Ein bisschen Kleinkram *PIC*

Klaas, (vor 5802 Tagen)

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen wechselten heftiger Schneefall und Tauwetter in Wiesbaden einander ab, heute bei immerhin teilweise 4 Grad war vom Winter fast nichts mehr zu sehen. Zwar bin ich erst spät in die Pötte gekommen, noch etwas Grün zu sehen, war trotzdem schön - und ein paar Pilzchen gabs auch noch.

Zuerst im Gebiet direkt um die Ecke, entweder macht es manchen Pilzen nichts aus, tagelang mit Schnee bedeckt zu sein, oder sie nutzen die schneefreien Phasen zum wachsen. Viele der Omphalinas (O. pyxidata(?)) dort waren zwar fertig, andere aber topfit:

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In der Kiesgrube Weilbach angekommen wars schon sehr düster, im Moos konnte ich meist nur noch Umrisse erkennen und musste mich durchblitzen, sorry für die Blitze, ich mag solche Bilder auch nicht.

Die winzigen weißen Flecken im/am Moos fielen trotzdem auf, das sollte Arrhenia retiruga sein:
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Aus kurzer Entfernung glotzen zwei Augen beim Fotografieren zu:
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An der Stelle hatte ich letztes Jahr noch keine entdeckt, hat mich heute sehr gefreut. Schade nur, dass ich nie andere finde, als T. brumale.

Beringte Erdritterlinge hatte ich dort in der Nähe vor Monaten schon zum ersten Mal gesehen, dass die so spät im Jahr noch halbwegs fit sind, wusste ich auch nicht:

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Ein letzter von heute, es war schon zappenduster und ich konnte nur noch kleine braune Kringel auf den Hundsflechten erkennen, die Stelle kannte ich aber vom letzten Jahr. Man gab mir damals freundlicherweise hier im Forum den guten Tipp zu Omphalina rickenii, solange ich nur makroskopiere und mir nichts anderes dazu einfällt, bleibe ich vorerst dabei:

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Noch einer vom letzten Wochenende, als alles schneebedeckt war, da guck ich mir gerne die alten, abgebrochenen Buchen an, Phleogena faginea:

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Nach einer Woche in einer Dose aufbewahrt, beim Öffnen dieser einen Duft verströmend, als würde man seine Nase in Maggi tauchen:
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Und meine Köttel-Zucht gedeiht seit bereits zwei Wochen prächtig. Was sich da aber so alles tummelt, davon habe ich keine Ahnung, interessant ist das Zusehen dabei für mich allemal, ein paar Momentaufnahmen:
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Sieht heute zwar nicht mehr so übersichtlich und lecker aus, dafür hat man was, das man täglich zu Hause beobachten kann. Die Entwicklung von Hartmuts Kötteln verfolge ich übrigens gespannt.
Ansonsten habe ich bei der Umfrage mit "Sehr gut" gestimmt, da es ja keine höhere Wertung gab... ;)
(Keinesfalls nur wegen der tollen Boleten und Amaniten, die ich erstmalig sehen durfte.)

Das Jahr ist ja noch nicht rum, vielleicht gibts ja noch was...

Viele Grüße,
Klaas

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Re: Ein bisschen Kleinkram

Mani walter, (vor 5802 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas und alle lieben Pilzfreunde

Lasse mich von deinen tollen Aufnahmen mit Nabeling und den anderen Geschöpfen hinüber begleiten in den kommenden Sonntag!

Gruss und Dank Mani

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Re: Ein bisschen Kleinkram

HARZPILZCHEN, (vor 5802 Tagen) @ Klaas

HI Klaas

Vielen Dank für die schönen Bilder.

Sieht heute zwar nicht mehr so übersichtlich und lecker aus, dafür hat man
was, das man täglich zu Hause beobachten kann. Die Entwicklung von
Hartmuts Kötteln verfolge ich übrigens gespannt.

das freut mich aber!

LG Hartmut

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Re: Ein bisschen Kleinkram

Ingo Wagner, (vor 5802 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas!

Wieder einmal Dank für deine hübschen Bildchen, auch wenn du selbst wieder mal nicht damit zufrieden zu sein scheinst.

Schön finde ich deine Erdritterlinge. Ist doch wieder mal schön zu sehen wie sich die Grauen nach dem Frost in Braun verwandeln.

VG Ingo W

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Re: Ein bisschen Kleinkram

Andreas ⌂, (vor 5802 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo,

Schön finde ich deine Erdritterlinge. Ist doch wieder mal schön zu sehen wie
sich die Grauen nach dem Frost in Braun verwandeln.

und die weißen Stiele anfangen zu gilben. Weswegen der Beringte Erdritterling mit dem MOSER auch nicht geschlüsselt werden kann, weil er dort bei den Nicht-gilbenden ausgeschlüsselt wird.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Ein bisschen Kleinkram

leofelsle, (vor 5801 Tagen) @ Klaas

Noch einer vom letzten Wochenende, als alles schneebedeckt war, da guck ich

mir gerne die alten, abgebrochenen Buchen an, Phleogena faginea:
Nach einer Woche in einer Dose aufbewahrt, beim Öffnen dieser einen Duft
verströmend, als würde man seine Nase in Maggi tauchen:

hallo Klaas,
wo du es extra erwähnst, fällt es mir auch wieder ein, dass ich immer mal wissen wollte, warum dieses Pilzlein immer und m.W. so gut wie ausschließlich an Buchen gedeiht, die ein ganz typisches Bruchbild zeigen: das untere Drittel steht noch, darüber ist der Stamm vom Wind abgebrochen. Kann es sein, dass dieser unscheinbare Pilz die Struktur des Baums so schwächt, dass er so bricht??
Gruß
Michael

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zu Phleogena faginea

Klaas, (vor 5801 Tagen) @ leofelsle

Hallo Michael,

da bin ich natürlich völlig überfragt, wer denn nun die Buchen zum Abbrechen bringt.
Ich glaube aber eher nicht, dass die saprotrophen Kleinen dafür verantwortlich sind. Wohlmöglich sind die typischen Buchen, wie Du schreibst und ich sie auch kenne, schon vorher abgebrochen. Blitzschlag oder andere Kaliber wie Zunderschwamm, den ich an solchen Stämmen auch schon häufiger gesehen habe - ich weiß es aber nicht...

Mein erster Fund vor einigen Jahren im Hessischen Spessart war an lebender Hainbuche (damals wusste ich noch nix von Phleogena), am derzeitigen Wohnort finde ich sie ausschließlich an diesen abgebrochenen Buchen - was aber auch sicher damit zusammenhängt, dass ich sie hauptsächlich an solchen Stämmen suche, die man halt schon von Weitem als mögliche Kandidaten erkennt. Hermine fand sie schon an Pappel und Weide, ich meine auch irgendwo im Netz etwas von Eiche und Erle gelesen zu haben.

Die Seiten kennst Du bestimmt schon, ansonsten gibts da noch ein paar Infos:
http://www.pilzbriefe.de/arten/faginea_Phleogena.html
http://aphyllopower.blogspot.com/2010/01/phleogena-faginea-fr-link.html
http://www.fundkorb.de/?Fundkorb:Phleogena_faginea_%28Fr.%29_Link
(komplette Zeile kopieren)

Sorry, dass ich dazu keine Antwort habe, vielleicht findet sich ja noch ein Fachmann zum Thema?

Dass die Pilzchen besonders selten sind, glaube ich inzwischen nicht mehr, vielleicht habe ich auch nur Glück bei der Suche oder mit den entsprechenden Wäldern in der Nähe. Und wieviele bekloppte Pilzler sind schon im Schnee unterwegs und suchen nach sowas...;)

Grüße,
Klaas

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Nachschlag von heute (10 Bilder) *PIC*

Klaas, (vor 5801 Tagen) @ Klaas

Hallo und vielen Dank für euere Antworten!

Heute war ich nochmal in meiner Gold-, äh Kiesgrube, Temperatur und herrlicher Sonnenschein ließen eher schon an Frühling denken und den Winter vergessen. Mit den geblitzten Bildern von gestern war ich unzufrieden, auch bei anderen Lichtverhältnissen habe ich noch viel zu lernen, musste ich leider erneut feststellen. Ein paar Bilder gibts nachher noch als Beifang, zunächst zu einem, bei dem ich einfach nicht weiterkomme.

Erste FK davon hatte ich bereits am 17.10. gefunden, beim nächsten Besuch waren alle vertrocknet und ich hatte aufgegeben. Danach war erstmal Pause, heute standen sie wieder dort, weitaus zahlreicher als im Oktober, auch an verschiedenen Stellen. Aber immer in, zwischen oder zumindest sehr nahe bei den Hundsflechten, die dort im Gebiet recht häufig sind. Teils direkt darauf wachsend, teils bleibt Moos beim Herausziehen an den Stielen hängen.
Hut: bis höchstens 4 cm, die meistens etwa 2 cm, frisch dunkelbraun, älter heller braun werdend. Hutrand bis zum Nabel stark gerieft, in der Mitte nicht schuppig, aber runzelig und dunkler, Huthaut glänzend, etwas speckig.
Lamellen: herablaufend, beige und weitaus heller als der Hut, relat. breit, untermischt, teils leicht anastomisierend, Schneiden glatt.
Stiel: fast glatt, teils zart überfasert, von der Farbe her zwischen und Hut und Lammelen liegend.
Kein besonderer Geruch feststellbar, auffällig ist, dass die älteren und größeren Fk seltsam deformiert erscheinen, Hutkante flach, dann stark aufsteigend und plötzlich wieder einsinkend.
Ich komme damit nicht weiter als irgendwas in der Nähe von Omphalina/Gerronema, vielleicht hat jemand einen Tipp?

Die Pilze im Oktober:
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Und von heute:
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Noch ein paar der Übrigen, hier drei Mal Glibber an einem Stück. Braun (Judasohr) und Weiß (Exidia thuretiana) sind simpel, beim Schwarzen muss ich raten, war mir zu klein, schätzungsweise Exidia plana:
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Ein paar Ellerlinge haben die eisigen Temperaturen überlebt, ein paar wachsen wohl gerade erst, welche das sind, weiß ich immer noch nicht genau, wahrscheinlich Hygrocybe virginea:

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Die erst grauen, nach dem Frost im Hut bräunenden, an Stiel und Lamellen gilbenden Tricholoma cingulatum - nach Moser zu schlüsseln kam ich nicht in Verlegenheit, da überall noch deutlich Ringe zu sehen waren, auch gewachsen in einem wunderbaren, fast geschlossenen Hexenring von etwa 3 Metern Durchmesser:

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Noch ein Bild von Omphalina rickenii (?), dieses Jahr auch weitaus mehr als im letzten, man muss nur den Flechten folgen:

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Mitten auf dem Weg und schon angetreten, aber auch ohne das würde ich nicht auf den richtigen Namen kommen, überhaupt wachsen dort auffällig viele kleine Cortinarien/Telamonien:

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Erste (ansehnliche) Samtfußens, denen das derzeit feuchtwarme Wetter scheinbar gefällt, wo sie wachsen, sind die Stümpfe voll davon:

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Noch ein Überlebender der Eiszeit, neben ein paar Lepista sordida gab es auch noch zwei stehende L. personata, die anderen waren zu einer gallertigen Masse zusammengesunken:

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Zum Schluss noch einen, den ich mir eigentlich selbst nicht abkaufen würde, hätte ichs nicht Mitten im Dezember gesehen, ein Champignon, wohl kurz vorm Schnee gewachsen und dann eiskalt erwischt:

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Viele Grüße,
Klaas

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Re: zu Phleogena faginea

Andreas ⌂, (vor 5801 Tagen) @ Klaas

Hallo,

Mein erster Fund vor einigen Jahren im Hessischen Spessart war an lebender
Hainbuche (damals wusste ich noch nix von Phleogena), am derzeitigen
Wohnort finde ich sie ausschließlich an diesen abgebrochenen Buchen - was
aber auch sicher damit zusammenhängt, dass ich sie hauptsächlich an
solchen Stämmen suche, die man halt schon von Weitem als mögliche
Kandidaten erkennt. Hermine fand sie schon an Pappel und Weide, ich meine
auch irgendwo im Netz etwas von Eiche und Erle gelesen zu haben.
Die Seiten kennst Du bestimmt schon, ansonsten gibts da noch ein paar Infos:
http://www.pilzbriefe.de/arten/faginea_Phleogena.html
http://aphyllopower.blogspot.com/2010/01/phleogena-faginea-fr-link.html
http://www.fundkorb.de/?Fundkorb:Phleogena_faginea_ %28Fr.%29_Link
(komplette Zeile kopieren)
Sorry, dass ich dazu keine Antwort habe, vielleicht findet sich ja noch ein
Fachmann zum Thema?
Dass die Pilzchen besonders selten sind, glaube ich inzwischen nicht mehr,
vielleicht habe ich auch nur Glück bei der Suche oder mit den
entsprechenden Wäldern in der Nähe. Und wieviele bekloppte Pilzler sind
schon im Schnee unterwegs und suchen nach sowas...;)

interessanterweise kam grad dieselbe Diskussion in einem englischen Forum. Dort wurde die Art vorgestellt und der Finder bezeichnet sie als sehr häufig um diese Zeit, die vielleicht häufigste Pilzart dort derzeit, meist an Birke (!). In der englischen Datenbank seien anscheinend 244 Fundorte verzeichnet.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Nachschlag von heute (10 Bilder)

Andreas ⌂, (vor 5801 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,

Mitten auf dem Weg und schon angetreten, aber auch ohne das würde ich nicht
auf den richtigen Namen kommen, überhaupt wachsen dort auffällig viele
kleine Cortinarien/Telamonien:

da könnte ich mir auch vorstellen, dass das Inocyben aus der dulcamara-Verwandtschaft sein könnten, vielleicht etwas lebhafter geworden durch den Frost.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Ein bisschen Kleinkram

zuehli ⌂, (vor 5800 Tagen) @ Klaas

Und schon wieder flüstert mir Piwo zu:

Bild 1 ist Omphalina pyxidata oder hepatica. Entscheidung nur mit Mikro.
Bild 6 ist auf keinen Fall O. rickenii. Es fehlen die typischen Anastomosen zwischen den Lamellen. Evtl. O. obscurata?

Beste Grüße
Harald

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Re: zu Phleogena faginea

leofelsle, (vor 5800 Tagen) @ Klaas

Mein erster Fund vor einigen Jahren im Hessischen Spessart war an lebender

Hainbuche (damals wusste ich noch nix von Phleogena), am derzeitigen
Wohnort finde ich sie ausschließlich an diesen abgebrochenen Buchen - was
aber auch sicher damit zusammenhängt, dass ich sie hauptsächlich an
solchen Stämmen suche, die man halt schon von Weitem als mögliche
Kandidaten erkennt. Hermine fand sie schon an Pappel und Weide, ich meine
auch irgendwo im Netz etwas von Eiche und Erle gelesen zu haben.

Dass du sie auch fast ausschliesslich an abgebrochenen Buchen gefunden hast, finde ich schon mal sehr interessant, ob die anderen Bäume aud denen man ihn gefunden hat, gebrochen waren oder nicht weiß man leider nicht. Ich habe ihn jedenfalls noch nie an einem gefällten oder entwurzelten Stamm gefunden.

Dass die Pilzchen besonders selten sind, glaube ich inzwischen nicht mehr,

vielleicht habe ich auch nur Glück bei der Suche oder mit den
entsprechenden Wäldern in der Nähe. Und wieviele bekloppte Pilzler sind
schon im Schnee unterwegs und suchen nach sowas...;)

Selten ist er ganz gewiss nicht. Im Frankfurter Stadtwald, wo es sehr viele abgebrochene Buchen gibt, habe ich ihn an 90 % aller charakteristisch abgebrochenen Stämme gefunden. Meist im Winter aber auch noch weit ins Frühjahr hinein.

Gruß
Michael

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Re: Ein bisschen Kleinkram

Klaas, (vor 5799 Tagen) @ zuehli

Hallo Harald,

vielen Dank für die Informationen!

Zu O. hepatica finde ich kaum etwas, ist auch sinnlos für mich, wenn das nur mit Mikro geht. Wenigstens habe ich dann schon mal nur zwei mögliche Kandidaten...

Zur vermeintlichen O. rickenii: ansatzweise sind da schon Anastomosen, aber nicht wirklich ausgeprägt. Meine Fotos vom letzten Jahr zeigen auch nichts anderes.
Auch zu O. obscurata sind meine Infos spärlich, was ich aber lese und auf Bildern sehe, scheint diese mehr Lamellen als Leisten zu haben und auch generell dunkler zu sein.
Seltsamerweise finde ich im Netz Bilder zu O. rickenii, die meinen zum Verwechseln ähnlich sehen - aber auch zu Omphalina/Arrhenia peltigerina, was bei meinen auf einer Peltigera-Art (viell. P. rufescens?) wachsenden FK vielleicht noch naheliegender wäre.

Wie auch immer, ohne Mikro wird wohl nix draus (vielleicht hat ja jemand Interesse und Spaß daran, ich hätte von allen gezeigten noch ein paar Exemplare hier), immerhin habe ich bei der Suche wieder ein Bisschen was über die Zig weiteren Arten erfahren.

Hier auch noch ein Danke für die übrigen Antworten!

Viele Grüße,
Klaas