Bei der Krausen Glucke habe ich die Erfahrung gemacht, daß späte Übelkeit und Durchfall leicht eine eintreten können, wenn man den stark nach Ammoniak riechenden Strunk nicht großzügig genug herausschneidet. Freunden von mir, die diesen Rat nicht beherzigt hatten, ging es sehr schlecht nach dem Verzehr. Wenn dann noch eine Empfindlichkeit, die ja individuell unterschiedlich sein kann (z. B. bei Hallimasch und Nebelkappe), hinzukommt, kann das sehr unangenehme Folgen haben. Ich schneide immer lieber mehr weg und achte bei Sparassis darauf, daß sie wirklich gut durchgegart ist. Man kann sie übrigens auch sehr gut trocknen und im Winter in hellen Saucen für Schweinebraten oder ähnliches geben, das gibt ein herrliches Aroma.
Liebe Grüße und das nächste Mal mehr Glück!
Beate
Hallo Pilzfreunde! Ich war gestern mit meiner Frau und einem Schwammerlbuch
auf Pilzjagt und hatte meine erste KRAUSE GLUCKE gefunden.
Mit ein paar Pfifferlinge gabs ein herrliches Abendmahl (mit Oivenöl, Salz
und Pfeffer, vorher gründlich! gereinigt und mit Nudeln und einem Gläschen
Rotwein serviert.
Um ca 4.oo Uhr morgends kam das Grauen - mehrmaliges Erbrechen und anhaltende
Übelkeit.
Die Krause Glucke wird überall all herrlicher Speisepilz gelobt und zu
verwechseln ist sie ja wirlich nicht (saß sogar unter einem Kieferstumpft)
- was war da los???!