Re: T. inocybeoides vs. argyraceum
Servus Josef,
in FEN4 werden die drei Arten wie folgt getrennt:
11) Hut vorwiegend konvex bis ausgebreitet oder schwach gebuckelt, deutlich schuppig, Sporen ellipsoid, Q-Wert im Schnitt unter 1,6 = T. scalpturatum
Hut vorwiegend konisch, glockig oder gebuckelt, deutlich schuppig oder filzig; Sporen länglich bis subzylindrisch, Q-Wert im Schnitt über 1,6 =12)
12) Velum gut ausgeprägt, als wollige Zone am Hutrand sichtbar und bei jungen Fk eine spinnwebartige Ringzone bildend = T. argyraceum
Velum schwach ausgeprägt, auch bei jungen Fk undeutlich = T. inocybeoides
Die Autoren geben aber selbst zu, dass es bisweilen unmöglich ist, die Arten anhand morphologischer Merkmale auseinanderzuhalten.
Im Thread scheint sich herauszukristallisieren, dass die bei Birke/Pappel wachsende T. inocybeoides makroskopisch doch irgendwie trennbar ist. Wenn ich nach Gröger schlüssle, müsste ich meine Kollektion T. argyraceum taufen, denn auch Gröger gibt für T. scalpturatum gedrungene Sporen (Q=1,3-1,5) und dunklere Hutfarben an.
Beste Grüße
Hias