Henningsomyces
Hallo,
ich suche einen Schlüssel für die Gattung Henningsomyces. Ich kenne nur W.B. Cooke: The cyphellaceous fungi (1961).Seitdem wird sich ja sicher einiges geändert haben.
Herzlichen Dank schon jetzt für Eure Hilfe. U. Sauter
Hinweise zur Benutzung des Forums | Forum-Archiv | Termine | Umfragen | Pilze Pilze Chat | Pilzgalerie | Lesenswert | Pilze Pilze Pilze
Hallo,
ich suche einen Schlüssel für die Gattung Henningsomyces. Ich kenne nur W.B. Cooke: The cyphellaceous fungi (1961).Seitdem wird sich ja sicher einiges geändert haben.
Herzlichen Dank schon jetzt für Eure Hilfe. U. Sauter
Hallo,
ich suche einen Schlüssel für die Gattung Henningsomyces. Ich kenne nur W.B.
Cooke: The cyphellaceous fungi (1961).Seitdem wird sich ja sicher einiges
geändert haben.
Herzlichen Dank schon jetzt für Eure Hilfe. U. Sauter
Ainsworth/Bisby's Dictionary of the Fungi nennt als Gattungsliteratur
Agerer, Persoonia 7:389, 1973
Reid, Persoonia 3:118, 1964
Ich habe von der Gattung noch nie gehört, aber ich komme in den nächsten Wochen wohl in die Senckenberg-Bibliothek in Frankfurt, wo die Zeitschrift Persoonia 'rumsteht.
ggf. per email melden!
Wolfgang
Ainsworth/Bisby's Dictionary of the Fungi nennt als Gattungsliteratur
Agerer, Persoonia 7:389, 1973
Reid, Persoonia 3:118, 1964
Ich habe von der Gattung noch nie gehört, aber ich komme in den nächsten
Wochen wohl in die Senckenberg-Bibliothek in Frankfurt, wo die Zeitschrift
Persoonia 'rumsteht.
ggf. per email melden!
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
das sind Basidiomyceten die aussehen wir röhrenförmige Becherlinge, ähnlich den Cyphella und Lachnellaarten. Ich glaube das in Mitteleuropa nur 2 Arten vorkommen, aber die Ursel weis das bestimmt besser.
Ein Bild kannst Du hier sehen: http://www.pharmanatur.com/HENNIGCAND.htm
(Was macht die Galerinabestimmung ?)
Gruss Werner 2
Hallo Wolfgang,
das sind Basidiomyceten die aussehen wir röhrenförmige Becherlinge, ähnlich
den Cyphella und Lachnellaarten. Ich glaube das in Mitteleuropa nur 2
Arten vorkommen, aber die Ursel weis das bestimmt besser.
Ein Bild kannst Du hier sehen: http://www.pharmanatur.com/HENNIGCAND.htm
(Was macht die Galerinabestimmung ?)
Gruss Werner 2
Hallo Werner,
es gibt mehr Arten bei uns, so um die zehn. Am häufigsten ist wohl Henningsomyces candidus. Jedenfalls werden die meisten Funde der Gattung vorschnell so bestimmt, da sie die einzige ist, die in Breitenbach & Kränzlin (Pilze der Schweiz Bd. 2) abgebildet ist.
Die Arten werden vor allem durch die Form und Struktur der Randhaare unterscheide: basal dick- oder dünnwandig, wenig verzweigt, sehr stak verzweigt, sofort verzweigt oder mit längerem Basalteil etc. Dann noch durch die Sporenform/-größe. Leider sporulieren die Einzelfruchtkörper meist nur sehr spärlich, so dass die Sporenmaße nicht so einfach zu erhalten sind. Weiterhin ist der Querschnitt durch den Fruchtkörper zu beachten (genauer Aufbau). Ein bisschen ist auch die Fruchtkörperform ein Indiz für manche Arten (lang und dünn oder eher kurz und etwas breiter...).
Die Gattung Rectipilus sieht Henningsomyces sehr ähnlich, allerdings sind die Randhaare hier unverzweigt.
Henningsomyces ist eine interessante Gattung. Wer sie finden will, sollte sehr feucht leigendes Holz (Untrseite) absuchen. Auch in bergwerken an feuchtem Grubenholz können hunderte oder tausende von winzigen weißen Röhrchen stehen.
Grüße, Christoph ![[image]](http://www.theunholytrinity.org/cracks_smileys/contrib/AoErat/awink.gif)
:Danke Christoph, für die Info,
na ja, wenn man so dicht an der Quelle sitzt; direkt bei Herrn Agerer.
Ich kannte nur die Namen H. candidus und puber.
Gefragt habe ich mich aber schon, warum diese cyphelloiden Arten der Gattung Henningsomyces nicht im Moser irgendwo (bei den Tricholomataceae oder Schizophyllaceae) enthalten sind. Dort gibt es ja auch die Merismodes- Lachnella- Calyptellaarten und was sich sonst an reduzierten, becherförmigen Basidiomyceten so tummelt.
Gruß Werner2
Ainsworth/Bisby's Dictionary of the Fungi nennt als Gattungsliteratur
Agerer, Persoonia 7:389, 1973
Reid, Persoonia 3:118, 1964
Ich habe von der Gattung noch nie gehört, aber ich komme in den nächsten
Wochen wohl in die Senckenberg-Bibliothek in Frankfurt, wo die Zeitschrift
Persoonia 'rumsteht.
ggf. per email melden!
Wolfgang
Danke für Das Angebot. Aber inzwichen habe ich den Aufsatz von 1973 bei mir gefunden, spricht nicht gerade für Ordnung!
Ein Mail an Deine Adresse kam übrigens zurück, ich versteh's nicht so ganz.
Ursula
Danke für Das Angebot. Aber inzwichen habe ich den Aufsatz von 1973 bei mir
gefunden, spricht nicht gerade für Ordnung!
Ein Mail an Deine Adresse kam übrigens zurück, ich versteh's nicht so ganz.
Ursula
Hi Ursula,
sorry, ich habe hier im Forum die email-Adresse leicht abgewandelt, soll natürlich ...@t-online sein. Aber leider hatte sich durch das häufige Posten im Forum irgendwann die Zahl der (meist pornographischen) Junk-mails so erhöht, dass ich die echte Adresse an keiner für Web-Crawler zugänglichen Stelle mehr publiziere. Ich dachte, daß den meisten Lesern die Abwandlung auffällt.
Und dann hat mich letzhin ein "Freund" mit Megabyte-schweren Anhängen "beglückt", worauf die Telekom 2 Tage keine mails mehr an meine Adresse zugelassen hat.
Brauchst Du den Artikel von 1964?
Wolfgang