Kein Hallimasch, kein Tintling und auch kein OT *PIC*

Ingo, (vor 6912 Tagen)

Hallo Freunde der siechen Pilzprosa,

bei den ganzen tollen Funden in der letzten Zeit, möchte ich mich nicht lumpen lassen,
und auch ein paar gammelige Frostbeulen herzeigen.

Obgleich man dem aus dem Wege gehen kann, denn es gibt auch noch durchaus sehenswerte
Frischware. Kleine, bunte Pilzchen mit lange Stängeln etwa:

[image]

[image]

Ich lasse die mal so stehen und sage "Mycena spec."

Allgegenwärtig um diese späte Jahreszeit sind diese Zeitgenossen:

[image]

Horngraue- oder auch Butterrüblinge. Essbar, aber leider etwas geschmacksneutral.

Vereinzelt konnte man auch noch einen "Kriegspilz" ausfindig machen, der seine besten Tage aber auch
schon deutlich hinter sich hatte - Samtfußkrempling:

[image]

Jahreszeitgemäß auch diese üppigen und etwas fuchsigen Rötelritterlinge:

[image]

Die waren vom Frost sichtlich unbeeindruckt und schienen sich munter weiter zu entwickeln.
Angeblich essbar, schmecken sie mir aber recht eigenwillig.

Diese Kollektion hier:

[image]

warf einige Fragen auf. Eigentlich verbuche ich so etwas unter Falschen Pfifferlingen. Allerdings
sind die mir mit dünneren Stielen in Erinnerung. Und diese nicht so dunkel getönt.
Könnte es sein, dass es sich hier um Filzkremplinge handelte?

Alsdann habe ich dann doch noch ein paar echte Nachzügler angetroffen:

[image]

Diesen verirrten, braunen Filzröhrling...

[image]

...und diesen, recht stämmigen, Maroneröhrling sowie

[image]

den möglicherweise allerletzten (wer weiß schon?) Parasol des Pilzjahres.
Damit hat diese Art das halbe Jahr tatsächlich durchgehalten. Einer der ersten Großpilze im Mai
und nun durchgezogen bis Ende November. Obwohl – aufschirmen wird der nicht mehr.

Vollkommen überrascht war ich, als dieses Exemplar meinen Weg kreuzte:

[image]

So wie die Maria ausschaut, schien sie gerade frisch zu wachsen. Allerdings war der Fruchtkörper
eher von bescheidenen Ausmaßen. So 3 cm breit und 2 cm hoch. Wie ich finde, sind deutlich grüne
Spitzen an den Astenden erkennbar. Damit zum zweiten mal in diesem Jahr, und an komplett anderer Stelle
als die vom September: Ramaria apiculata. Sollten die nicht eher selten sein?!

Zieht man mal Fazit zu diesem Pilzjahr, könnte einem die Idee kommen, dass es ein eher gutes gewesen
sein müsste. Stimmt auch beinahe. Bis auf ein schwerwiegendes Manko. In den ganzen, vergangenen, Jahren
fanden sich im November neben einer Kiefer in Nähe meines Wohnwagens regelmäßig einige Röhrige Keulen
ein. Nur nicht in diesem Jahr. Totalausfall! Das wäre der perfekte Ausstand gewesen.

Allerdings hat sich dort nun etwas anderes eingenistet:

[image]

Um den Bezug zum Titel diese Beitrages zu erläutern. Da gab es mal eine Zeit im September 2006.
Das Forum quoll über vor Beiträgen über die tollsten Pilzfunde, und im Osten Brandenburgs herrschte
Wüstenklima. Voller Verzweiflung hatte ich meinen letzten Portionsbeutel Hallimasch aus 2005
abgelichtet, und eine Zimmerpflanze, auf der sich parasitische Pilze breit machten, und dann gab es noch
ein Porträt mit meinem 6“ Linsenrefraktor zu sehen. „Hallimasch, Tintlinge und ein wenig OT“, so der Titel
meines Beitrages.

Nun denn, in der Zwischenzeit hatte ich die Scherbe vertickt und, wie es oft kommt, durch eine doppelt
so leistungsstarke Optik ersetzt. Diesmal handelt es sich um ein Dobson-Spiegelteleskop in Leichtbauweise.
Spiegeldurchmesser 12,5“. Das Gesamtgewicht bei dieser Bauweise beträgt gerade mal ca. 18 Kilo und damit
deutlich weiniger als beim Linsenteleskop. Man lebt halt nur einmal!

Viele Grüße ins Land – Ingo

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Re: Kein Hallimasch, kein Tintling und auch kein O

coco, (vor 6912 Tagen) @ Ingo

hallo ingo,

bei dem zweiten käme ich nicht auf die idee, einen helmling zu sehen.
die falschen pfifferlinge dürfen aber sicher so heissen.
und der refraktor ist gewaltig. damit kannst du ja zeitung lesen, ohne zu bezahlen :)

gruss coco

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Re: Kein Hallimasch, kein Tintling und auch kein O

Matthias, (vor 6912 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,
beime zweiten sehe ich es wie Coco das es kein Helmling ist, das sieht mir sehr nach einem Häubling aus,
viele Grüsse
Matthias

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Re: Kein Hallimasch, kein Tintling und auch kein O

radeberger, (vor 6912 Tagen) @ Ingo

Hallo Freunde der siechen Pilzprosa,
bei den ganzen tollen Funden in der letzten Zeit, möchte ich mich nicht
lumpen lassen,
und auch ein paar gammelige Frostbeulen herzeigen.
Obgleich man dem aus dem Wege gehen kann, denn es gibt auch noch durchaus
sehenswerte
Frischware. Kleine, bunte Pilzchen mit lange Stängeln etwa:

Ich lasse die mal so stehen und sage "Mycena spec."
Allgegenwärtig um diese späte Jahreszeit sind diese Zeitgenossen:
Horngraue- oder auch Butterrüblinge. Essbar, aber leider etwas
geschmacksneutral.
Vereinzelt konnte man auch noch einen "Kriegspilz" ausfindig
machen, der seine besten Tage aber auch
schon deutlich hinter sich hatte - Samtfußkrempling:
Jahreszeitgemäß auch diese üppigen und etwas fuchsigen Rötelritterlinge:
Die waren vom Frost sichtlich unbeeindruckt und schienen sich munter weiter
zu entwickeln.
Angeblich essbar, schmecken sie mir aber recht eigenwillig.
Diese Kollektion hier:
warf einige Fragen auf. Eigentlich verbuche ich so etwas unter Falschen
Pfifferlingen. Allerdings
sind die mir mit dünneren Stielen in Erinnerung. Und diese nicht so dunkel
getönt.
Könnte es sein, dass es sich hier um Filzkremplinge handelte?
Alsdann habe ich dann doch noch ein paar echte Nachzügler angetroffen:
Diesen verirrten, braunen Filzröhrling...

...und diesen, recht stämmigen, Maroneröhrling sowie

den möglicherweise allerletzten (wer weiß schon?) Parasol des Pilzjahres.
Damit hat diese Art das halbe Jahr tatsächlich durchgehalten. Einer der
ersten Großpilze im Mai
und nun durchgezogen bis Ende November. Obwohl – aufschirmen wird der nicht
mehr.
Vollkommen überrascht war ich, als dieses Exemplar meinen Weg kreuzte:
So wie die Maria ausschaut, schien sie gerade frisch zu wachsen. Allerdings
war der Fruchtkörper
eher von bescheidenen Ausmaßen. So 3 cm breit und 2 cm hoch. Wie ich finde,
sind deutlich grüne
Spitzen an den Astenden erkennbar. Damit zum zweiten mal in diesem Jahr, und
an komplett anderer Stelle
als die vom September: Ramaria apiculata. Sollten die nicht eher selten
sein?!
Zieht man mal Fazit zu diesem Pilzjahr, könnte einem die Idee kommen, dass es
ein eher gutes gewesen
sein müsste. Stimmt auch beinahe. Bis auf ein schwerwiegendes Manko. In den
ganzen, vergangenen, Jahren
fanden sich im November neben einer Kiefer in Nähe meines Wohnwagens
regelmäßig einige Röhrige Keulen
ein. Nur nicht in diesem Jahr. Totalausfall! Das wäre der perfekte Ausstand
gewesen.
Allerdings hat sich dort nun etwas anderes eingenistet:
Um den Bezug zum Titel diese Beitrages zu erläutern. Da gab es mal eine Zeit
im September 2006.
Das Forum quoll über vor Beiträgen über die tollsten Pilzfunde, und im Osten
Brandenburgs herrschte
Wüstenklima. Voller Verzweiflung hatte ich meinen letzten Portionsbeutel
Hallimasch aus 2005
abgelichtet, und eine Zimmerpflanze, auf der sich parasitische Pilze breit
machten, und dann gab es noch
ein Porträt mit meinem 6“ Linsenrefraktor zu sehen. „Hallimasch, Tintlinge
und ein wenig OT“, so der Titel
meines Beitrages.
Nun denn, in der Zwischenzeit hatte ich die Scherbe vertickt und, wie es oft
kommt, durch eine doppelt
so leistungsstarke Optik ersetzt. Diesmal handelt es sich um ein
Dobson-Spiegelteleskop in Leichtbauweise.
Spiegeldurchmesser 12,5“. Das Gesamtgewicht bei dieser Bauweise beträgt
gerade mal ca. 18 Kilo und damit
deutlich weiniger als beim Linsenteleskop. Man lebt halt nur einmal!
Viele Grüße ins Land – Ingo

Hallo Ingo, gibt es doch Leute, die diese 2 hobbies haben, habe mich nach langem Nur-Lesen nun hier angemeldet.

Gruß und CS!

Volker

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beim ersten auch

Andreas ⌂, (vor 6911 Tagen) @ Matthias

Hallo Ingo,
beime zweiten sehe ich es wie Coco das es kein Helmling ist, das sieht mir
sehr nach einem Häubling aus,
viele Grüsse
Matthias

Hallo,

auch der erste ist ein Häubling. Generell kann man meines Wissens sagen, dass es keine gelbbraunen Helmlinge mit gerieften Hüten gibt.

Die Falschen Pfifferling sind echte Falsche Pfifferlinge, die können sogar noch robuster werden, so dass ich schon Erklärungsnotstände hatte meine Kursteilnehmer davon zu überzeugen, dass das keine Fuchsigen Rötelritterlinge sind. Vermutlich etwas frostgeschädigt und deshalb mit so dunklen Stielen.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Huch...,

Ingo, (vor 6911 Tagen) @ Andreas

auch der erste ist ein Häubling. Generell kann man meines Wissens sagen, dass
es keine gelbbraunen Helmlinge mit gerieften Hüten gibt.

...hatte ich Helmling geschrieben? Da sollte doch das Wort Galerina stehen. ;-)

Zugegeben, bei der Deutung dieser Funde habe ich mir keine Mühe gegeben.
Ich erkenne bei den Teilen vor Ort nicht allzuviel und lasse sie meist stehen.
Erst die Fotographie offenbart oftmals die Artmerkmale. Vielleicht sollte ich
das Teleskop mitnehmen. Damit kann ich die wesentlichen Merkmale schon aus 100 m
Entfernung erkennen.

Zum Glück scheine ich wenigstens mit der Marone richtig zu liegen. :o]

Grüsselis Ingo

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Re: Kein Hallimasch, kein Tintling und auch kein O

Ingo, (vor 6911 Tagen) @ coco

und der refraktor ist gewaltig. damit kannst du ja zeitung lesen, ohne zu
bezahlen :)

Moin coco,

dumm dur, dass alles seitenverkehrt und gespiegelt ist. Zeitung lesen
ging mit dem Linsenteil echt einfacher.

Grüßlis Ingo

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Re: Kein Hallimasch, kein Tintling und auch kein O

Ingo, (vor 6911 Tagen) @ radeberger

Hallo Ingo, gibt es doch Leute, die diese 2 hobbies haben, habe mich nach
langem Nur-Lesen nun hier angemeldet.
Gruß und CS!

Hallo Volker,

Herzlich Willkommen hier im pilzepilze-Forum. Wenn ich deine Spuren im
Astrotreff-Forum richtig deute, bist du in Südbrandenburg zu Hause. Wie sieht es
denn dort pilzemäßig aus? In der Nähe vom Senftenberger See müßte doch eigentlich
das gleiche Zeugs rumstehen, wie bei mir. Zumindest sollen von dort die letzten
brandenburger Fundmeldungen von Tricholoma focale stammen.

Für andere Foren als dieses hier fehlt mir leider die Zeit. Vielleicht schaffe
ich es wenigstens nächstes Jahr zum HTT.

Grüsslis Ingo

p.s. Für alle Astrorookies - CS steht für Clear Skyes - für Pilzfotos eher schlecht, so ein Himmel am Tage!

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kein glück

coco, (vor 6911 Tagen) @ Ingo

hallo ingo,

Zum Glück scheine ich wenigstens mit der Marone richtig zu liegen. :o]

nicht mal das :(
ist nämlich ein maronenröhrling.

*tiefduck*

coco

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Nee, drei!

Thomas Pruss, (vor 6911 Tagen) @ radeberger

Moin Volker,
hier ist noch einer! Allerdings nicht so hochgerüstet wie ihr beiden. Ich halte es wie die alten Assyrer und Babylonier: Die 50 mm Brennweite meiner körpereigenen Optik müssen reichen. Weit gucken kann ich nämlich gut, nur in der Nähe brauch ich ’ne Brille.
Auch von mir ein herzliches "Moin moin!" im Pilzforum.
Grüßlis
Thomas

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Zaghaftes räuspern

Waldschrat, (vor 6911 Tagen) @ coco

und der refraktor ist gewaltig. damit kannst du ja zeitung lesen, ohne zu
bezahlen :)

Hmm, hmm coco,
Ingos Bläuling ist unübersehbar kein Refraktor, sondern ein ein Spiegelteleskop. Sein Vorläufer war einer.Verwechsele ich etwas, Ingo oder hat mein biologischer Speicher ein Update nötig? In jungen Jahren hab´ich mich auch mit sowas beschäftigt und sogar den Hauptspiegel (19") aus einem Schiffsbullauge-Rohling gefertigt.
Gruß - Waldschrat

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Quatsch! 9" - nicht 19" *oT*

Waldschrat, (vor 6911 Tagen) @ Waldschrat

- kein Text -

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Re: Zaghaftes räuspern

Ingo, (vor 6911 Tagen) @ Waldschrat

Ingos Bläuling ist unübersehbar kein Refraktor, sondern ein ein
Spiegelteleskop. Sein Vorläufer war einer.Verwechsele ich etwas, Ingo oder
hat mein biologischer Speicher ein Update nötig?

Hallo Schrat,

Wir wollen doch nicht kleinlich sei, oder? Immerhin wollte coco mit dem Teil
Zeitung lesen. Dafür ist ein Refraktor nunmal besser geeignet. Teleskope mit
Parabolspiegel nennt man allerdings, dem eigenen Sinn dieses Wortes nach,
Reflektor. Kann schon mal passieren, bei der Namensähnlichkeit. Ist ja etwa so
wie mit Mycena und Galerina. ;-))

Aber, eine 9" Optik aus einem Bullauge wolltest du bauen. Vor noch 20 Jahren
waren Optiken dieser Größe für Privatpersonen ja nachezu unerschwinglich.
Was ist denn daraus geworden?

Grüsslis Ingo

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Re: Kein Hallimasch, kein Tintling und auch kein O

noodle, (vor 6911 Tagen) @ coco

hallo ingo,
bei dem zweiten käme ich nicht auf die idee, einen helmling zu sehen.
die falschen pfifferlinge dürfen aber sicher so heissen.
und der refraktor ist gewaltig. damit kannst du ja zeitung lesen, ohne zu
bezahlen :)
gruss coco

Nein, die ersten beiden Bilder zeigen m.E. eine Galerina, vielleicht in die Richtung Galerina laevis.

Glg, noodle :)

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zum Dobson

Alis ⌂, (vor 6911 Tagen) @ Ingo

Nun denn, in der Zwischenzeit hatte ich die Scherbe vertickt und, wie es oft
kommt, durch eine doppelt
so leistungsstarke Optik ersetzt. Diesmal handelt es sich um ein
Dobson-Spiegelteleskop in Leichtbauweise.
Spiegeldurchmesser 12,5“. Das Gesamtgewicht bei dieser Bauweise beträgt
gerade mal ca. 18 Kilo und damit
deutlich weiniger als beim Linsenteleskop. Man lebt halt nur einmal!

Vor allen Dingen wiegt es preislich weit weniger als ein Refraktor gleicher Öffnung! Schönes Teil! Leider ist der Herbst ja nicht so die beste Jahreszeit.
Mein 8" hat sicher schon wieder Spinnweben im Tubus.

Vielleicht kannst du ja die Pilze vor das Okular halten und zum Tubus reinschauen.
Da müsstest du ja fast die Sporen sehen können ;-)

Gruß Alis

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O.T. @ Ingo: Spiegel

Waldschrat, (vor 6911 Tagen) @ Ingo

Aber, eine 9" Optik aus einem Bullauge wolltest du bauen. Vor noch 20
Jahren
waren Optiken dieser Größe für Privatpersonen ja nachezu unerschwinglich.
Was ist denn daraus geworden?

Hallo Ingo,
nein, durchaus nicht. Den betreffenden Bullaugen-Rohling bezog ich seinerzeit spottbillig von einer Zuliefer-Firma aus Hainsberg bei Dresden. Bei ca. 600 Grad Celsius senkte ich sie in eine (eigentlich paraboloid gedrehte, aber im Schleifprozess kuglich deformierte) Graugussschale im selbstgebauten elektrischen Ofen ab. Danach folgte die Bearbeitung mit diversen Schleifmitteln auf derselben. Persönlicher Ereignisse stoppten leider abrupt diese Aktivitäten. Wahrscheinlich beindet sich das Objekt jetzt irgendwo unterhalb der Erdoberfläche.
Gruß - Waldschrat

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Re: zum Dobson

Ingo, (vor 6911 Tagen) @ Alis

Vielleicht kannst du ja die Pilze vor das Okular halten und zum Tubus
reinschauen.
Da müsstest du ja fast die Sporen sehen können ;-)

Hallo Alis,

dafür habe ich eigentlich etwas anderes. Das funktioniert mit elektrischem Strom
und ist auch nicht auf CS angewiesen. ;o)

Grüsslis Ingo

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Re: zum Dobson

radeberger, (vor 6911 Tagen) @ Ingo

Hallo alle hier bei pilzepilze!

Erst mal vielen Dank für die herzliche Aufnahme hier! Hat mich sehr gefreut! Nachdem ich seit 2 Jahren regelmäßig hier lese und mich so auf diesem Gebiet weiterbilde, war der Stein des Anstoßes zur Registrierung nun mein "Erstes" Hobby, die Astronomie. Ingo, Dein Spürsinn war fast richtig: Hobbymäßig bin ich in Südbrandenburg zu Hause: Im Org-Team des HTT, zu dem ich Dich recht herzlich einlade, Ende September auf dem Flugplatz Lönnewitz. Wohnen tu ich, wie es schon mein Nick sagt :-), in Radeberg in Sachsen. Wo es auch sehr schöne Pilzflecken gibt in der Umgebung, aber in Richtung Südbrandenburg ist da natürlich etwas mehr los, ist halt nicht so überlaufen. Einen schönen Dob hast Du übrigens, ist das ein Martini? Kann ich mit meinem 10" Galaxy von Birkmeier nicht ganz mithalten, bin aber sehr zufrieden damit. Und auch damit, daß sich hier schon 4 Leuts mit gleicher Hobbykombination gefunden haben.

Gruß an alle, und Ihr hört von mir, versprochen!

Volker