Hallo,
1. getrocknete Pilze sollen ja rascheln wie Kartoffelchips. Ebenso sollen
sie so trocken sein dass man sie brechen kann. Darf man sie dann offen
liegen lassen bis sie wieder Feuchtigkeit annehmen, d.h. nicht mehr
knochentrocken sind, und beim man sie wieder biegen kann ohne dass sie
brechen?
Wenn Du Pilze trocken konservieren möchtest - sei es zu Speisezwecken, als Belege oder sonst was - solltest Du die gut getrockneten Pilze in luftdichten Tüten, Marmeladengläsern oder sonstigem lagern, damit sie nicht Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen.
2. habt ihr jemals Pilze gegrillt? Werd demnächst wieder mal grillen (die
harten Burschen machen das auch im Herbst/Winter), und ja, keine weiteren
Erklärungen nötig denk ich.
Parasolhüte oder Scheiben vom Riesenbovist eignen sich nach meiner Erfahrung gut zum Grillen (vorab in Öl oder einer Marinade baden). Aufpassen muss man bei roh giftigen Pilzen, da beim Grillen die Stücke sicherlich nicht in allen Teilen ausreichend erwärmt werden. Da Du das offenkundig im Winter vorhast - mit Austernseitlingen geht es sicher auch - wem die schmecken. Samtfußrüblinge sind wohl weniger geeignet, oder Du musst Dir einen feinrostigen Grill zulegen 
3. ebenfalls aus Neugier: was ist das für ein Wald in diesem Video, und wie
und wieso finden die Typen dort Steinpilze?
http://www.youtube.com/watch?v=zZZpNBdHXQw
Hab nur mal dreißig Sekunden und ohne Ton reingeschaut, sieht mir nach einem Esskastanienwald aus, die sind oft recht krautig. Steinpilze kannst Du mit etwas Glück auch in der Lindenallee vor der Haustür finden, die sind nicht sonderlich wählerisch. Wie alle anderen Buchengewächse bildet natürlich auch die Esskastanie Ektomykorrhizen mit Steinpilzen, sogar mit allen vier Arten.