Coprinus niveus und zwei unbek. Russula *PIC*

Heidepilz, (vor 5595 Tagen)

Liebe Forumsgemeinde,

gestern fand ich auf relativ frischen Pferdeäpfeln einige Tintlinge, die ich als C. niveus ansprach. Sollte das richtig sein, wäre das für mich ein schöner Erstfund.

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Heute fand ich einige Russula, von denen mir die beiden folgenden Rätsel aufgeben:
1. unter Eichen am Straßenrand, mild, +/- Heringsgeruch, Sporenfarbe IIa 7,5-8,8x6,1-6,7 µm; warzig

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2. unter Eichen auf Friedhof, mild, evtl. leichter Heringsgeruch, muss noch aussporen. Evtl. selbe Art wie 1?

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Über jeden Tipp würde ich mich freuen.

LG Hans-Peter

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Russula

McMuck, (vor 5595 Tagen) @ Heidepilz

Hallo Hans-Peter,

meiner Ansicht nach könnte es sich um R.pectinatoides handeln.
Beim Geschmack wäre das Kratzen vielleicht noch gekommen?

LG Stefan

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Re: Russula

Heidepilz, (vor 5595 Tagen) @ McMuck

Hallo Stefan,

wohl eher nicht, da sowohl der Geschmack wirklich mild ist als auch die Sporen größer sind als bei R. pectinatoides.

LG Hans-Peter

Hallo Hans-Peter,
meiner Ansicht nach könnte es sich um R.pectinatoides handeln.
Beim Geschmack wäre das Kratzen vielleicht noch gekommen?
LG Stefan

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Re: Russula

Svampskogen, (vor 5595 Tagen) @ Heidepilz

Möglicherweise könnte es R. sororia, der Milde Kamm-Täubling, sein. Dessen Stielbasis sollte mit KOH rot werden.
R. pectinatoides besitzt oft rötliche Flecken an der Stielbasis, ev. kann man solche auf deinem Bild erahnen....

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Re: Coprinus niveus und zwei unbek. Russula

jesko, (vor 5595 Tagen) @ Heidepilz

Hallo,

Dein Täubling Nr. 1 ist - der Name ist ja gleich gefallen - R. pectinatoides (ss. auct. europ.), der Kratzende Kammtäubling. Der Hut ist in Form und Farbe typisch für einen Kammtäubling. Die Art ergibt sich aus der Kombination von mildem (bzw. leicht kratzendem, aber nicht scharfem) Geschmack und roten Pünktchen an der Stielbasis, wie sie auf Bild 2 gut zu sehen sind. Ob der Geschmack als kratzend oder mild wahrgenommen wird, ist zweitrangig. Damit es "kratzt", muss man eine Weile kauen. Der Geruch dieser Art ist nach meiner Erfahrung eine Mischung aus Pelargoniengeruch und dem widerlichen Geruch der Stinktäublinge (R. foetens u.ä.).

@Svampskogen
Der andere milde Kammtäubling mit der gelblichen Stielbasis und der roten KOH-Reaktion, den Du wahrscheinlich meinst, ist R. insignis. Der hat aber nie die roten Punkte an der Stielbasis. Die scharf schmeckende R. sororia ist ein großer und kräftig gefärbter Doppelgänger des Camemberttäublings (R. amoenolens) ohne Camembertgeruch und mit negativer Guajakreaktion.

Täubling Nr. 2 scheint tatsächlich ein Heringstäubling zu sein. Charakteristische Merkmale dieser Gruppe sind außer dem fischigem Geruch das rasche Bräunen des Fleischs/Stiels im Schnitt bzw. bei Manipulation und die grünliche (und nicht rötliche) Eisensulfatreaktion. Was die Bestimmung der einzelnen Arten angeht, so herrscht insbesondere bei den Laubwaldarten keine Einigkeit unter den Spezialisten. Der von Dir gezeigte Pilz dürfte zu einer recht häufigen eichenbegleitenden Sippe gehören, die von den meisten als R. graveolens (zumindest ss.l.) bestimmt wird. Werner Jurkeit verwendet hierfür den Namen R. brevis.

Viele Grüße (auch von Felix ...).

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Thumps Up! *oT*

Thüringer-Holz, (vor 5595 Tagen) @ jesko

- kein Text -

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Re: Coprinus niveus und zwei unbek. Russula

Svampskogen, (vor 5595 Tagen) @ jesko

Oh Mann.....ja natürlich, R. insignis hatte ich gemeint, wie peinlich wieder mal ;-) Tut mir leid für den falschen Namen!

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Vielen Dank für eure Beiträge! *oT*

Heidepilz, (vor 5595 Tagen) @ Heidepilz

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