicht auch Agaricus semotus sein? *oT*

Gernot, (vor 6935 Tagen) @ Andreas

- kein Text -

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Re: könnte der 1. nicht auch Agaricus semotus sein

Waldschrat, (vor 6935 Tagen) @ Gernot

natürlich, allerdings ein bißchen groß für einen Zwerg. Tippe eher profan: Agáricus silvícola
Waldschrat

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Re: könnte der 1. nicht auch Agaricus semotus sein

Andreas ⌂, (vor 6935 Tagen) @ Gernot

Hallo,

könnte, ja, aber die Größe lies mich Zweifeln, wie auch Waldschrat schon anmerkte. Allerdings würde ich den Anis-Egerling aufgrund der doch recht kräftig gefärbten Hutmitte ausschließen wollen. Ich denke nicht, dass dies ein aufnahme- oder bildschirmbedingter Farbstich ist.

beste Grüße,
Andreas

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ok, danke euch beiden für die Aufklärung *oT*

Gernot, (vor 6935 Tagen) @ Andreas

- kein Text -

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Re: könnte der 1. nicht auch Agaricus semotus sein

Niki Winter, (vor 6935 Tagen) @ Andreas

Hallo,

Ich denke nicht, dass dies
ein aufnahme- oder bildschirmbedingter Farbstich ist.

War es auch nicht bei der Aufnahme. Auffallend war für mich der sehr schön wegstehende Ring und natürlich der ganze Habitus des Pilzes, der auf dem dunklen Waldboden nur so hervorstach.
Danke euch mal für die Diskussion,
Niki

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Re: Einige Lamellenpilze

Niki Winter, (vor 6935 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

Den kannst Du schon am Geruch erkennen, er riecht nämlich auffallend nach
Marzipan: Marzipan-Schneckling (Hygrophorus agathosmus). Also kein
Täubling! Sicherheitshalber immer die Stielprobe machen, ob er beim längs
aufreissen fasert oder bricht.

Feststellen konnte ich, nachdem ich die digitalen Audioaufzeichnungen nun abgehört habe - ich sprach da von einem angenehmen Geruch. Das Fruchtfleisch ist blütenweiß, wie das Filet von Forellen ind die Hutoberseite fühlt sich schmierig an - dies meine Aufsprache.

Gruß Niki