winterzeit, rätselzeit *PIC*
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Sehr schön gemacht!
Mein Tipp ist L.v. (Ich verschlüssele mal, um nicht zu viele Hinweise zu geben)
Beste Grüße vom Nobi
- kein Text -
- kein Text -
- kein Text -
Hallo coco,
hm, ich versteh mal wieder gar nichts.
Hast Du den ausgepeitscht ?
schöne Grüße
Robin
Hast Du den ausgepeitscht ?
nein, entzweit und mit der spitze meines taschenmessers misshandelt.
schöne grüsse zurück!
coco
[img]/archiv/extern/coco/2008/5862a[/img]
![[image]](/archiv/extern/coco/2008/5862a.jpg)
Hallo coco,
bei deinem Rätsel hast du dir ja wirklich was interessantes einfallen lassen. Bei meinem ersten Tipp hab' ich nämlich gar nicht gemerkt, dass der Pilz rund um den hellen Ausschnitt dazu gehört *schäm*. Aber mein Tipp bleibt natürlich bestehen ;).
Schöne Grüße
Gernot
Ps.: Vielen Dank, dass du das Forum mit so tollen Rätseln versorgst!
Mein Tipp ist L.v. (Ich verschlüssele mal, um nicht zu viele Hinweise zu
geben)
hallo nobi,
geht´s ein klein wenig konkreter? l.v. gibt´s nämlich mehrfach.
gruss coco
- kein Text -
- kein Text -
..ok, jetzt wo man mich mit dem Gesicht reingedrückt hat,
seh ich auch auf einmal blaue und fleischbraune Töne :)
Grüße, Robin
![[image]](/archiv/extern/coco/2008/5864.jpg)
- kein Text -
Moin Coco, sind das deine Fingerabdrücke auf dem Hut?
Hoffen wir mal, dass der Bundes-Wolfgang nicht mitliest.
Mit der Rotkappe weiß ich auch nicht so recht. Heiderotkappe
hast du unkommentiert durchflutschen lassen. Bleiben dann
im Prinzip nur noch Eichenrotkappe und Föhrenrotkappe.
Ohne Zugriff auf Jürgens Bilder kann ich mich leider nicht entscheiden.
Vielleicht hette Gernot ja schon richtig gelöst.
Grüsslis Ingo
bravo,
es ist die fichtenrotkappe (leccinum vulpinum).
mit viel einsatz vielleicht hier zu erahnen:
![[image]](/archiv/extern/coco/2008/5862b.jpg)
gefunden am 2. september im hochschwarzwald mit klassisch überhängender huthaut.
![[image]](/archiv/extern/coco/2008/5850.jpg)
![[image]](/archiv/extern/coco/2008/5858.jpg)
![[image]](/archiv/extern/coco/2008/5859.jpg)
![[image]](/archiv/extern/coco/2008/5861.jpg)
für mich kein alltäglicher fund.
danke für die rege beteiligung und bis bald :)
coco
bravo,
es ist die fichtenrotkappe (leccinum vulpinum).
mit viel einsatz vielleicht hier zu erahnen:
gefunden am 2. september im hochschwarzwald mit klassisch überhängender
huthaut.
für mich kein alltäglicher fund.
danke für die rege beteiligung und bis bald :)
coco
Hallo Coco,
die Fichtenrotkappe sollte L. piceinum heissen, L. vulpinum ist die Kiefernrotkappe,
viele Grüsse
Matthias
die Fichtenrotkappe sollte L. piceinum heissen, L. vulpinum ist die
Kiefernrotkappe,
auch dir ein frohes neues, matzinger!
bei mir rufen die nadelwald-rotkappen stets unverträglichkeitserscheinungen hervor, ohne sie zu verzehren - wie die anhängselröhrlinge.
wie, bitteschön, soll man zwischen l. piceinum und l. vulpinum unterscheiden?
was tun, wenn zwischen den fichten und föhren auch ein eichlein wächst oder eine buche und deshalb auch l. quercinum infrage kommt?
ich halte mich da notgedrungen an die bawü-flora, die quercinum und vulpinum (sehr mühsam) unterscheidet und bei letzterem, für mich nicht nachvollziehbar, in eine var. vulpinum und eine var. piceinum teilt.
mein gezeigter fund stammt aus einer reinen fichten-/ weisstannenschonung, deshalb nenne ich ihn fichtenrotkappe und in bawü-manier auf artebene trotzig l. vulpinum.
beste grüsse
coco
auch dir ein frohes neues, matzinger!
bei mir rufen die nadelwald-rotkappen stets unverträglichkeitserscheinungen
hervor, ohne sie zu verzehren - wie die anhängselröhrlinge.
wie, bitteschön, soll man zwischen l. piceinum und l. vulpinum unterscheiden?
was tun, wenn zwischen den fichten und föhren auch ein eichlein wächst oder
eine buche und deshalb auch l. quercinum infrage kommt?
ich halte mich da notgedrungen an die bawü-flora, die quercinum und vulpinum
(sehr mühsam) unterscheidet und bei letzterem, für mich nicht
nachvollziehbar, in eine var. vulpinum und eine var. piceinum teilt.
mein gezeigter fund stammt aus einer reinen fichten-/ weisstannenschonung,
deshalb nenne ich ihn fichtenrotkappe und in bawü-manier auf artebene
trotzig l. vulpinum.
beste grüsse
coco
Hallo Coco,
es gibt da einen netten Artikel dazu in der SPR, kann ich nächste Woche mal scannen und dir zukommen lassen,
viele Grüsse
Matthias
- kein Text -
auch dir ein frohes neues, matzinger!
bei mir rufen die nadelwald-rotkappen stets unverträglichkeitserscheinungen
hervor, ohne sie zu verzehren - wie die anhängselröhrlinge.
wie, bitteschön, soll man zwischen l. piceinum und l. vulpinum unterscheiden?
was tun, wenn zwischen den fichten und föhren auch ein eichlein wächst oder
eine buche und deshalb auch l. quercinum infrage kommt?
ich halte mich da notgedrungen an die bawü-flora, die quercinum und vulpinum
(sehr mühsam) unterscheidet und bei letzterem, für mich nicht
nachvollziehbar, in eine var. vulpinum und eine var. piceinum teilt.
mein gezeigter fund stammt aus einer reinen fichten-/ weisstannenschonung,
deshalb nenne ich ihn fichtenrotkappe und in bawü-manier auf artebene
trotzig l. vulpinum.
beste grüsse
coco
Hallo,
ob Fichten- und Kiefern-Rotkappen getrennt werden können bleibt schwierig und zweifelhaft. In der Ba.-Wü.-Flora habe ich sie gtrennt gehalten, wie Du schreibst aber nicht gerade mit beeindruckender Klarheit. Stumpfere Hutfarbe und weniger starke Fleischverfärbung (fast) ohne Violettanteil zusammen mit dem anderen Mykorrziapartner - naja ....
Den Bakker & Noordeloos haben die Gruppe ja auch behandelt und sequenziert und sind ebenfalls nicht zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen. Zum einen, weil das Typusmaterial in schlechtem Zustand ist und keine verwertbaren Ergebnisse brachte. Jüngeres Material vom Typusstandort brachte aber keine Unterschiede. Ebenso konnte zwischen norwegischen Kollektionen uter Kiefer und norwegischen Kollektionen unter Fichte kein Unterschied gefunden werden, auch nicht morphologisch. Wohl aber zwischen Fichten-Rotkappen aus Österreich und Kiefern-Rotkappen aus Norwegen. Hier ergab sich sowohl ein Unterschied in der (stumpferen) Hutfarbe als auch ein Unterschied in der DNA!
Daraus kann man nun verschiedene Schlüsse ziehen. Z.B. dass es in Norwegen nur eine Art gibt, die DORT eben mit Kiefer UND Fichte Mykorrhiza bilden kann, während in Zentraleuropa sich zwei getrennte Arten herausgebildet haben, die eine an Fichte, die andere an Kiefer gebunden. Oder dass die beiden Arten sich erst in jüngster Zeit auseinanderbewegen und hier Standortmodifikationen ausbilden, die bei größerer räumlicher Entfernung auch deutlicher werden (genetisch gesehen).
Hier im Thüringer Wald ist die Fichten-Rotkappe so selten nicht, aber sie hat mich auch schon ganz schön genarrt. Letztes Jahr hatten wir ein einzelnes junges Exemplar, das hatte so einen schön fuchsroten Hut und reinweißen Stiel, dass ich bestimmt 20 Minuten nach der vermeintlichen Zitterpappel gesucht habe - nur Fichte und sonst nix. Die schwache, fast rein graue Fleischverfärbung gab dann mir letztlich die Sicherheit, dass es wirklich die Fichtenrotkappe sein muss. Zumal der Standort auch bekannt war und ich dort schon früher Exemplare mit grauen Stielschuppen gefunden hatte. Im Anhang das Bild dieses Fundes.
beste Grüße,
Andreas
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic132845.jpg)
hallo andreas,
vielen dank für die ausführliche antwort, deren informationsgehalt ich wie immer schwammgleich und dankbar aufsauge.
Die schwache, fast rein graue
Fleischverfärbung gab dann mir letztlich die Sicherheit, dass es wirklich
die Fichtenrotkappe sein muss.
deutliches hmmmmm.
die schwache, kaum violette verfärbung wäre doch gerade ein hinweis auf vulpinum, oder hab ich wieder mal knoten im hirn?
gruss von coco
Hallo Matthias,
wenn es dir nichts ausmacht, mir bitte auch zuschicken :). Ich suche nämlich schon länger nach einem Artikel, wo auf die Unterscheidungsmerkmale eingegangen wird.
Schöne Grüße
Gernot
Hallo Coco,
vielen dank für die ausführliche antwort, deren informationsgehalt ich wie
immer schwammgleich und dankbar aufsauge.
aber immer im Hinterkopf behalten, dass das nur meine Meinung ist und dass andere eine andere haben können, womöglich sogar zurecht 
deutliches hmmmmm.
die schwache, kaum violette verfärbung wäre doch gerade ein hinweis auf
vulpinum, oder hab ich wieder mal knoten im hirn?
ist mir bei meinen wenigen Kiefern-Rotkappen nicht aufgefallen, aber ich hab' die auch bisher nur in Skandinavien (Schweden, Finnland) gesehen. Da verfärbten die zwar nicht sehr stark, aber doch mit deutlichem Violettton, während meine Thüringer Wald Fichtenrotkappen praktisch nur grau wurden. Ob das tatsächlich ein vernünftiges Merkmal ist, oder alters- bzw. witterungsabhängig, nun, da kann ich mangels genügender Funde nicht wirklich was sagen ...
beste Grüße,
Andreas
hallo andreas,
darf ich da nochmal nachhaken?
ag: Die schwache, fast rein graue
ag: Fleischverfärbung gab dann mir letztlich die Sicherheit, dass es wirklich
ag: die Fichtenrotkappe sein muss.
co: deutliches hmmmmm.
co: die schwache, kaum violette verfärbung wäre doch gerade ein hinweis auf
co: vulpinum, oder hab ich wieder mal knoten im hirn?
ag: ist mir bei meinen wenigen Kiefern-Rotkappen nicht aufgefallen, aber ich hab'
ag: die auch bisher nur in Skandinavien (Schweden, Finnland) gesehen. Da
ag: verfärbten die zwar nicht sehr stark, aber doch mit deutlichem Violettton,
ag: während meine Thüringer Wald Fichtenrotkappen praktisch nur grau wurden.
laut bawü-flora verfärbt sich bei vulpinum die trama oft nur langsam und kaum violettschwarz, bei piceinum schnell bis violettschwarz. dort steht also das gegenteil von deinem heutigen bericht, deshalb mein hmmmmm. wo liegt nun der fehler?
nebenbei, meine rätsel-rotkappe unter fichte hat nicht stark verfärbt, was deine heutige these stützt, aber dem schlüssel in der bw-flora widerspricht.
beste grüsse
coco
Hallo Coco,
ja das ist ein Widerspruch, aber es ist eigentlich nicht meiner. Vorausschicken muss ich, dass ich zum Zeitpunkt des Ba.-Wü.-Flora-Manuskriptes Leccinum piceinum nicht aus eigener Anschauung kannte.
Ich schrieb in der Ba.-Wü.-Flora (Unterstreichung von mir):
"Nach LANNOY & ESTADES unterscheidet sich die Fichten- und die Kiefernsippe [....]" es folgt die von Dir erwähnten Merkmale und ein Schlüssel dazu. Anschließend die Anmerkung "Die Unterschiede konnten wir bei unseren Funden und anhand der Literatur (z.B. PILÁT 1965 [= Originalbeschreibung, meine Anmerkung]) nicht nachvollziehen.
Ich war also damals schon nicht der Auffassung, dass die Fleischverfärbung so stimmt wie bei LANNOY & ESTADES angegeben. Ob es dann besonders clever war, trotzdem den Schlüssel nach LANNOY & ESTADES wiederzugeben, darf natürlich bezweifelt werden. Mangels eigenen Erkenntnissen meinte ich damals, besser als nichts ....
Ich denke schon, dass die Kiefern-Rotkappe nicht ganz so intensiv verfärbt wie Birken- oder Espen-Rotkappe. Aber die verfärbung liegt doch deutlich näher bei diesen, als bei L. piceinum. Vor allem was den Violettton angeht.
Aber wie gesagt, wer weiß ob ich nach 20 weiteren Funden in 20 Jahren und nach 20 Artikeln anderer Mykologen zu diesem Thema immer noch derselben Meinung bin. Ich kann halt auch nur immer meine gegenwärtige Meinung wiedergeben, die zwar zum jeweiligen Zeitpunkt im Regelfall gut durchdacht ist, aber kein Gesetz für die Uunendlichkeit bedeutet.
beste Grüße,
Andreas