Vergiftungsfall in Lörrach
Hallo,
hier hat jemand nochmal Glück gehabt...
http://www.badische-zeitung.de/wenn-der-tod-im-omelett-lauert-vorsicht-beim-pilzgenuss
lg
Carabus
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Hallo,
hier hat jemand nochmal Glück gehabt...
http://www.badische-zeitung.de/wenn-der-tod-im-omelett-lauert-vorsicht-beim-pilzgenuss
lg
Carabus
Hallo,
ja, zum Glück nochmal gut gegangen!
Aber: warum schaut man denn erst nach dem Essen ins Pilzbuch, nicht schon vorher???
Menschenskinder...
Schöne Grüße,
Josef
Aber: warum schaut man denn erst nach dem Essen ins Pilzbuch, nicht schon
vorher???
Tja, das habe ich mich bei so vielen Fällen dieses Jahr auch schon gefragt.
Heuer scheint die Prämisse zu sein: Erst essen, dann denken.
Furchtbar!
Gruß Harald
Hallo,
"Eine Vergiftung mit dem Grünen Knollenblätterpilz endet zu 95 Prozent tödlich."
Hmmm, ich dachte, dass dank der heutigen Medizin die Todesrate deutlich geringer sei?
Beste Grüße
Thomas '42' Wallner
Hallo Thomas,
da hast Du sicher Recht, zumindest, wenn sich die Betroffenen schon mit den ersten Vergiftungserscheinungen in ärztliche Behandlung begeben und nicht noch 2-3 Tage warten.
Siehe hierzu eine Statistik "Tatsächliche Todesfälle durch Pilzvergiftungen in Deutschland" von 1980 - 2008 (ich glaube, die wurde hier kürzlich schon mal gepostet):
http://www.pilzschule.de/html/pilztote.html
Viele Grüße - Rika
Hallo,
"Eine Vergiftung mit dem Grünen Knollenblätterpilz endet zu 95
Prozent tödlich."
Hmmm, ich dachte, dass dank der heutigen Medizin die Todesrate deutlich
geringer sei?
Beste Grüße
Thomas '42' Wallner
Hallo,
diese Statistik sieht richtig professionell aus.
Wie viel Glauben man ihr schenkt, muss wohl jeder selbst entscheiden.
In Deutschland-Ost gab es bis vor der Wende eine Meldepflicht für Pilzvergiftungen. Daraus resultierten jährliche Statistiken über Vergiftungen und Todesfälle mit Pilzen, die auch im Mykologischen Mitteilungsblatt veröffentlicht wurden.
In Gesamt-Deutschland gibt es keine Meldepflicht für Pilzvergiftungen. Ob wirklich jeder auf Pilze zurückführende Todesfall als solcher erkannt wird, sei dahin gestellt. Ob als Todesursache dann immer der Grund "Pilze" angegeben wird?
Eine gewisse - wenn auch nicht sehr große - Dunkelziffer wird es wohl auch noch geben.
Freundliche Grüße
Peter
"Eine Vergiftung mit dem Grünen Knollenblätterpilz endet zu 95
Prozent tödlich."
Hmmm, ich dachte, dass dank der heutigen Medizin die Todesrate deutlich
geringer sei?
Der Arzt mit dem ich vor ein paar Tagen zu tun hatte, sprach von einer Letalitätsrate von 5-10 % in Zusammenhang mit Grünen Knollis.
Da geistert wohl viel Halbwissen durch die Welt.
Grüße
Harald
Aber: warum schaut man denn erst nach dem Essen ins Pilzbuch, nicht schon
vorher???
Na, wann denn sonst? Vorher hat man doch keine Zeit: sammeln, putzen, kochen....
Wenn man dann satt ist und gemütlich auf dem Sofa sitzt ....
Servus Thomas,
da hilft die ganze Medizin nichts, wenn die Dosis hoch genug war und der Esser lange genug gewartet hat. Eine kaputte Leber kann nicht mehr "repariert" werden, da hilft nur noch eine schnelle Transplantation. Und so schnell geht das in der Regel nicht ...
Gruß
Helmut
Servus Thomas,
da hilft die ganze Medizin nichts, wenn die Dosis hoch genug war und der
Esser lange genug gewartet hat. Eine kaputte Leber kann nicht mehr
"repariert" werden, da hilft nur noch eine schnelle
Transplantation. Und so schnell geht das in der Regel nicht ...
Gruß Helmut
... da gibt es inzwischen sogar eine Leber-Dialyse, wenn ich mich nicht irre in einer Klinik in Münster. Während die Maschine die Leberfunktionen übernimmt, soll sich die angegriffene Leber "in Ruhe" erholen - sie ist ja erstaunlich regenerationsfähig.
VG - Rika
Hallo,
"Wenn man beispielsweise den Birkenpilz, einen Speisepilz abschneidet, wird dieser schwarz"
da ist wohl was durcheinander geraten.
Viele Grüße
Toffel
Hallo,
was mich noch mehr interessiert ist, wie es den Patienten inzwischen geht. Was macht das Krankenhaus dann? Sofort Magen auspumpen? Hoffentlich. Amanitin-Test abwarten? Hoffentlich nicht....
Gott sei Dank nicht meine, und wohl auch auch nicht Christophs Entscheidung, was zu tun ist. (ich kenne Christoph, wir haben zusammen die PSV-Prüfung gemacht).
Die Entscheidung welche Therapie angebracht ist, trifft ja wohl der Arzt im Krankenhaus oder der Arzt am Giftnotruf.
Hier, zwischen Landsberg und Augsburg herrscht diese Jahr übrigens ziemlich tote Hose bezüglich Vergiftungsfällen, seit 21.9. hatte ich keinen einzigen Anruf mehr. Die Pilzsaison war und ist hier im Vergleich zum letztesn Jahr nicht sehr gut, grüne Knollis gabs aber auch bis Mitte Oktober.
Grüße
Birgit