mal ernsthaft gefragt: Hallimasch-Schwemme?
Guten Tag Forum!
Nach meinen letzten Wochenenden und den Eindrücken daraus habe ich mich gestern mit einem Landschaftsgärtner (und Baumverrückten) unterhalten - Thema Hallimasch.
Am Mittwoch war ich nämlich bei einer Frau in ihren Vorgarten eingeladen worden, die wissen wollte, welche Pilze da wachsen (daher nebenbei meine Ernüchterung über die PSV-Dichte in Mittelhessen, ich wollte ihr wenigstens eine Adresse geben) und nicht schlecht erstaunt über einen alten Apfelbaum, der ein üppiges Büschel Hallimasch beherbergte.
Hallimasch sehe ich zur Zeit hier überall, nicht nur in den gewohnten Fichtenforsten, selbst meine moorige Lieblingswiese mit reichlichem Bewuchs durch verschiedensten Nachtschattengewächse und der alte Buchen-/Eichenwald drumherum ist mittlerweile von Hallimasch besiedelt.
Besagter Landschaftsgärtner berichtete mir ähnliches: zur Zeit hätte er kaum einen Garten ohne Hallimasch zu versorgen.
Mal davon abgesehen, dass ich die kleinen braunen Kerls ganz gerne esse, so ganz freuen mag ich mich darüber nicht.
Der Gärtner schob es auf die milden Winter und die warmen Zwischenphasen schon im April in den letzten zwei Jahren.
Was denkt ihr?
Was begünstigt das momentane Hallimasch-Wuchern Eurer Meinung nach?
Was macht das mit den Biotopen?
Was bedeutet das mittelfristig für den Wald?
ambivalent gestimmte Grüße aus dem Hallimasch-Imperium
Kattugla