Hallo Ingo!
Gefunden hab ich den Zapfen in Mittelfranken/Bayern auf etwa 460m Höhe in
einem Bächleinsgeflecht zwischen einem kleinen Weidendickicht und einem
älteren Fichtenbestand.
Etwa hier: 49.244416,10.847529
Ich habs versäumt in den Obrophiloideae-Ordner reinzuschauen. Da haben sich
also die Becherchen versteckt, die auf Nadelholzzapfen wachsen können!
Aber so richtig "einrasten" tut es beim Vergleich mit O.tetracladia
nicht. Sporen und Asci sind ein bischen kleiner und mit Öltropfen.
Zotto hat da ein Bild gemalt von einem Porus eines Ascus in dem Sporen sind.
Das sieht bei mir ganz anders aus, und zwar wird der Porus bei reifen Asci
komplett zusammengequetscht, so daß kein blauer Punkt mehr sichtbar ist.
Ist das wichtig, oder liegt das nur am Reifegrad?
Gruß, Jürgen
Hallo Jürgen!
Dirks Gedanke scheint mir beinahe der bessere, denn Hymenoscyphus-imberbis-Sporen neigen dazu, älter andeutungsweise spindelig zu werden, auch die Tröpfchenverteilung in den Sporen passt besser.
Hymenoscyphus imberbis läuft allerdings schon beinahe beim Scharfangucken rot an. Nichts aufgefallen?
Dein gemessener Asci wäre nach wie vor zu groß.
Zotto hat da ein Bild gemalt von einem Porus eines Ascus in dem Sporen sind.
Das sieht bei mir ganz anders aus, und zwar wird der Porus bei reifen Asci
komplett zusammengequetscht, so daß kein blauer Punkt mehr sichtbar ist.
Da interpretierst du was falsch!
Das Bild (auf das sich deine Aussage bezieht) beschreibt die Ascus-Form und wie er von den Sporen ausgefüllt wird. Dass er blau reagiert, steht ja daneben schon.
Du könntest den imberbis-Gedanken festigen, indem du mal einen Schnitt machst mit sämtlichen Basalzellen, denn die reagieren mit Lugol blau.
Ein bessees Bild des Porus-Typs bringt wahrscheinlich eher wenig.
VG Ingo W