Makrorätsel zum Wochenendbeginn *PIC*

jesko, (vor 5634 Tagen)

Wer kann erraten, was da auf meinem Hainbuchenast sprießt ...

[image]

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Re: Makrorätsel zum Wochenendbeginn

Der Juergen, (vor 5633 Tagen) @ jesko

I.u.?

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Re: Makrorätsel zum Wochenendbeginn

Toffel, (vor 5633 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko!

Das ist bestimmt H. h.

Viele Grüße
Toffel

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Tipp *PIC*

Gelbfieber, (vor 5633 Tagen) @ jesko

Hallo und guten Tag Jesko,

obwohl Hypoxylon howeianum nicht auf dem Bild ist bzw. nicht ausgeprägt, halte ich deinen Fund für Isaria umbrina.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

[image] http://www.naturfoto-kontor.de

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Re: Makrorätsel zum Wochenendbeginn

Tintling, (vor 5633 Tagen) @ jesko

Sieht aus wie Isaria umbrina auf Hypoxylon.

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Re: Makrorätsel zum Wochenendbeginn

Gernot, (vor 5633 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

die anderen haben's ja im Prinzip schon gesagt: Das Foto zeigt Hypoxylon howeanum. Allerdings nicht befallen von Isaria umbrina, sondern lediglich die Anamorphe.

Schöne Grüße
Gernot

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Damit für alle Mitrater,

jesko, (vor 5633 Tagen) @ jesko

die alle recht hatten (über die wahre Natur wird ja wohl noch gestritten, oder gibt's da jetzt definitive Erkenntnisse?), EINEN ENTSPANNTEN START INS WE! Die kleinen rotbraunen Krüstchen, die Hypoxylon howeianum werden wollen, sind ja bei genauerem Hinschauen auf dem Bild schon zu sehen. In unserer Leipziger Lehmschüssel (offiziell Leipziger Tieflandsbucht), in der Buchen von Natur aus etwas unterrepräsentiert sind, ist Hypoxylon howeianum die mit Abstand häufigste Kohlenbeere, die diesen Namen verdient.

Grüße

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Re: Damit für alle Mitrater,

Gernot, (vor 5633 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

es gilt mittlerweile (bzw. eigentlich schon länger) als Tatsache, dass die sternförmigen Gebilde die Anamorphe von H. howeanum sind. Einen interessanten Thread, wo diese Isaria umbrina diskutiert wird, gibt es z.B. hier: Beitrag 201279.

Schöne Grüße
Gernot

die alle recht hatten (über die wahre Natur wird ja wohl noch gestritten,
oder gibt's da jetzt definitive Erkenntnisse?), EINEN ENTSPANNTEN START
INS WE! Die kleinen rotbraunen Krüstchen, die Hypoxylon howeianum werden
wollen, sind ja bei genauerem Hinschauen auf dem Bild schon zu sehen. In
unserer Leipziger Lehmschüssel (offiziell Leipziger Tieflandsbucht), in
der Buchen von Natur aus etwas unterrepräsentiert sind, ist Hypoxylon
howeianum die mit Abstand häufigste Kohlenbeere, die diesen Namen
verdient.
Grüße

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Re: Damit für alle Mitrater,

jesko, (vor 5633 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot,

als Hypoxylon-Anamorphe hatte ich es ja auch eingesammelt und - weil sie so schön ausgebildet und an anderen Stellen auch die Stromaansätze von H.h. zu sehen waren - mal fotografiert. Kann man ja immer mal für irgendwelche Vorträge oder so brauchen. Den Thread, auf den Du verwiesen hast, hatte ich auch gelesen - nur kam der ja zu keinem abschließenden Ergebnis, oder?!?
Da ich nicht in der Materie stecke: Darf ich Deine Bemerkungen nun so verstehen, dass es eine Art Isaria umbrina gibt, die keine Hypoxylon-Anamorphe, sondern ein Parasit auf Hypoxylon ist. Wenn ja, woran erkennt man sie dann makro- und mikroskopisch?

Danke und viele Grüße

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Re: Damit für alle Mitrater,

Gernot, (vor 5633 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

unter den Hypoxylon-Spezialisten ist es schon längst akzeptiert, dass es sich bei dieser Isaria umbrina um die Anamorphe von H. howeanum handelt (siehe meine Antwort in dem vorher verlinkten Thread). Alle "Gegenbeweise" wie dass die sternförmigen Gebilde auch auf H. fuscum oder H. fragiforme zu finden seien, sind darauf zurückzuführen, dass die Teleomorphe nicht genau genug bestimmt wurde – schließlich ist H. howeanum keine besonders bekannte Art. H. fuscum und H. fragiforme haben in der Natur übrigens weit weniger auffällige Nebenfruchtformen.

Eine parasitische I. umbrina, die keine Hypoxylon-Anamorphe ist, gibt es nicht.

Schöne Grüße
Gernot

Hallo Gernot,
als Hypoxylon-Anamorphe hatte ich es ja auch eingesammelt und - weil sie so
schön ausgebildet und an anderen Stellen auch die Stromaansätze von H.h.
zu sehen waren - mal fotografiert. Kann man ja immer mal für irgendwelche
Vorträge oder so brauchen. Den Thread, auf den Du verwiesen hast, hatte
ich auch gelesen - nur kam der ja zu keinem abschließenden Ergebnis,
oder?!?
Da ich nicht in der Materie stecke: Darf ich Deine Bemerkungen nun so
verstehen, dass es eine Art Isaria umbrina gibt, die keine
Hypoxylon-Anamorphe, sondern ein Parasit auf Hypoxylon ist. Wenn ja, woran
erkennt man sie dann makro- und mikroskopisch?
Danke und viele Grüße

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Re: Damit für alle Mitrater,

jesko, (vor 5633 Tagen) @ Gernot

Eine parasitische I. umbrina, die keine Hypoxylon-Anamorphe ist, gibt es
nicht.

DAS IST DOCH NE KLARE ANSAGE!!!

Wenn wir das Ganze etwas weiterspinnen - damit reicht es doch zur Bestimmung von Hypoxylon howeanum (z.B. Kartierungsnachweise) nach derzeitigem Kenntnisstand theoretisch aus, die Anamorphe zu sehen, etwa analog zu Tubercularia vulgaris/Nectria cinnabarina?

Danke und beste Grüße.

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Re: Damit für alle Mitrater,

Gernot, (vor 5632 Tagen) @ jesko

Wenn wir das Ganze etwas weiterspinnen - damit reicht es doch zur Bestimmung
von Hypoxylon howeanum (z.B. Kartierungsnachweise) nach derzeitigem
Kenntnisstand theoretisch aus, die Anamorphe zu sehen, etwa analog zu
Tubercularia vulgaris/Nectria cinnabarina?

Davon kann man ausgehen, ja.

Ist H. howeanum bei euch tatsächlich häufiger als H. fuscum? Letztere findet man hier an jeder Haselstaude und an vielen weiteren Substraten, während H. howeanum zwar trotzdem recht häufig ist, aber man nicht bei fast jeder Exkursion darüber stolpert.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Damit für alle Mitrater,

jesko, (vor 5631 Tagen) @ Gernot

Zumindest nach meiner bescheidenen Erfahrung ist fuscum bei uns nicht sonderlich häufig, obwohl natürlich auch unsere Haselruinen gebührend beachtet und untersucht werden. Am meisten finde ich howeanum, deren Lieblingssubstrat bei uns Hainbuche zu sein scheint, hier gern mit Melogramma bulliardii durcheinander wachsend.

Beste Grüße, Jesko

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Re: Makrorätsel zum Wochenendbeginn

René K. Schumacher, (vor 5630 Tagen) @ jesko

Young stromata containing the anamorphic Nodulisporium stage!

Über die Gattung Hypoxylon s.l. sind in den letzten 5 Jahren mehrere Kilogramm Papier bedruckt worden, ohne das eine Ende absehbar ist. Von Anfang an wird die polyphasische Taxonomie angewendet, und das aus gutem Grund.

In keiner dieser mir vorliegenden Studien finde ich einen Schlüssel, der es inhaltlich erlaubt Hypoxylon-Sippen zweifelsfrei an der äußeren (!) Gestalt des Anamorph-Stadiums zu determinieren.

Etwas Zurückhaltung, im Trend der Massenproduktion von sogenannten Kartierungsdaten, wäre allenorts und zeitlos wünschenswert.

Mit freundlichen Grüßen
René K. Schumacher

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Re: Makrorätsel zum Wochenendbeginn

Gernot, (vor 5630 Tagen) @ René K. Schumacher

Sehr geehrter Herr Schumacher,

kennen Sie außer H. howeanum in Mitteleuropa weitere Arten, die diese auffällige Anamorphe besitzen bzw. werden weitere Arten in diesen Publikationen genannt?

Bei der Kartierung hätte ich eigentlich keine Bedenken. Meiner Erfahrung nach ist die Teleomorphe bei der entsprechend auffälligen Nebenfruchtform immer H. howeanum. Mit dieser Erfahrung stehe ich nicht alleine. Für die Kartierung ist es daher sicher besser, wenn die nicht mikroskopierenden Pilzler von der Anamorphe auf H. howeanum schließen und damit in den meisten (in allen?) Fällen richtig liegen, als wenn weiterhin H. fragiforme (und weitere Hypoxylon-Arten) von H. howeanum nicht getrennt und die Kartierungsdaten damit unbrauchbar gemacht werden würden.

Mit freundlichen Grüßen
Gernot Friebes

Young stromata containing the anamorphic Nodulisporium stage!
Über die Gattung Hypoxylon s.l. sind in den letzten 5 Jahren mehrere
Kilogramm Papier bedruckt worden, ohne das eine Ende absehbar ist. Von
Anfang an wird die polyphasische Taxonomie angewendet, und das aus gutem
Grund.
In keiner dieser mir vorliegenden Studien finde ich einen Schlüssel, der es
inhaltlich erlaubt Hypoxylon-Sippen zweifelsfrei an der äußeren (!)
Gestalt des Anamorph-Stadiums zu determinieren.
Etwas Zurückhaltung, im Trend der Massenproduktion von sogenannten
Kartierungsdaten, wäre allenorts und zeitlos wünschenswert.
Mit freundlichen Grüßen
René K. Schumacher