Herbstlorchel - was tun damit ?

Markus H., (vor 9884 Tagen)

Hallo Leute !

Hab heute ein kleines Feld von Herbstlorcheln entdeckt.

Wißt ihr vielleicht, wie man die optimal zubereitet ?

Und eine Frage an die Fachleute: Wächst der Hainbuchenrauhfuß (-röhrling) eigentlich auch unter Rotbuchen (Fagus sylvatica), oder gibts da eine andere Art ?

Vielen Dank im Voraus

Markus H.

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Re: Herbstlorchel - was tun damit ?

Wolfi ⌂, (vor 9884 Tagen) @ Markus H.

Ich hatte welche letztes Jahr probiert sie schmeckten überhaupt nicht gut .Irgendwie schmeckten sie nach Erde .

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Re: Herbstlorchel - was tun damit ?

Harry, (vor 9884 Tagen) @ Markus H.

Hallo Leute !
Hab heute ein kleines Feld von Herbstlorcheln entdeckt.
Wißt ihr vielleicht, wie man die optimal zubereitet ?
Und eine Frage an die Fachleute: Wächst der Hainbuchenrauhfuß (-röhrling) eigentlich auch unter Rotbuchen (Fagus sylvatica), oder gibts da eine andere Art ?
Vielen Dank im Voraus
Markus H.

Hallo Markus H.

Das beste wird wohl sein die Pilze am Standort zu belassen.Die Genusswertangaben der Herstlorcheln
reichen von essbar(nach längerem Abkochen)über
ungeniesbar bis giftig.
Auch kann man bei Helvella crispa kaum alte in der
Zersetzung befindliche Fruchtkörper von frischen
Exemplaren unterscheiden.
Ausserdem steht sie in Verdacht roh ebenso giftig
zu sein wie die Frühjahrslorchel.
Also lieber am Anblick erfreuen und stehen lassen.

Der Hainbuchenröhrling wächst in der Regel bei Hainbuche und Hasel, kommt aber wenn auch eher
selten, bei Rotbuche oder Espe vor.
Ein seltener Vertreter dieser Gattung ist der
gelbporige Raufussröhrling,der bevorzugt bei
Rotbuche und Eiche fruktifiziert.

Gruss Harry

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Re: Herbstlorchel - was tun damit ?

Boris, (vor 9884 Tagen) @ Harry

Hallo Leute !
Hab heute ein kleines Feld von Herbstlorcheln entdeckt.
Wißt ihr vielleicht, wie man die optimal zubereitet ?
Und eine Frage an die Fachleute: Wächst der Hainbuchenrauhfuß (-röhrling) eigentlich auch unter Rotbuchen (Fagus sylvatica), oder gibts da eine andere Art ?
Vielen Dank im Voraus
Markus H.

Hallo Markus H.
Das beste wird wohl sein die Pilze am Standort zu belassen.Die Genusswertangaben der Herstlorcheln
reichen von essbar(nach längerem Abkochen)über
ungeniesbar bis giftig.
Auch kann man bei Helvella crispa kaum alte in der
Zersetzung befindliche Fruchtkörper von frischen
Exemplaren unterscheiden.
Ausserdem steht sie in Verdacht roh ebenso giftig
zu sein wie die Frühjahrslorchel.
Also lieber am Anblick erfreuen und stehen lassen.

Ich habe schon bei Massenvorkommen Grubenlorcheln, elastische Lorcheln und schwarzweisse Becherlorcheln zur späteren Verwendung konserviert. Das Trocknen ist die beste Methode um die schwachen Giftstoffe aus Morcheln und Lorcheln der Gattung Helvella zu entfernen. Wieder eingeweicht sind die Pilze als Würzpilze auf Pasta und in Soßen hervorragend, fast mit Morcheln vergleichbar. Meiner Meinung ist eine Verwechslung mit überständigen Exemplaren nicht so leicht wenn man auf den Geruch achtet, im Falle von Helvella Crispa entwickeln die Pilze einen widerlich süßlichen Geruch der nicht zum Essen einlädt. Von der Herbstlorchel hab ich auch noch nie mehr als Einzelexemplare gefunden, ich habe die Art daher nicht gesammelt.

Ciao, Boris

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guter Speisepilz!

Leonie, (vor 9883 Tagen) @ Markus H.

Ich halte die Herbstlorchel für einen akzeptaben Speisepilz! Wobei bei mir auch mehr die ähnliche GRubenlorchel vorkommt!

Wie Boris bemerkt - die Verwesung ist zumindest am Geruch erkennbar.
Und ich verwende sie als "Gag" bei Mischgerichten , in asiatischen Wokgerichten (vorher abkochen) und in Fleischpasteten. Das besondere ist die knupperige Konsistenz!