Für Chatter wo u.Hupi zum Weitermachen ein Gedicht

Michelle, (vor 9351 Tagen)

Glaube, Hoffnung und Liebe
Es wankt der Pilger an dem schroffen Felsgestade,
Da grüßt kein wirtlich Haus des Heißbetränten Blick;
Wo bleibet wohl der Stern, der auf dem finst'ren Pfade
Mit sanftem Strahl erheitern möchte sein Geschick?
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Nur hart empfängt die Nacht die sturmbewegten Wogen,
Kein sich'rer Hafen winkt am uferlosen Meer.
Der Sehnsucht trüglich Licht hat schon gar oft betrogen,
Und ratlos schwankt das schwache Lebensschiff umher.
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Da leucht't auf einmal mild, gleich vielen kleinen Sternen,
Aus freien Himmelshöh'n ein Segensstrahl herab.
Vertrau' ihm fest, so wirst du Glauben kennen lernen,
Der wird dem Schmerz ein mächt'ger Trostesrettungsstab.
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Du kennst den leisen Klang, der in des Herzens Tiefen,
So süß, so rein und mild, wie Engelsstimme tönt,
Die hehren Bilder weckt, die in der Seele schliefen,
Und, lieblich tröstend, dich selbst mit dem Schmerz versöhnt.
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Den heil'gen Himmelsklang, den jedes Ohr verstehet,
Dem heiße Sehnsucht still in Morgenträumen lauscht,
Der sanft wie Frühlingshauch erquickend dich umwehet,
So, wie da ein Bach durch blum'ge Fluren rauscht.
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O sieh', die Hoffnung ist's, mit ihrem Saitenspiele,
Den Pilger sehr erheiternd auf der dunklen Bahn;
Sie zeigt voll Huld und Mild' am fernen Wanderziele
Den lichten Siegeskranz, den wir eh' trüb nur sah'n.
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Kennst auch den warmen Quell, der lebenbringend fließet
Im dunst'gen Blumenkelch, wie in des Menschen Brust,
In's eb'ne Friedenstal sich klar und sanft ergießet,
Uns allzeit segnend tränkt, mit süßer Himmelsluft?
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Der lächelnd sich in bunte Blumenufer windet,
Wie so ein Silberband auf dem smaragd'nen Grün,
In dem ihr treues Bild die Unschuld wieder findet,
Wenn still gerötet hehr die zarten Wangen glüh'n.
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Es ist die Liebe, die da unter Blütenbäumen
Als ein gar fröhlich Kind in süßen Träumen lebt,
Das heiter blickt nach jenen lichten Himmelsräumen,
Aus denen sie - die Lieb' zu uns herab geschwebt.
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O möcht' des Glaubens Stern stets deine Nacht verschönen,
Sein heil'ger Gnadenquell dein hoffend Herz erfreu'n,
Um möcht der Liebe heller Klang in dir ertönen,
So wird das höchste Glück mit dir den Bund erneu'n!

Fortsetzung folgt Hupi, auch wenn es mal nichts mit Pilzen zu tun hat, hoff ich trotzdem, daß es Dir gefällt.. ist auch nicht von mir.. Aaaabbber schön...

Tschüßßerl Michelle

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Re: Für Chatter wo u.Hupi zum Weitermachen ein Ged

Michelle, (vor 9351 Tagen) @ Michelle

Fortsetzung folgt Hupi, auch wenn es mal nichts mit Pilzen zu tun hat, hoff
ich trotzdem, daß es Dir gefällt.. ist auch nicht von mir.. Aaaabbber
schön...
Tschüßßerl Michelle

naja, das ist von mir...als Antwort.......... Grüße den Frühling...

Stern der Hoffnung
Verbunden Sterne mit den Träumen,
getauft im Regenbogenlicht,
verweilt der Pilger unter Bäumen
bis Sonnenwärme Nebel bricht.
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Tränenflüsse sich ergießen,
Erinnerung an langen Weg,
des Herzens ries´ge Bäche fließen,
doch über´n Bach - da ist ein Steg.
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Die Himmelswolken sich verziehen,
die Hoffnung - wage - Sehnsucht weckt,
Versuch der Hoffnung zu entfliehen,
des Sternes Licht sich auf ihn legt.
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Den Stern der Pilger sah, und fragte:
"Bist du des Zeichens Hoffnung gar?"
Dem Licht entgegengehen wagte,
das Herz voll innig´Liebe war.
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Der Stern des Glaubens leuchtet weise,
verglüht nur Teile seines Lichts,
"Begib Du Dich nur auf die Reise,
dann Pilger wirst Du finden mich."
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Des Baches Silberklang ertönet,
im Morgengrauen Lieder singt.
Den Steg des Baches er erwäget,
Die Melodie der Hoffnung klingt.
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Wenn viele Sterne doch so riefen...
des Frühlings Blumenpracht erscheint.
Der Liebe Klang, des Herzens Tiefen,
dann spielt das Lied, das uns vereint!

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Chatter(in) Hupi macht weiter:

Huperzia ⌂, (vor 9350 Tagen) @ Michelle

Hallo Michelle,

wer hat denn dies Gedicht eigentlich geschrieben? Daß es ein Mann gewesen sein muß glaube ich herauszuhören und daß es nicht ganz in den letzten 200 Jahren war auch....bin mal gespannt?

Meine Antwort:

Zweifel, Angst und Hass

Es sitzt der Pilger lachend in der Schänke,
Die Wangen, rot vom „Traubensafte“, glüh´n.
Ich frag, wenn ich an dieses Bild nun denke:
„Wie sollte je dies warme Glück vergeh´n?“

Mit Freunden spielend froh die altbekannten Spiele,
Ein fröhlich Lied im hellen Raume schallt.
Ein jeder hat erreicht der Wand´rung Ziele
Und findet nun den wohlverdienten Halt.

Doch plötzlich sticht gleich einer feinen Nadel
Uns ein Gedanke, der uns wanken lässt.
Man spürt ihn schnell, den ungebet´nen Tadel
Er setzt sich hart in uns´rer Seele fest.

Der Zweifel ist´s, der dir den Brei versauert,
Dich nicht kosten lässt das ungetrübte Glück.
Schiebst du ihn weg, es wohl nicht lange dauert
Bis er nur stärker wieder kehrt zurück.

Eines Nebels frostig kalter Schleier,
Senkt sich nun über manches Herz.
Er lässt erstarren die lebendig´ Feier.
Was warm und weich, verwandelt sich zu Erz.

Es ist die Angst mit ihren harten Ketten,
Die diesen Ort sich nun erobert hat.
Gleich eines bösen Geistes Schatten,
Streicht freie leichte Freude matt.

Ein kleines Gut, was sicher wir uns wähnen
Erfasst ein Brand, der ungestüm und rasch
Zerstört. Er füllt mein Aug´ mein Tränen,
Seh´ ich nun auf die kalte Asch´.

Dies ist der Hass, der wo er sich erhebet,
Zerreißt das letzte Seil zur Ruh´,
Ein jedes Herz in Furcht vor ihm erbebet
Denn seine Macht vergrößert sich im Nu.

Oh, dass der Zweifel dir nur immer fremd blieb,
ohn´ Angst dein Leben frei erwache
dass der Hass doch nie dein zartes Herz zerrieb,
und sich in deiner Seel´ entfache!

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Pilzige Variationen zum Thema:

Huperzia ⌂, (vor 9350 Tagen) @ Michelle

Glaube, Hoffnung und Liebe

Der Glaube einen Pilz zu finden,
lässt manchen in den Wald verschwinden.
Und hat man einen dann entdeckt,
glaubt man eben, dass er schmeckt.
Die Hoffnung lässt ihn also dann
Den Pilz zerschnippeln in die Pfann.
Die Hoffnung nämlich, ist doch klar,
dass dieser Pilz auch essbar war.
Und Liebe ist´s, wenn dann die seinen
Aufrichtig sein Grab beweinen.

Glaube, Hoffnung und Liebe

Der Glaube an die Möglichkeit
´Nen Pilz zu seh´n in Winterszeit,
für den er dann so gar nichts zahlt,
treibt den Genießer in den Wald
Voll Hoffnung ist er los gestiefelt
Hat überall herum geschnüffelt,
Als ohne Beut er heimwärts ging,
da sieht er ein gar pilzlich Ding.
Und nun (was glaubt ihr wohl?) begann
Die Liebe zu dem kleinen Mann.

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danke schön *oT*

wo, (vor 9349 Tagen) @ Michelle

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