Im Leipziger Agrapark ...
... war ich vergangene Woche mal unterwegs, um nach Pilzen zu schauen, denn meinen eigentlichen Leipziger Hauspark kenne ich nun doch schon fast so gut wie meine Pilzkameratasche. Zunächst muss ich allerdings korrigierend anmerken, dass sich die Stadt Leipzig und das eingemeindungsresistente Markkleeberg den Agrapark teilen, und dass die hier vorgestellten Funde damit nicht vollständig von Sachsens heimlicher Hauptstadt für sich beansprucht werden dürfen.
Wie mein Hauspark befindet sich auch der Agrapark im Gebiet des großen Hartholzauwalds, der im von Elster, Pleiße und Parthe gebildeten Binnendelta in der Leipziger Tieflandsbucht auf ca. 100 bis 110 m ü. NN stockt. Der Boden, eine vermutlich anthropogene, bis zu mehreren Metern dicke Schicht des schwach sauren bis neutralen sog. Aulehms, sorgt hier für eine etwas eigenartige Funga mit nicht zu verachtendem Diversitätsgrad. Vor allem den reichlich vorhandenen Stieleichen, Hainbuchen und Winterlinden ist trotz der extrem nährstoffreichen Böden auch ein recht interessantes Spektrum an Ektomykorrhizabildnern zu verdanken.
Im Folgenden möchte ich kurz ein paar Pilze vorstellen, die mir also im Agrapark begegnet sind:
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