Über'n Müncheberg NACHTRAG *PIC*

HARZPILZCHEN, (vor 6371 Tagen)

Liebe Pilzfreunde, ich sitze immer noch über den Haufen Pilze. Nachdem ich drei Stunden mit dem Täubling rumgemacht habe, siehe dort, habe ich nochmal die "angebliche" Lepiota rausgekramt. Ich hatte ihn gestern nicht gezeigt, weil das Foto sehr schlecht ist. Aber nun "juckt mir doch das Fell":

[image]
Da die Sporenform und Größe überhaupt nicht zu den zu erwartenden Lepioten passte, schaute ich mir noch die Huthaut an: und siehe da, kugelige Elemente! Also keine Lepiota, meine Bestimmung ist umgeschwenkt zu Cystolepiota moelleri. Fundort Münscheberg im Eichentrockenwald auf Muschelkalk. Die Pilze waren mehrere Stunden Starkregen ausgesetzt. Kann die Bestimmung richtig sein und wie verbreitet ist die Art. Die Pilze habe ich hier noch liegen. Ich bitte um Eure Hinweise. LG Hartmut

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Re: Über'n Müncheberg NACHTRAG

Lothar, (vor 6371 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Hartmut,

Die Pilze waren mehrere Stunden Starkregen ausgesetzt. Kann
die Bestimmung richtig sein und wie verbreitet ist die Art.

... ja, den Starkregen merkt man dem Pilzchen an. Denkt man sich das vom Regen abgewaschene dazu, dann käme m.E. durchaus C. moelleri (rosea) in Frage. Verbreitet ist die Art sicher, wenn auch doch recht selten. Ich selber fand die Art, wenn ich mich recht entsinne, dreimal - einmal in Bad Laasphe, einmal in der thüringischen Rhön (Muschelkalk) und einmal im Schwäbischen Wald (Bunte Mergel). Die Standorte waren immer basenhaltig und mäßig nährstoffreich, von eher trocken (Rhön) bis frisch-feucht (BW).
Soviel von mir, LG von Lothar

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Re: Über'n Müncheberg NACHTRAG

HARZPILZCHEN, (vor 6371 Tagen) @ Lothar

Hallo Hartmut,
Die Pilze waren mehrere Stunden Starkregen ausgesetzt. Kann
die Bestimmung richtig sein und wie verbreitet ist die Art.
... ja, den Starkregen merkt man dem Pilzchen an. Denkt man sich das vom
Regen abgewaschene dazu, dann käme m.E. durchaus C. moelleri (rosea) in
Frage. Verbreitet ist die Art sicher, wenn auch doch recht selten. Ich
selber fand die Art, wenn ich mich recht entsinne, dreimal - einmal in Bad
Laasphe, einmal in der thüringischen Rhön (Muschelkalk) und einmal im
Schwäbischen Wald (Bunte Mergel). Die Standorte waren immer basenhaltig
und mäßig nährstoffreich, von eher trocken (Rhön) bis frisch-feucht (BW).
Soviel von mir, LG von Lothar

Danke dir Lothar. Die Pilze hatten eine auffällige rostrote Färbung, und wenn ich diese z.B. mit Candusso vergleiche, passen sie auch makroskopisch sehr gut. Dazu die blasenförmigen Huthautelemente. Mir fällt dazu jedenfalls nichts anderes ein. LG Hartmut