...um was für einen Saftling handelt es sich?? gefunden im
Buchenhochwald, kann auch unter Hainbuchen gewesen sein!!!
Hallo,
also ich muß Wolfgang zustimmen, dass eine Bestimmung recht gewagt ist. Von Lamellen sehe ich überhaupt kaum was, so dass die Hypothese eng- oder weitstehend doch eher Zufall ist, zumal ich nicht finde, dass H. flavescens besonders entfernte Lamellen hätte.
Wenn ich einen Tipp abgeben soll, so wäre das H. glutinipes.
Folgende Gründe:
1.) Es ist die einzige mir bislang IM WALD begegnete gelbe/orangene Saftlingsart, mit Ausnahme von vielleicht H. quieta (die kanns aber nicht sein).
2.) Der Farbwechsel von reingelb zu gelb/orange gemischt
3.) Die geringe Größe
4.) Die allgemeine Statur, also z.B. das verflachen der Hüte, die Randriefung, etc..
H. glutinipes müßte allerdings einen deutlich schleimigen Stiel haben, so dass man den Pilz kaum aus dem Boden nehmen kann ohne den Stiel zu quetschen.
Die Art ist schlecht bekannt, aber sicher nicht so selten wie die wenigen Fundmeldungen vortäuschen. Im Nordschwarzwald sogar eine der häufigeren Arten.
Gruß,
Andreas