"Fungi europaei: Boletus" zu empfehlen?

Inni, (vor 4742 Tagen)

Hallo zusammen!

Bin seit ein paar Jahren meist stille Mitleserin und habe jetzt aber mal eine Frage an Euch.

Ich hätte gerne ein gutes Buch zur Boletus-Bestimmung und weiß nicht, ob die Anschaffung des genannten Titels da die richtige Wahl ist?
Wichtig wäre mir, daß das Buch aktuell und richtig ist ( bei den PDS sind ja zum Bsp. viele falsche Abbildungen drin etc.)
Als Schlüsselliteratur hab ich neben den PDS ansonsten noch die Funga nordica und die GBWs.

Wäre sehr dankbar für eure Erfahrungen mit diesem Buch oder auch für andere Literatur-Tips.

PS: welche Sprache ist das eigentlich? Beschreibungen in Latein und sonst italienisch oder spanisch? Bei letzterem wäre ich eh raus ;-)

Danke!

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Re: "Fungi europaei: Boletus" zu empfehlen?

Joschi Siembida ⌂, (vor 4742 Tagen) @ Inni

Hallo Inni,

also für mich sieht die Sprache wie Spanisch aus. Italienisch könnte ich aber genausowenig. :-) Habe mir den Band auch hauptsächlich wegen den Abbildungen zugelegt. Den Schlüssel gibts in drei Sprachen: Spanisch, Italienisch und Englisch.

An sonstiger Boletus Literatur fällt mir noch von Heinz Engel: Die Dickröhrlinge ein. Ist aber schon etwas älter und nur noch antiquarisch zu bekommen. Noch älter sind Die Röhrlinge I + II von Rolf Singer.

Gruß Joschi

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Re: "Fungi europaei: Boletus" zu empfehlen?

Jürgen, (vor 4742 Tagen) @ Inni

Hallo,

inhaltlich zu empfehlen wäre z.B. http://www.myko-shop.de/Kibby-British-Boletes. Ist taxonomisch auf aktuellem Stand und bietet recht umfassende synoptische (!) Schlüssel. In der mir vorliegenden 2. Ausgabe war das Bildmaterial allerdings qualitativ recht heterogen; einige Fotos waren sogar aus dem Internet kopiert und entsprechend verpixelt. Das "Buch" kann außerdem nur mit einer spartanischen Ringbindung aufwarten, bei doch immerhin knapp 25 Euro Kaufpreis.

Gruß, Jürgen

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Re: "Fungi europaei: Boletus" zu empfehlen?

Inni, (vor 4741 Tagen) @ Inni

Schon mal Danke an Euche beide!

Italienisch wäre okay, wobei man sich da natürlich erstmal in die Fachbegriffe einlesen müßte.

Das mit den "British Boletes" wäre ja vielleicht tatsächlich erstmal eine Alternative und zudem noch erschwinglich.

Hier in Schleswig - Holstein haben wir ja eh leider nicht so viele seltene Röhrlinge, aber man hat ja auch manchmal Urlaub :-)

Hat sonst noch jemand Erfahrung mit dem Buch?

LG Inken

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Re: "Fungi europaei: Boletus" zu empfehlen?

Stephan Weißer, (vor 4741 Tagen) @ Inni

Hier in Schleswig - Holstein haben wir ja eh leider nicht so viele seltene
Röhrlinge, aber man hat ja auch manchmal Urlaub :-)
Hat sonst noch jemand Erfahrung mit dem Buch?

Ja, ich.

Die hauptsächlich verwendete Sprache in diesem Buch ist Spanisch, immerhin ist auch ein Generalschlüssel der Familie "Boletus s. l." auf Englisch und Italienisch (jeweils 30 Seiten lang) enthalten. Zu jedem beschriebenen Pilz gibt es die Originaldiagnose (meist lateinisch, manchmal sogar deutsch (!) Solche Originaldiagnosen zu haben, finde ich sehr von Vorteil, u. a. deswegen kaufe ich mir solche Monografien. Mikrozeichnungen sind selbstverständlich auch enthalten, falls man tatsächlich mal mit einem Mikroskop an einen Röhrling herangehen möchte.

Der Beschreibungsteil enthält die Gattungen Strobilomyces, Gyroporus, Gyrodon, Boletinus, Suillus, Tylopilus, Porphyrellus, Chalciporus, Aureoboletus, Buchwaldoboletus, Boletus und Leccinum. Die Gattung Xerocomus ist dagegen nur im Generalschlüssel enthalten, aber nicht beschrieben und vor allem auch nicht abgebildet. Meines Wissens bietet Fungi Europaei zu dieser Gattung einen eigenen Band an.

Das Bildmaterial ist sehr reichhaltig, man bekommt daher einen guten Eindruck von der Variabilität einzelner Arten. Die Fotos sind fast alle (also nicht ausnahmslos) farbecht. Ergänzt wird der Bildteil durch gezeichnete Pilze, tw. aus den Originaldiagnosen.

Jetzt: gebrauche ich das Buch zum Bestimmen? Öhm, ich gestehe, dass ich zum Bestimmen öfters in Pareys Buch der Pilze oder Großpilze Baden-Württemberg Band 2 schaue als in das Fungi-Europaei-Werk. Aus meiner Sicht also kein "Muss-man-haben".

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Re: "Fungi europaei: Boletus" zu empfehlen?

Inni, (vor 4739 Tagen) @ Stephan Weißer

Danke Stephan!

Das hilft weiter! :-)

Ja, ich.

Die haupts�chlich verwendete Sprache in diesem Buch ist Spanisch, immerhin
ist auch ein Generalschl�ssel der Familie "Boletus s. l." auf
Englisch und Italienisch (jeweils 30 Seiten lang) enthalten. Zu jedem
beschriebenen Pilz gibt es die Originaldiagnose (meist lateinisch,
manchmal sogar deutsch (!) Solche Originaldiagnosen zu haben, finde ich
sehr von Vorteil, u. a. deswegen kaufe ich mir solche Monografien.
Mikrozeichnungen sind selbstverst�ndlich auch enthalten, falls man
tats�chlich mal mit einem Mikroskop an einen R�hrling herangehen m�chte.
Der Beschreibungsteil enth�lt die Gattungen Strobilomyces, Gyroporus,
Gyrodon, Boletinus, Suillus, Tylopilus, Porphyrellus, Chalciporus,
Aureoboletus, Buchwaldoboletus, Boletus und Leccinum. Die Gattung
Xerocomus ist dagegen nur im Generalschl�ssel enthalten, aber nicht
beschrieben und vor allem auch nicht abgebildet. Meines Wissens bietet
Fungi Europaei zu dieser Gattung einen eigenen Band an.
Das Bildmaterial ist sehr reichhaltig, man bekommt daher einen guten Eindruck
von der Variabilit�t einzelner Arten. Die Fotos sind fast alle (also nicht
ausnahmslos) farbecht. Erg�nzt wird der Bildteil durch gezeichnete Pilze,
tw. aus den Originaldiagnosen.
Jetzt: gebrauche ich das Buch zum Bestimmen? �hm, ich gestehe, dass ich zum
Bestimmen �fters in Pareys Buch der Pilze oder Gro�pilze Baden-W�rttemberg
Band 2 schaue als in das Fungi-Europaei-Werk. Aus meiner Sicht also kein
"Muss-man-haben".