Forumstreff 2012 - einige Pilzfunde
Liebe Pilzfreunde
In Folge möchte ich hier einige Arten vorstellen. Viele davon habe ich noch nie gesehen. LG Hartmut
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HARZPILZCHEN, (vor 5210 Tagen)
Liebe Pilzfreunde
In Folge möchte ich hier einige Arten vorstellen. Viele davon habe ich noch nie gesehen. LG Hartmut
HARZPILZCHEN, (vor 5210 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Diesen Winzling fand ich unter Huflattich-Blätter. Wer kann zum Insekt oder gar zu dem Pilz etwas sagen. Natürlich werde ich ihn mir noch unterm Mikro anschauen. LG Hartmut
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic224447.jpg)
Ueli Graf, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Hallo Hartmut,
hast du denn Sporen gefunden?
Ich denke der hat noch keine, denn ich habe auch etwas ähnliches gefunden und auch nur Hyphen gehabt und keine Sporen.
Gruss Ueli
Diesen Winzling fand ich unter Huflattich-Blätter. Wer kann zum Insekt oder
gar zu dem Pilz etwas sagen. Natürlich werde ich ihn mir noch unterm Mikro
anschauen. LG Hartmut
HARZPILZCHEN, (vor 5208 Tagen) @ Ueli Graf
hast du denn Sporen gefunden?
Ich denke der hat noch keine, denn ich habe auch etwas ähnliches gefunden und
auch nur Hyphen gehabt und keine Sporen.
Moin Ueli
Sporen fand ich massenhaft, Cordyceps untypisch. Vermute eine Nebenfruchtform, oder? Das Substrat sieht nach einer armen Hummel aus.
LG Hartmut
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic224664.jpg)
HARZPILZCHEN, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
diesen Becherling übergab mir Roswitha auf der gemeinsamen Exkursion bei Hornberg, Höhe 950m Tannen Fichtenwald. Diie Becherlinge waren trivial bräunlich und haben nicht gelb gemilcht. Vielleicht können noch Standortfotos und Habitatangaben beigefügt werden. Die Sporen zu fotographieren war für mich ein Hochgenuß. Vielen Dank Roswitha für die Prachtstücke (noch ohne Namen)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/10.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/11.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/12.jpg)
LG Hartmut
Roswitha, (vor 5208 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
diesen Becherling übergab mir Roswitha auf der gemeinsamen Exkursion bei
Hornberg, Höhe 950m Tannen Fichtenwald. Diie Becherlinge waren trivial
bräunlich und haben nicht gelb gemilcht. Vielleicht können noch
Standortfotos und Habitatangaben beigefügt werden. Die Sporen zu
fotographieren war für mich ein Hochgenuß. Vielen Dank Roswitha für die
Prachtstücke (noch ohne Namen)LG Hartmut
Hallo Hartmut,
leider habe ich kein Standortfoto. Die Pilze stammen von der Exkursion mit Alis am Samstag in einem Kinzig-Seitental. Sie standen auf einem Waldweg auf ca. 600m Höhe. Der Weg war von schwerem Gerät befahren worden, daher viel rohe Erde mit festgefahrenen Ästen (Nadelholz). Die Becherlinge standen neben einem Ast direkt auf der Erde. Der Wald war Nadelwald, Douglasien und Tannen, vermutlich auch einige Fichten.
Liebe Grüße
Roswitha
HARZPILZCHEN, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
Mit Joschi zusammen suchten wir den parasitischen Rötling in einem gut bestückten Buchenwald. Das Ergebnis seht ihr:
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/6.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/7.jpg)
Joschi meinte, es wäre ein Schimmelpilz, ich hielt ihn für ein Schleimpilz. Beide null Treffer!
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/8.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/9.jpg)
Tomentella spec. auf Cantharellus Stiel, habe getrocknet und eingetütet.
LG Hartmut
jesko, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
- kein Text -
HARZPILZCHEN, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
Thomas 42 fand diese schönen Kullern in Höhe 950m. Vielleicht kann auch hier noch eine Habitatangabe angefügt werden, ich habe noch keinen Blassen, um welche Art es sich handelt, Hydnotrya michaelis kann anhand der Sporenform wohl ausgeschlossen werden.
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/1.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/2.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/3.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/4.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/24/5.jpg)
LG Hartmut
Rainer Wald, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
. Vielleicht kann auch hier
noch eine Habitatangabe angefügt werden,
Hi guten Morgen Hartmut!
Die Dinger wurden gefunden als wir unsere Ehrenrunde gedreht haben weil wir mit dem Wagen nicht raus kamen!
))
Jedenfalls popelte der gute Thomas die Kugeln zwischen ein paar Wurzeln hervor die freigespült vom Regenwasser auf einem steileren Pfad an einem Waldrand lagen. Auf der anderen Seite des ca 1 Meter breiten Pfades war eine "relativ" magere Wiese. Der Wald bestand aus Fichte Tanne.
LG, Rainer
Thüringer-Holz, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Warum nicht Hydnotrya bailii, die Sporenanordnung spricht dafür, die Art sollte aber bei Fichte vorkommen...
Huperzia , (vor 5209 Tagen) @ Thüringer-Holz
Warum nicht Hydnotrya bailii, die Sporenanordnung spricht dafür, die Art
sollte aber bei Fichte vorkommen...
Fichte soll da ja gewesen sein. Wir hatten Hydnotria vermutlich bailii auch letztes Wochenende im Harz (ca 800m). leider waren die Dinger nicht so reif, dass man sicher sein kann. Viel belatschter Weg rund um den Oderteich auf/in nackter Erde.
Rainer Wald, (vor 5209 Tagen) @ Thüringer-Holz
Warum nicht Hydnotrya bailii, die Sporenanordnung spricht dafür, die Art
sollte aber bei Fichte vorkommen...
Hi Felix,
Fichte passt, es waren reichlich vorhanden!
LG, Rainer
HARZPILZCHEN, (vor 5209 Tagen) @ Thüringer-Holz
Warum nicht Hydnotrya bailii, die Sporenanordnung spricht dafür, die Art
sollte aber bei Fichte vorkommen...
Vielen Dank Felix. Wo ist denn die Art abgebildet? In meiner gesamten Literatursammlung, und das ist nicht wenig, ist die Art nicht zu finden.
Scheint ja eine seltene Art zu sein.
LG hartmut
Andreas , (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Vielen Dank Felix. Wo ist denn die Art abgebildet? In meiner gesamten
Literatursammlung, und das ist nicht wenig, ist die Art nicht zu finden.
Scheint ja eine seltene Art zu sein.
LG hartmut
Hallo Hartmut,
selten nicht geradce, aber bis 2009 eine "verschollene" Art gewesen. Solche Funde wurden früher immer als Hydnotria tulasnei bestimmt, und erst Gunnar Hensel und Kollegen haben dieses alte Taxon als eigenständig erkannt. Die echte tulasnei unterscheidet sich durch auch bei Reife zweireihig liegenden Sporen, während bailii einreihige Sporenanordnung besitzt. Die FUnde von tulasnei in montanen Fichtenwäldern dürften ausnahmslos bailii darstellen.
Publiziert in Mycological Progress von 2009.
beste Grüße,
Andreas
HARZPILZCHEN, (vor 5208 Tagen) @ Andreas
selten nicht gerade, aber bis 2009 eine "verschollene" Art
gewesen. Solche Funde wurden früher immer als Hydnotria tulasnei bestimmt,
und erst Gunnar Hensel und Kollegen haben dieses alte Taxon als
eigenständig erkannt. Die echte tulasnei unterscheidet sich durch auch bei
Reife zweireihig liegenden Sporen, während bailii einreihige
Sporenanordnung besitzt. Die FUnde von tulasnei in montanen Fichtenwäldern
dürften ausnahmslos bailii darstellen.
Publiziert in Mycological Progress von 2009.
Vielen Dank Andreas
Hier Hydnotrya tulasnei, frisch geschickt bekommen. Vielen Dank Ralf! LG Hartmut
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/1.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/2.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/3.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/4.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/5.jpg)
HARZPILZCHEN, (vor 5208 Tagen) @ Andreas
Hallo Andreas & Pilzfreunde
Hier eine Hydnotrya spec. vom 14.07.2012 aus dem Blauen Bruch. Gefunden von Pilzfreund Torsten Brilloff unter FAGUS ; Diabas - Urgestein. Das dürfe noch eine andere Art sein, aber welche? Die Sporen scheinen fein und dicht behaart zu sein.
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/6.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/7.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/8.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/9.jpg)
LG Hartmut
MartinB, (vor 5206 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Hallo Hartmut,
hast du von den Sporen auch noch Aufnahmen in anderen Schärfeebenen? Wo man vielleicht das Ornament besser sieht?
Auf dem ersten und zweiten Mikro sieht es nach groben Warzen aus, auf dem dritten dann wieder nicht.
Die Schläuche waren wohl schon in Auflösung?
Herzlich
Martin
HARZPILZCHEN, (vor 5206 Tagen) @ MartinB
hast du von den Sporen auch noch Aufnahmen in anderen Schärfeebenen? Wo man
vielleicht das Ornament besser sieht?
Auf dem ersten und zweiten Mikro sieht es nach groben Warzen aus, auf dem
dritten dann wieder nicht.
Die Schläuche waren wohl schon in Auflösung?
Lieber Martin
ich werde mir die Trüffel noch mal genauer vornehmen. Den Standort kenne ich und vielleicht schaue ich mit RUDI heute noch mal hin. Ich soll schön grüßen, wir wollen gleich in den Harz starten.
Das Sporenornament ähnelt Hyddotrya confusa. Aber dieses Art wächst auf Diabas unter Rotbuche.
LG Hartmut
Gábor, (vor 5209 Tagen) @ HARZPILZCHEN
: Wo ist denn die Art abgebildet?
-----
Hallo Hartmut,
man könnte ja versuchshalber den Namen hier im Forum in die Suchmaske eingeben.
Dann kommt z.B. so etwas hier:
Beitrag 208877
Oder aber so etwas:
http://www.pilzepilze.de/extern/gabor/2011_08/Hydnotrya_bailii.jpg
Huch
)
LG, Gábor
HARZPILZCHEN, (vor 5208 Tagen) @ Gábor
Wo ist denn die Art abgebildet?
man könnte ja versuchshalber den Namen hier im Forum in die Suchmaske
eingeben.
Huch)
Moin Gábor
Ja -eben, das ist ja auch die Hydnotrya tulasnei und nicht die von mir gezeigte Art. Deine Bilder hatte ich schon gesehen. Die Suche und Frage galt Hydnotrya bailii.
LG Hartmut
Gábor, (vor 5208 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Hallo Hartmut,
vier Zeilen weiter oben hat Andreas dargelegt, warum das eben nicht H. tulasnei, sondern H. bailii ist:
Beitrag 224629
Natürlich verfüge ich selbst nur über eine knappe Übersicht der Materie.
Deshalb verweise ich hier auch gerne an Andreas 
LG, Gábor
Gábor, (vor 5208 Tagen) @ HARZPILZCHEN
: Ja -eben, das ist ja auch die Hydnotrya tulasnei und nicht die von mir
[quote]gezeigte Art. Deine Bilder hatte ich schon gesehen. Die Suche und Frage
galt Hydnotrya bailii. [/quote]
-----
Hallo Hartmut,
Du sagst, der von mir gezeigte Pilz sei H. tulasnei.
Hingegen haben wir ihn voriges Jahr von Andreas als H. bailii gezeigt bekommen.
Nur, wie seid ihr denn nun verblieben?
Das täte mich jetzt doch interessieren.
LG, Gábor
Ja -eben, das ist ja auch die Hydnotrya tulasnei und nicht die von mir
-----
Hallo Hartmut,
Du sagst, der von mir gezeigte Pilz sei H. tulasnei.
Hingegen haben wir ihn voriges Jahr von Andreas als H. bailii gezeigt
bekommen.
Nur, wie seid ihr denn nun verblieben?
Das täte mich jetzt doch interessieren.
LG, Gábor
Hallo,
also wir haben just heute von dort wieder eine reife Hydnotria mitgenommen und auch vor ca. 4 Wochen mit dem Mikroskopierkurs schon. Beide Male war wie auch letztes Jahr ganz klar die Einreihigkeit der Sporen im Ascus zu sehen. Daher besteht für mich kein Zweifel, dass es Hydnotria bailii ist. Zumal die Ökologie (montan getönter Nadelwald mit vorherrschend Fichte) ja auch sehr dafür spricht.
Achtung: Im Hypogäenbuch von MONTECCHI ist die abgebildete Hydnotria tulasnei ebenfalls Hydnotria bailii!
H. baili wurde wie schon erwähnt nunmal erst 2009 als eigenständig erkannt, zuvor wurde sie stets mangels Alternative als H. tulasnei bestimmt.
beste Grüße,
Andreas
HARZPILZCHEN, (vor 5207 Tagen) @ Thüringer-Holz
Warum nicht Hydnotrya bailii, die Sporenanordnung spricht daf�r, die Art
sollte aber bei Fichte vorkommen...
Hallo Felix
Vielen Dank für deine PN. Nun, die Sporen von Hydnotrya bailii sollten nach Beschreibung denen von Hydnotrya tulasnei gleichen, nur die Anordnung der Sporen ist anders. Die Sporenornamentation unseres Fundes ist aber anders! Ohne Knollen auf der Sporenoberfläche. Sehen schon deutlich verschieden aus, glatt mit fast angedeuteten Netz. Eine entgültige Meinung bilde ich mir, wenn die richtig reif sind, sie brüten derzeit noch in meiner Dose.
LG Hartmut
HARZPILZCHEN, (vor 5207 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
So habe ich den Fund abgelegt. Ich werde versuchen, noch etwas drann zu arbeiten.
Hydnotrya bailii ist das nach Durchsicht der Beschreibung sicher nicht, denn das Sporenornament ist völlig abweichend.
Ist im Verbreitungsatlas von Krieglsteiner nicht enthalten, ist die Art schon in Deutschland gefunden worden und wer könnte weitere Hinweise geben?
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/27/1.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/27/2.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/27/3.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/27/4.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/27/5.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/27/6.jpg)
Hydnotrya cf. cerebriformis Harkness 1899 Hirnförmige Rasentrüffel
LG Hartmut
HARZPILZCHEN, (vor 5206 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
Die Art ist ausgiebig im Beiheft ZfM 9 (1999) von Peter Reil beschrieben, und zwar von einem Fund aus dem MTB 7815/13 Rensberg. Und das ist auch lustig, denn dort waren wir genau! Die Art ist u.a. auch gekennzeichnet durch fast viereckige Sporenformen in den Schläuchen.
Felix, vielen Dank für den Literaturhinweis, ich weiß selber nicht mehr, was ich alles im Schrank stehen habe.
LG Hartmut
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic224758.jpg)
HARZPILZCHEN, (vor 5208 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
Und ein weiterer Pilz, für den ich keinen Namen habe. Hielt ich im Feld für Flammulaster, aber es paßt nicht wirklich. Ein weiterer Gedanke war Tricholomopsis rutilans fm. flammula, aber auch hier sind die Sporen zu klein. Wer weiß Rat?
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/60.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/61.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/62.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/63.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juli12/25/64.jpg)
Sporen [95% • 10 • LQP • v • H2O(nat) ] = 4,6 - 6 - 7,4 x 2,6 - 3,5 - 4,3 µm
LG Hartmut
Gernot, (vor 5208 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Hallo Hartmut,
ja, das ist schon makroskopisch typisch für T. flammula. Bestimmt habt ihr den an einem (luft)feuchten Standort gefunden? Die Sporengrößen variieren in der Literatur, aber eure fallen locker in die angegebenen Bereiche. Krisai-Greilhuber & Vogelmayr (2000) geben z.B. 5,8-6,6 x 3,3-4,2 µm an während Ludwig 6,5-8 x 3,5-5 µm nennt. T. flammula ist übrigens laut diesem Artikel eine gute Art.
Schöne Grüße
Gernot
HARZPILZCHEN, (vor 5208 Tagen) @ Gernot
ja, das ist schon makroskopisch typisch für T. flammula. Bestimmt habt ihr
den an einem (luft)feuchten Standort gefunden? Die Sporengrößen variieren
in der Literatur, aber eure fallen locker in die angegebenen Bereiche.
Krisai-Greilhuber & Vogelmayr (2000) geben z.B. 5,8-6,6 x 3,3-4,2 µm
an während Ludwig 6,5-8 x 3,5-5 µm nennt. T. flammula ist übrigens laut
diesem Artikel eine gute Art.
Vielen Dank Gernot
Wenn die Sporen passen , paßt auch der Pilz. Danke auch für die Links. LG Hartmut
Gernot, (vor 5208 Tagen) @ HARZPILZCHEN
könntest du bitte noch etwas zum Standort sagen? Würde mich sehr interessieren.
Schöne Grüße
Gernot
Vielen Dank Gernot
Wenn die Sporen passen , paßt auch der Pilz. Danke auch für die Links. LG
Hartmut
könntest du bitte noch etwas zum Standort sagen? Würde mich sehr
interessieren.
Schöne Grüße
Gernot
Hallo Gernot,
ich hatte T. flammula bisher ein einziges Mal gesehen. Da war der Standort an einem Südhang im Stadtgebiet Stuttgarts, ehemaliger Weinberg der jetzt zu einem Kleingartengebiet umgewandelt ist (mit viel Ophrys apifera in den Gärten!). Dort war die Art aber ganz am Hangfuß unten, wo ein Bach entlang läuft, in direkter Bachnähe an einem vielleicht 5-10 cm dicken Ast, der schräg am Hang lag und außer vorne und hinten nicht am Boden auflag. Aber insgesamt in eben doch luftfeuchter Lage da direkt etwa einen halben bis einen Meter über dem Bachniveau.
Anbei ein Scan der Kollektion, die ich damals noch als T. ornata abgelegt hatte.
beste Grüße,
Andreas
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic224680.jpg)
Joschi Siembida , (vor 5208 Tagen) @ Gernot
Hallo Gernot,
Standort war eine kleine verwilderte Windbruchfläche, hauptsächlich mit Haselnuß zugewachsen. Alles sehr schattig, aber süd-östlich ausgerichtet und so zwischen 500-600 üNN. Es war die Abschluß Exkursion am Sonntag und Rainer kann die Meereshöhe sicher genauer angeben.
Das Substrat sah mir aber ganz stark nach Nadelholz im Optimal-Finalstadium aus. Wie Hartmut jetzt auf Haselnuß kommt weis ich nicht. Das Stück lag am Boden, war stark bemoost, rund 25cm lang und etwa 10x10cm im Querschnitt. In unmittelbarer Nähe fand Rudi Humaria hemisperica und eine Trüffel. Dazu noch winzige unidentifizierte Schwindlinge auf alten Haselnüssen. Ein Stück weiter im Gestrüb standen auch etliche Amethystpfifferlinge.
Soweit meine Erinnerungen.
Gruß Joschi
Rainer Wald, (vor 5208 Tagen) @ Joschi Siembida
. Es war die Abschluß Exkursion am Sonntag und
Rainer kann die Meereshöhe sicher genauer angeben.
Hi Joschi,... das waren so ca 540 Meter,.. also deine Angabe passt schon supa!
LG, Rainer
Gernot, (vor 5207 Tagen) @ Joschi Siembida
Danke Andreas und Joschi für die genauen Fundortangaben! Ich hab die Art bisher nur in Bachnähe in luftfeuchten Wäldern gefunden, aber offensichtlich kann sie auch ohne Gewässer.
Schöne Grüße
Gernot
Hallo Gernot,
Standort war eine kleine verwilderte Windbruchfläche, hauptsächlich mit
Haselnuß zugewachsen. Alles sehr schattig, aber süd-östlich ausgerichtet
und so zwischen 500-600 üNN. Es war die Abschluß Exkursion am Sonntag und
Rainer kann die Meereshöhe sicher genauer angeben.
Das Substrat sah mir aber ganz stark nach Nadelholz im Optimal-Finalstadium
aus. Wie Hartmut jetzt auf Haselnuß kommt weis ich nicht. Das Stück lag am
Boden, war stark bemoost, rund 25cm lang und etwa 10x10cm im Querschnitt.
In unmittelbarer Nähe fand Rudi Humaria hemisperica und eine Trüffel. Dazu
noch winzige unidentifizierte Schwindlinge auf alten Haselnüssen. Ein
Stück weiter im Gestrüb standen auch etliche Amethystpfifferlinge.
Soweit meine Erinnerungen.
Gruß Joschi
HARZPILZCHEN, (vor 5207 Tagen) @ Joschi Siembida
Wie Hartmut jetzt auf Haselnuß kommt weis ich nicht. Das Stück lag am
Boden, war stark bemoost, rund 25cm lang und etwa 10x10cm im Querschnitt.
Moin Joschi
M.E. waren dort nur Haselsträucher, daher war meine Vermutung auf Hasel.
LG Hartmut
Joschi Siembida , (vor 5207 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Hallo Hartmut,
M.E. waren dort nur Haselsträucher,...
da stimme ich Dir zu. Aber es war eine Windbruchfläche. Die alten Erdhügel / Wurzelstöcke von Tannen/Fichten waren gut zu sehen. Zudem schien mir das Stückchen nur der Teil eines viel größeren Stammes zu sein. Habe schon recht dicke Haselsträucher gesehen, aber die am Standort waren alle noch verhältnismäßig jung. Hatte mir das Holzstück länger angeschaut und bin mir daher mit Nadelholz recht sicher.
Als Substrat kommt laut Ludwig "fast ausnahmslos Koniferen" vor. Würde doch gut passen. 
Gruß Joschi
Rudi, (vor 5207 Tagen) @ Joschi Siembida
Hallo miteinander,
ich war da so im Trüffelwahn, daß ich das schöne Schwammerl kaum registriert hab...
Am Standort gabs aber fast nur Haselnuß...
LG Rudi
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic224715.jpg)
HARZPILZCHEN, (vor 5200 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
einige Funde vom Forumstreffen will ich in Folge noch zeigen.
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/1.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/2.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/3.jpg)
Ramaria subbotrytis
LG Hartmut
HARZPILZCHEN, (vor 5200 Tagen) @ HARZPILZCHEN
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/4.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/5.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/6.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/7.jpg)
Ramaria rubella auf FRichtenstümpfen Seitental bei Steinach 22.07.2012
HARZPILZCHEN, (vor 5200 Tagen) @ HARZPILZCHEN
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/8.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/9.jpg)
Cortinarius rubicundulus Gilbender Raukopf unter Rotbuche
HARZPILZCHEN, (vor 5200 Tagen) @ HARZPILZCHEN
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/10.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/11.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/02/12.jpg)
HARZPILZCHEN, (vor 5200 Tagen) @ HARZPILZCHEN
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/03/1.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/03/2.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/august12/03/3.jpg)
Octaviania asterosperma Sternsporige Laubtrüffel
gefunden am 22.07.2012 nahe Hofstetten, HEIDEPILZ war mit dabei, JOSCHI und FLIEGIE nahmen andere Wege. Mehrere Fruchtkörper unter Fagus.
LG Hartmut
HARZPILZCHEN, (vor 5012 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Liebe Pilzfreunde
Hier noch ein Pilz vom Forumstreffen 2012 im Schwarzwald. LG Hartmut
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/1.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/2.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/3.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/4.jpg)
HARZPILZCHEN, (vor 5012 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Und dieser, zumindest bei uns sehr seltene Röhrling, erfreute mein Herz. Gefunden am letzten Forumstreffentag 22.07.2012 in einem Weißtannen Buchenmischwald.
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/5.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/6.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/7.jpg)
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/februar13/06/8.jpg)
LG Hartmut
Andreas , (vor 5011 Tagen) @ HARZPILZCHEN
Hallo Hartmut,
ja, der Aprikosenfarbene Filzröhrling hat einen unerklärlichen Verbreitungsschwerpunkt innerhalb von Deutschland im Mittleren Schwarzwald. Er ist dort wahrlich nicht selten im Bereich Triberg-Hausach-Bühl und westlich davon bis zum Abhang ins Rheintal hinab. Mäßig saure Böden (Gneis) und wärmebegünstgte Lagen kennzeichnen die Standorte, aber das gibts anderswo eigentlich auch. Warum also hier so ein absolutes Verbreitungszentrum mit >90% des gesamtdeutschen (bekannten) Vorkommens?
beste Grüße,
Andreas
Stephan Weißer, (vor 5009 Tagen) @ Andreas
Mäßig saure Böden (Gneis) und wärmebegünstgte Lagen kennzeichnen die
Standorte, aber das gibts anderswo eigentlich auch.
In der Tat, das gibt es z. B. auch im vorderen Odenwald, meiner früheren Heimat. Und dort kann ich mich an einige Funde erinnern - das war freilich lange vor der Zeit, als ich so etwas wie einen Aprikosenfarbenen Röhrling hätte korrekt bestimmen können, schon aufgrund der fehlenden Literatur. Im Rückblick möchte ich allerdings meinen, dass einige von mir achselzuckend "seltsam aussehende Rotfußröhrlinge" benannte Pilze in Wirklichkeit Aprikosenfarbene waren.
Aber wo sonst in Deutschland kommt Gneis/Urgestein in Verbindung mit Wärmebegünstigtheit vor, außer am Ostrand der Oberrheinebene?
Jürgen, (vor 5008 Tagen) @ Stephan Weißer
In der Tat, das gibt es z. B. auch im vorderen Odenwald, meiner früheren
Heimat. Und dort kann ich mich an einige Funde erinnern - das war freilich
lange vor der Zeit, als ich so etwas wie einen Aprikosenfarbenen Röhrling
hätte korrekt bestimmen können, schon aufgrund der fehlenden Literatur. Im
Rückblick möchte ich allerdings meinen, dass einige von mir achselzuckend
"seltsam aussehende Rotfußröhrlinge" benannte Pilze in
Wirklichkeit Aprikosenfarbene waren.
Hallo Stephan,
dem könnte man ja mal gezielt nachgehen. In welchen Gegenden hast du denn damals solche Funde gemacht?
Gruß, Jürgen
Stephan Weißer, (vor 5008 Tagen) @ Jürgen
An zwei Stellen kann ich mich noch erinnern:
östlich von Seeheim-Jugenheim, zwischen Ober-Beerbach und Schmal-Beerbach, Wanderparkplatz östlich der Kreisstraße;
Reichenbach, am westlichen Rand des "Felsenmeeres";
beides ca. 400 m NN, keine ausgesprochenen Thermophil-Stellen
Vielleicht kennen die Pilzfreunde Südhessen-Sulzbach noch mehr Stellen.
Jürgen, (vor 5006 Tagen) @ Stephan Weißer
Hallo Stephan,
ich schau mich dort bei Gelegenheit mal um, die Gebiete sind nur etwa 50 km von meinem Wohnort entfernt.
Gruß, Jürgen
An zwei Stellen kann ich mich noch erinnern: östlich von Seeheim-Jugenheim,
zwischen Ober-Beerbach und Schmal-Beerbach, Wanderparkplatz östlich der
Kreisstraße;
Reichenbach, am westlichen Rand des "Felsenmeeres";
beides ca. 400 m NN, keine ausgesprochenen Thermophil-Stellen
Vielleicht kennen die Pilzfreunde Südhessen-Sulzbach noch mehr Stellen.
HARZPILZCHEN, (vor 5006 Tagen) @ Andreas
ja, der Aprikosenfarbene Filzröhrling hat einen unerklärlichen
Verbreitungsschwerpunkt innerhalb von Deutschland im Mittleren
Schwarzwald. Er ist dort wahrlich nicht selten im Bereich
Triberg-Hausach-Bühl und westlich davon bis zum Abhang ins Rheintal hinab.
Mäßig saure Böden (Gneis) und wärmebegünstgte Lagen kennzeichnen die
Standorte, aber das gibts anderswo eigentlich auch. Warum also hier so ein
absolutes Verbreitungszentrum mit >90% des gesamtdeutschen (bekannten)
Vorkommens?
Moin Andreas und Stephan
vielen Dank für die Informationen. LG Hartmut