Peltigrea Peepshow...

MartinB, (vor 6171 Tagen)

Hallo Ascofreunde, (und natürlich alle anderen!)

schaut euch mal diesen Beitrag von Ralf Wagner an:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3995.0

Ich mein, da kloppt man doch hinterher sein Mikroskop in die Tonne, oder!

Herzlich,

Martin

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Re: Peltigrea Peepshow...

MartinB, (vor 6171 Tagen) @ MartinB

Ich weiß, Peltigera... ;-)

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Re: Peltigrea Peepshow...

Thomas Pruß, (vor 6171 Tagen) @ MartinB

Der Hammer!

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Re: Peltigrea Peepshow...

Hermine1, (vor 6171 Tagen) @ MartinB

Hallo Martin,

wohl wahr......Man kommt sich doch recht dürftig vor!

Gruß Hermine

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Re: Peltigrea Peepshow...

Peter W., (vor 6171 Tagen) @ MartinB

Lieber Martin

Warum willst du dein Mikroskop in die Tonne kloppen? Sicher ist gute Technik hilfreich, aber saubere Schnitttechnik und viel Zeit ist wichtiger. Da kann man von Zotto viel lernen.

Gruß Peter

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Re: Peltigrea Peepshow...

MartinB, (vor 6171 Tagen) @ Peter W.

Lieber Martin
Warum willst du dein Mikroskop in die Tonne kloppen? Sicher ist gute Technik
hilfreich, aber saubere Schnitttechnik und viel Zeit ist wichtiger. Da
kann man von Zotto viel lernen.
Gruß Peter

Hallo Peter,

da hast du Recht! Die viele Zeit müßt man halt haben... (dann kommt vieleicht auch die Schnittechnik (hätte ich früher mit 2 "t"s geschrieben)). Aber mit meinen alantoiden Fingern...? ;-)

Grüße,

Martin

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Re: Peltigrea Peepshow...

MartinB, (vor 6171 Tagen) @ Hermine1

wohl wahr......Man kommt sich doch recht dürftig vor!
Gruß Hermine

Gell?
Man staunt und ist neidisch zugleich... ;-)
Es kommt einem vor, als obs ein anderer Maßstab wär.

Herzlich,
Martin

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Re: Peltigrea Peepshow...

Werner, (vor 6169 Tagen) @ MartinB

Hallo alle miteinander,

da hast du Recht! Die viele Zeit müßt man halt haben... (dann kommt vieleicht
auch die Schnittechnik (hätte ich früher mit 2 "t"s
geschrieben)). Aber mit meinen alantoiden Fingern...? ;-)

Allantoide Finger - genial, der Ausdruck :-) Den muss ich mir merken, klingt viel edler als das bayrische "Würschtelfinger".

Aber im Ernst - klasse Bilder. Auch wenn ich das jetzt nicht dem Mikroskop zurechne - das geht mit jedem Mittelklassemikroskop aufwärts.

Einerseits ist es sicher die hervorragende Schnitttechnik. Es ist aber sicher auch eine hervorragende Fototechnik, die vermutlich nicht mal arg teuer ist. Aber es braucht wohl einiges an Geduld, bis man solche Fotos hinkriegt.

Gruß,

Werner

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Foto-, Schnitt- und sonstige Technik der Bilder

Werner, (vor 6168 Tagen) @ Werner

Da es mich auch interessiert hat, habe ich mal im Mikroskopieforum im Thread selber nachgefragt:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3995.0

Und hier geht es direkt zur verwendeten Technik:

http://www.dr-ralf-wagner.de/TechInfo.html

Klar, die ist alles andere als schlecht. Aber so wie es aussieht ist die Technik vom Kaufpreis her nicht entscheidend - der saubere Schnitt dagegen schon samt einer passenden Kamera. Und da besteht oft die irrige Annahme, daß es eine teure SLR sein muß - das Gegenteil ist der Fall. Ein kleinerer Sensor (Kompaktkamera) hat gerade auf dem Mikroskop entscheidende Vorteile - wegen der Schärfentiefe.

Gruß,

Werner

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Re: Foto-, Schnitt- und sonstige Technik der Bilde

Der Juergen, (vor 6168 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

die Schäfentiefe ist allein von der Optik des Mikroskopes abhängig, und die ist im Wesentlichen bei jedem Mikroskop gleich. Tatsächlich spiel aber die höhere Auflösung der Kamera ab ca 4-5 Megapixel keine Rolle mehr, weil das optischa Auflösungsvermögen des Mikroskopes nicht mehr "Details" liefert.

Grüßle
Juergen

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Re: Foto-, Schnitt- und sonstige Technik der Bilde

Werner, (vor 6168 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

die Schäfentiefe ist allein von der Optik des Mikroskopes abhängig, und die
ist im Wesentlichen bei jedem Mikroskop gleich. Tatsächlich spiel aber die
höhere Auflösung der Kamera ab ca 4-5 Megapixel keine Rolle mehr, weil das
optischa Auflösungsvermögen des Mikroskopes nicht mehr "Details"
liefert.

Naja, aber z.B. vignettieren Vollformatkameras normalerweise am Mikroskop - gut, das lässt sich ggf. mit Zusatzlinsen wieder ausgleichen - kostet dafür wieder Schärfe.

Aber es ist doch so, daß bei gleicher Blendeneinstellung - also als Beispiel f 8.0 ein kleinerer Sensor eine höhere Schärfentiefe beim gleichen Bildausschnitt hat - oder liege ich da jetzt so daneben? (Womit natürlich in der "normalen" Fotografie gleichzeitig auch eine VF-Kamera besser freistellt).

Jedenfalls ist das die Crux aus dem, was ich aus den diversen Diskussionen im Mikroskopie-Forum entnommen habe (geglaubt habe). Dort wird ja auch immer zu Kompaktkameras geraten - völlig abgesehen davon, daß es "overkill" ist, eine Menge MP auf das Mikroskopbild loszulassen.

Gruß,

Werner

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Re: Foto-, Schnitt- und sonstige Technik der Bilde

Der Juergen, (vor 6168 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

völlig richtig, eine kleiner Sensor erzeugt mehr Tiefenschärfe, aber das wirkt sich bei der Mikrofotografie nicht mehr aus. Optische Störungen wie Newton'sche Ringe oder andere Arten der Vignettierung sind in erster Linie "Glas- oder Adaptions-Angelegenheiten":-) ... und da kann eine preiswerte Kompaktkamera auch schlechte Werte liefern. Kleinere Kompaktknippsen bieten den Vorteil der besseren Adaption, weil der Objektivdurchmesser dem Okulardurchmesser gleicht und so ein "Schuss" durchs Okular möglich ist.

Grüßle
Juergen

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Re: Foto-, Schnitt- und sonstige Technik der Bilde

AK_CCM, (vor 6168 Tagen) @ Der Juergen

Hallo in die Runde,

ein Schuss durchs Okular birgt jedoch den entscheidenden Nachteil, dass der Maßstab auf den Bilder variiert. Dann könnte man keine software-gestützte Bemaßung vornehmen. Das kostet letztendlich Zeit, weil man dann die Maße der gewünschten Objekte auf herkömmliche Art und Weise per Messokular ermitteln muss.

Oder meinst Du, Juergen, dass die Kamera übers eigene Objektiv an Stelle des Okulars ins Mikroskop eingesetzt werden kann? Dies würde ja theoretisch denselben Abstand zwischen den Linsen gewährleisten und eine software-gestützte Messung ermöglichen - vorausgesetzt man hat mit einem Objektmikrometer die verschiedenen Objektive des Mikroskops mit jeweils einer Aufnahme kalibriert.

Bezüglich der Schärfentiefe stimme ich Dir völlig zu: Der limitierende Faktor sind die Objektive des Mikroskops. Was man noch tun kann, ist der Kauf von Objektiven mit korrigierter Bildfeldwölbung, damit die Strukturen in der Mitte auf der gleichen Ebene liegen wie die am Rand. So lassen sich Fotos knipsen, die bis zum Rand durchgehend scharf sind. Die Luxusausführung sind Planapochromate: Hier wurden das Linsensystem zusätzlich dahingehend optimiert, dass keine Farbsäume mehr entstehen.

Wer jedoch keine besonderen Ambitionen hegt, perfekte Mikrofotos anzufertigen, sondern viel mehr seine Pilzfunde dokumentieren möchte, der kommt auch mit herkömmlichen Achromaten problemlos zurecht. Die so entstandenen Bilder müssen auch keinesfalls schlecht aussehen.

Gruß, Andreas

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Re: Foto-, Schnitt- und sonstige Technik der Bilde

Werner, (vor 6168 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas, hallo Jürgen,

ein Schuss durchs Okular birgt jedoch den entscheidenden Nachteil, dass der
Maßstab auf den Bilder variiert. Dann könnte man keine software-gestützte
Bemaßung vornehmen. Das kostet letztendlich Zeit, weil man dann die Maße
der gewünschten Objekte auf herkömmliche Art und Weise per Messokular
ermitteln muss.

Das ist sicher richtig. Beim "manuellen" Schuss durch's Okular.

Oder meinst Du, Juergen, dass die Kamera übers eigene Objektiv an Stelle des
Okulars ins Mikroskop eingesetzt werden kann?

Nö, aber über einen Adapter geht das z.B. Das eigene Objektiv dürfte rein mechanisch/grössentechnisch kaum in den Okularstutzen reinpassen. Ich hatte für meine alten Will-Mikroskope einen derartigen Adapter für eine Canon Powershot G2. Die konnte ich sowohl am Fototubus des einen Will als auch in die jeweiligen Okularstutzen beider Mikroskope einführen, was sogar manchmal Vorteile im Bildwinkel gegenüber dem Fototubus hatte.

Dies würde ja theoretisch
denselben Abstand zwischen den Linsen gewährleisten und eine
software-gestützte Messung ermöglichen - vorausgesetzt man hat mit einem
Objektmikrometer die verschiedenen Objektive des Mikroskops mit jeweils
einer Aufnahme kalibriert.

Gehen tut das alles. Aber mal ganz ehrlich - bequemer war eine absolut billige Lidl-Mikroskopkamera - ich spreche jetzt nur vom reinen Messen, zum Fotografieren bzw. Dokumentieren war die zu schlecht. Die gab es mal (und gibt es immer wieder bei diversen Discountern) samt einem Mikroskop (Wegwerfware oder aber für Kinder zum Spielen ganz nett) für um die 50-60 ¤. Zum Sporenmessen war das Teil durchaus ausreichend, es war leicht und unkompliziert zu installieren. Auch die Messungen waren deutlich genauer als durch's Okularmikrometer - weil man die Bilder halt softwaremässig wie bei guten Kameras auch eingefroren und dann in aller Ruhe die Masse abgenommen hat.

Feiner vom Bild her ist natürlich eine "richtige Kamera" oder eine dezidierte Mikroskopkamera, aber die Messergebnisse bleiben dabei höchstens im völlig unwesentlichen Bereich verschieden (Sporenornamente tlw. nicht so gut erkennbar usw.). Jedenfalls sind alle anderen Fehlerquellen bedeutender.

Bezüglich der Schärfentiefe stimme ich Dir völlig zu: Der limitierende Faktor
sind die Objektive des Mikroskops. Was man noch tun kann, ist der Kauf von
Objektiven mit korrigierter Bildfeldwölbung, damit die Strukturen in der
Mitte auf der gleichen Ebene liegen wie die am Rand. So lassen sich Fotos
knipsen, die bis zum Rand durchgehend scharf sind. Die Luxusausführung
sind Planapochromate: Hier wurden das Linsensystem zusätzlich dahingehend
optimiert, dass keine Farbsäume mehr entstehen.

Nuja, es lassen sich auch DFFs machen. Immer eine Frage des Aufwands, den man für lohnend hält (finanziell und zeitlich). Aber darüber lässt sich ja schlecht streiten.

Wer jedoch keine besonderen Ambitionen hegt, perfekte Mikrofotos
anzufertigen, sondern viel mehr seine Pilzfunde dokumentieren möchte, der
kommt auch mit herkömmlichen Achromaten problemlos zurecht. Die so
entstandenen Bilder müssen auch keinesfalls schlecht aussehen.

Jo. Und es gibt im Mikroskopieforum massenhaft Beispiele dafür, daß man das bei Mikrofotos eher kaum erkennt. Da spielt der Aufwand, den der Fotograf/Präparator getrieben hat eine ungleich höhere Qualitätsvorgabe dar, zumindest wenn man von brauchbaren Optiken aufwärts ausgeht.

Gruß,

Werner

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Re: Foto-, Schnitt- und sonstige Technik der Bilde

Der Juergen, (vor 6168 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,

Oder meinst Du, Juergen, dass die Kamera übers eigene Objektiv an Stelle des
Okulars ins Mikroskop eingesetzt werden kann? Dies würde ja theoretisch
denselben Abstand zwischen den Linsen gewährleisten und eine
software-gestützte Messung ermöglichen - vorausgesetzt man hat mit einem
Objektmikrometer die verschiedenen Objektive des Mikroskops mit jeweils
einer Aufnahme kalibriert.

Meiner Erfahrung nach geht es ohne Okular (oder Foto-Okular) nicht. Es ist mir jedenfalls noch nie gelungen. Das virtuelle Zwischenbild im Tubus, muss nochmal von einer Linse gesammelt werden. Mann kann eher ein Foto-Objektiv weglassen, wenn eine Sammellinse mit geeigneter Brennweite verfügbar ist, und das Bild auf Sensor-Ebene abbilden kann. Ich hatte mal früher ein altes Olympus CH-Mikro mit Fototubus. Auf diesen musste man den Body einer SRL schrauben, also ohne Objektiv.

Ich schieße durchs Okular (fixierte Auflage) und wähle immer die gleiche Brennweite (Weitwinkel). Das Foto schneide ich zurecht (immer konstantes Maß) und kann daher mittles Kalibrierung wunderbar am Bildschirm vermessen.

Grüßle
Juergen