Re: Steinpilz, Parasol oder fransiger Wulstling -

Stephan Weißer, (vor 5148 Tagen) @ Der Juergen

Und wie muss man vorgehen, wenn man was hören will? Sorry, aber mit Podcasts kenne ich mich nicht gut aus.

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Re: Steinpilz, Parasol oder fransiger Wulstling -

leofelsle, (vor 5148 Tagen) @ Stephan Weißer

Und wie muss man vorgehen, wenn man was hören will? Sorry, aber mit Podcasts
kenne ich mich nicht gut aus.

hallo Stephan,
auf der im Link angezeigten Seite ist rechts unten ein Button zum Herunterladen von Podcasts zum Tagesgespräch. Wenn Du dort klickst, öffnet sich ein Fenster mit den verschiedenen Programmen der letzten Tage und Wochen und dort musst Du halt das vom 18.9. anklicken und schon gehts los.
Anmerkung: Die Einschätzung, dass es sich um ein hervorragendes Pilzjahr handelt, mag zwar für München stimmen, aber bei uns im Hohenlohischen (und nicht nur dort) sieht es eher sehr bescheiden aus seit Mitte August.
Gruß
Michael

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Re: Steinpilz, Parasol oder fransiger Wulstling -

Stephan Weißer, (vor 5148 Tagen) @ leofelsle

Da gebe ich dir recht,aber diese Woche soll es noch ein paar mal regnen, und dann kann's losgehen mit dem nächsten Schub. Ich wünsche dir auf jeden Fall tolle Funde.

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Re: Steinpilz, Parasol oder fransiger Wulstling -

Wirderer, (vor 5148 Tagen) @ Der Juergen

Herzlichen Dank - dann wird die morgige Zugfahrt nicht gar so langweilig.

Gruß,
Wirderer

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Re: Steinpilz, Parasol oder fransiger Wulstling -

Stephan Weißer, (vor 5148 Tagen) @ Der Juergen

Ich habe es mir jetzt angehört. Es ist ein gutes Beispiel für gelungene Kommunikation über die Medien. Die beste Sendung über Pilze, die ich bisher gehört/gesehen habe. Das liegt sicher auch daran, dass vor Ort in der Sendung ein kompetenter Experte vorhanden ist, der unmittelbar eingreifen kann, falls sich irgendein Unsinn den Weg über den Äther bahnen sollte (z. B. bezeichnete der Moderator den Fransigen Wulstling zunächst versehentlich als Wurstling).

Ein weniger gelungenes Beispiel kam mir am gestrigen Sonntag unter die Augen. In der Sonntagsbeilage der Stuttgarter Zeitung (ich weiß nicht, ob von diesem oder vergangenem Sonntag), die jemand zur Pilzexkursion mitgebracht hatte, ging es unter Anderem um die Verwechslungsgefahr bei Pilzen. Gegenübergestellt werden sollten der weiße Knollenblätterpilz und der Dünnfleischige Anischampignon, also zwei Pilze, die in der Tat vom Laien nicht leicht auseinanderzuhalten sind.

Nebeneinander abgebildet waren zwei Fotos. Das erste zeigte einen typisch aussehenden Gelben Knollenblätterpilz und trug die Bildunterschrift "Grüner Knollenblätterpilz". Das zweite zeigte Braune Waldchampignons mit den typisch braunschuppigen Hüten, die nun wirklich völlig anders als die propagierten Verwechslungspartner aussahen. Ein von mir erstelltes, im Vorfeld der Reportageerstellung an die Redaktion gepostetes Bild des Weißen Knollenblätterpilzes, zwecks deutlicher Darstellung der Stielnatterung nur schwach belichtet, ging an mich zurück mit dem Hinweis: "zu schwach belichtet, zu dunkel, können wir nicht brauchen".

Garniert war das Machwerk mit dem Namen und dem Foto eines bedauernswerten Pilzsachverständigen, der sich leider als Recherchepartner zur Verfügung gestellt hatte und nun für diese schlimmen Redaktionsfehler sozusagen "in Haftung genommen wurde".

Ich ziehe für mich die Lehre daraus, dass Artikel, in denen ich namentlich erwähnt werden soll, mir künftig zur Autorisierung und Genehmigung vorgelegt werden müssen. Schade, dass es so weit gekommen ist.

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Re: Steinpilz, Parasol oder fransiger Wulstling -

Heinz Ebert ⌂, (vor 5148 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo alle,

"Garniert war das Machwerk mit dem Namen und dem Foto eines bedauernswerten Pilzsachverständigen". DER (ich wars nämlich) bekam sogar einen Vorabdruck als Datei zugesandt und hat auf alle Mängel in dem Artikel hingewiesen. Geändert wurde jedoch nichts. Wenn ich schon das Wort "Sorten" im Zusammenhang mit Pilzen lese runzelt sich schon meine Stirn in Falten. Das kann Euch mit JEDER Zeitung passieren. Besser zu händeln sind natürlich Sendungen in Radio und TV.
Beste Grüße, Heinz Ebert

Ich habe es mir jetzt angehört. Es ist ein gutes Beispiel für gelungene
Kommunikation über die Medien. Die beste Sendung über Pilze, die ich
bisher gehört/gesehen habe. Das liegt sicher auch daran, dass vor Ort in
der Sendung ein kompetenter Experte vorhanden ist, der unmittelbar
eingreifen kann, falls sich irgendein Unsinn den Weg über den Äther bahnen
sollte (z. B. bezeichnete der Moderator den Fransigen Wulstling zunächst
versehentlich als Wurstling).
Ein weniger gelungenes Beispiel kam mir am gestrigen Sonntag unter die Augen.
In der Sonntagsbeilage der Stuttgarter Zeitung (ich weiß nicht, ob von
diesem oder vergangenem Sonntag), die jemand zur Pilzexkursion mitgebracht
hatte, ging es unter Anderem um die Verwechslungsgefahr bei Pilzen.
Gegenübergestellt werden sollten der weiße Knollenblätterpilz und der
Dünnfleischige Anischampignon, also zwei Pilze, die in der Tat vom Laien
nicht leicht auseinanderzuhalten sind.
Nebeneinander abgebildet waren zwei Fotos. Das erste zeigte einen typisch
aussehenden Gelben Knollenblätterpilz und trug die Bildunterschrift
"Grüner Knollenblätterpilz". Das zweite zeigte Braune
Waldchampignons mit den typisch braunschuppigen Hüten, die nun wirklich
völlig anders als die propagierten Verwechslungspartner aussahen. Ein von
mir erstelltes, im Vorfeld der Reportageerstellung an die Redaktion
gepostetes Bild des Weißen Knollenblätterpilzes, zwecks deutlicher
Darstellung der Stielnatterung nur schwach belichtet, ging an mich zurück
mit dem Hinweis: "zu schwach belichtet, zu dunkel, können wir nicht
brauchen".
Garniert war das Machwerk mit dem Namen und dem Foto eines bedauernswerten
Pilzsachverständigen, der sich leider als Recherchepartner zur Verfügung
gestellt hatte und nun für diese schlimmen Redaktionsfehler sozusagen
"in Haftung genommen wurde".
Ich ziehe für mich die Lehre daraus, dass Artikel, in denen ich namentlich
erwähnt werden soll, mir künftig zur Autorisierung und Genehmigung
vorgelegt werden müssen. Schade, dass es so weit gekommen ist.