Re: Frage zu Lamellenschneiden von Tubaria
Ok, Mani, mit gewellt-feinschartig könnte ich ich auch anfreunden bei diesen Lamellen.
Ich würde es jedoch gut finden dies anhand weiterer Funde zu bestätigen... Ich finde es einfach komisch, dass es nirgends beschrieben ist (oder haben alle einander abgeschrieben?)
Also weitersuchen.
Bleibe dran...
Mischi
Hallo Udo und Mischi
Habe mich nochmals mit meinen Schnitzlingsfunden Tubaria furfuracea und T.
hiemalis etwas beschäftigt.
Ich kann Mischi die Formen der Cheilos von gekrümmt-zylindrisch bis
keulig-kopfig bestätigen und auch die Sporenformen von elliptisch-oval.
Die Schneiden meiner Funde erscheinen mir deshalb glatt, weil ich keine
Schneiden mit derartigen Vergrösserungen aufnehmen konnte.
Gemäss Pilze der Schweiz müsste man die Schneiden deiner Pilze feingesägt bis
feinschartig und nach den Schweiz. VAPKO-Theorien feingekerbt benennen.
Beim Sägeblättling von
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/35/Neolentinus_lepideus_145631_cropped.jpg
sehe ich z.B. Unregelmässig glatt - wellig - fein schartig und manchmal
gekerbt bis etwas rissig. Und Dähncke schreibt: grob gesägt, gekerbt oder
rissig. BON schreibt im Paray über die Lamellenschneiden nichts.
(M.E. Gesägt (etwa gleichteilig) scheint mir hier gar nichts zu sein und
ebenso ohne "gesägt" sehe ich die Lamellenschneiden z.B. Trich.
subsejunctum bzw. T. viridilutescens (Bon S 156 und Dähncke S 244)
Was meint ihr dazu?
Kerben sind z.B. im Maschinenbau verschieden gewinkelt und in der Tiefe nicht
gerundet. Alle Abweichungen wären zu beschreiben.
Was wäre daselbst zu unternehmen, dass das schwierige Bestimmen einfacher
wird?
Danke für eure Ausdauer und l.G. Mani