Re: Xerocomus bubalinus
Hallo,
ein Blick in weitere Literatur lehrt für den Sporen-Quotienten bei X.
bubalinus allerdings: - Assyov & Stoykov (2011:1585): "ratio
(2,2-) 2,4 +/-0,1 (-3,0)"
(http://boletales.com/wp-content/uploads/2011/12/Xerocomus_bubalinus.pdf)
- Funga Nordica (2008:178): "Q = ca. 2.4"
- Lannoy & Estadès (2001:66): "Q = 2,3"
Vorausgesetzt, diesen Autoren lag tatsächlich der Oolbekkink-Duinsche Pilz
vor -
woran man angesichts der signifikant niedrigeren Sporen-Q-Werte durchaus
Zweifel haben kann -, dann ist dieses Merkmal für die Abgrenzung zu
communis/rubellus schlichtweg unbrauchbar.
Grüße, Jürgen
Das Problem ist, daß viel geschrieben wird, aber signifikante Abweichung gegenüber der Originialbeschreibung z.B. beim l/b-Quotienten (2,7 +/- 0,2 - also über 2,5) nicht diskutiert werden, bzw. bisher keine Untersuchungen auf Basis sequenzierter Kollektionen publiziert werden (mir jedenfalls nicht bekannt). Die Rissigkeit der Huthaut bzw. die Huthautstruktur halte ich nicht für geeignet, weil auch bei den Filzröhrlingen diesbezüglich immer eine gewisse Variationsbreite zu beobachten ist. Ich halte eher den Standort für ein gutes Merkmal.
Irgendwann werden wir schlauer sein.