Orbilia vinosa *PIC*

Ingo Wagner, (vor 6470 Tagen)

Hallo!

Gezeigter Asco hat seine besten Tage hinter sich, ist auf ansitzendem Weidenast gewachsen. Der Vorteil der momentan häufig anzutreffenden Orbilien ist: sie sind reif! Das restliche Jahr über befördert man eigentlich ca. 75% der Aufsammlungen unbestimmt wieder in den Wald zurück.

Orbilia vinosa (Weinrötliches Knopfbecherchen):
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Bei ihm habe ich makroskopisch mit coccinella gerechnet. Das Braune in der Umgebung der Orbilia auf dem Bild ist das ausgeprägte Hyphengeflecht einer Mollisia (Weichbecherchen), er ist aber auch "normal", direkt auf dem Holz, gewachsen.

Mikro:
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Die Glashauben der Endzellen sind bei dieser Kollektion sehr schwach ausgeprägt (muss bei vinosa auch nicht sein), deswegen makroskopisch der glatte Eindruck.
Mikroskopisch fallen die keuligen Sporen (nicht deutlich gegliedert in Kopf und Schwanz), die gelben SCBs in den Paraphysen und die sehr ausgeprägte Verdickung der apikalen Ascuswand bei jüngeren Asci auf.

VG Ingo W

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Re: Orbilia vinosa

DirkW, (vor 6470 Tagen) @ Ingo Wagner

hallo ingo,

solche sporen hätte ich bei orbilien auch mal gerne, seufz ... meist gucke ich in die röhre, will heißen: mir die augen aus oder liege bei deinen 75%, mindestens ...
was deine portraits betrifft, kann ich mich meinen vorrednern nur anschließen. klasse!

viele grüße
dirk