Hallo Andreas,
es sollte zwei Sorten von Hyphen geben. Dickwandige Skeletthyphen und dünnwandige generative in der Nähe der Basiden.
Ich denke, jede Menge Skeletthyphen gefunden zu haben.
![[image]](http://www.vezi.eu/pics/div/SM1.jpg)
![[image]](http://www.vezi.eu/pics/div/SM2.jpg)
![[image]](http://www.vezi.eu/pics/div/SM3.jpg)
Bei den dünnen, gegabelten muß ich leider passen. Allerdings muß ich zugeben, daß ich auch keine Basiden gefunden, oder erkannt habe. Septen auch nicht.
Ich werde mir Färbemittel besorgen und im nächsten Jahr nochmal suchen.
Es sind wohl drei Arten von Wurzelschwämmen in Europa zu finden.
- Kiefern-Wurzelschwamm - Heterobasidion annosum
- Fichten-Wurzelschwamm - Heterobasidium parviporum
- Tannen-Wurzelschwamm - Heterobasidion abietinum
Laut einem Forstwirtschaftsdokument, das ich mit Google gefunden hab unterscheiden sich die drei durch Verbreitung, Wirt und Fruchtkörperform.
Von mikroskopischen Unterschieden steht da nichts. Gut, das muß nicht viel heissen.
Ich werd jetzt erstmal Mittelchen bestellen, Wärzchen und generative, gegabelte Hyphen suchen und ihn so als Wurzelschwamm festmachen. Dann schauen, ob der Stubben, auf dem er wächst, Fichte, Kiefer oder Tanne war und ihn dann so nennen.
Danke, bis 2010!
Guten Rutsch von vezi!
Hallo vezi,
würde auch den Wurzelschwamm verdächtigen - die Porenschicht müsste mit
Melzers Reagenz deutlich positiv reagieren. Gibt es nicht noch andere
brauchbare Mikromerkmale, um die Bestimmung abzusichern (z.B. das
Hyphensystem)?
Weiter meine ich mich zu erinnern, dass Heterobasidion annosum eine
Sammelart ist oder zumindest aus verschiedenen genetischen Typen besteht -
kann mich aber auch irren. Vielleicht weiß einer der Aphyllo-Spezis
Näheres oder kann mich korrigieren.
Gruß, Andreas