Ackerlinge ??? (Bilder) *PIC*
Hallo,
dies wächst bei mir in großer Anzahl in meiner Tannenhecke:
![[image]](http://www.firmenpraesenzen.de/pilze/acker1.jpg)
![[image]](http://www.firmenpraesenzen.de/pilze/acker2.jpg)
Sind das voreilende Ackerlinge und hat die schon jemand probiert?
Wie schmecken denn die ??
Jogi
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Jogi, (vor 8920 Tagen)
Hallo,
dies wächst bei mir in großer Anzahl in meiner Tannenhecke:
![[image]](http://www.firmenpraesenzen.de/pilze/acker1.jpg)
![[image]](http://www.firmenpraesenzen.de/pilze/acker2.jpg)
Sind das voreilende Ackerlinge und hat die schon jemand probiert?
Wie schmecken denn die ??
Jogi
Heinz.Ebert@dgfm-ev.de, (vor 8920 Tagen) @ Jogi
Mensch Jogi,
man muss doch nicht gleich alles essen müssen. Machst ja auch keinen Salat aus Orchideen, oder?
Gruß, Heinz
Hallo,
dies wächst bei mir in großer Anzahl in meiner Tannenhecke:Sind das voreilende Ackerlinge und hat die schon jemand probiert?
Wie schmecken denn die ??
Jogi
Jogi, (vor 8920 Tagen) @ Heinz.Ebert@dgfm-ev.de
Also Heinz,
bist Du hier vielleicht im falschen Forum ?
Wir sind nunmal Pilzsammler und auch Pilzgenießer.
Da jetzt langsam die Saison wieder losgeht, sind wir alle hier
im Forum scharf drauf, und an kullinarischen Pilzspeisen zu
erfreuen.
Ausserdem gilt der Ackerling als essbar, also was liegt näher,
als diesen Pilz einmal zu probieren? Wo liegt Dein Problem?
Ausserdem: Der Vergleich mit den Orchideen hinkt gewaltig....
Jogi
Hi Jogi,
um die Wogen etwas zu glätten... ich glaube kaum, dass Agrocybe praecox Kostversuche wert ist. Mach mal nen kleinen Geschmackstest roh (nicht shclucken! Ausspucken...!), dann merkst du mal, wie das Teil schmeckt.
Ich habe ihn nochnicht gegessen, es gibt sicher besseres,
liebe Grüße, Christoph
Also Heinz,
bist Du hier vielleicht im falschen Forum ?
Wir sind nunmal Pilzsammler und auch Pilzgenießer.
Da jetzt langsam die Saison wieder losgeht, sind wir alle hier
im Forum scharf drauf, und an kullinarischen Pilzspeisen zu
erfreuen.
Ausserdem gilt der Ackerling als essbar, also was liegt näher,
als diesen Pilz einmal zu probieren? Wo liegt Dein Problem?
Ausserdem: Der Vergleich mit den Orchideen hinkt gewaltig....
Jogi
Werner, (vor 8920 Tagen) @ Christoph
Vor Kurzem war ich auch beinahe versucht, das Teil mal zu probieren. Mir hat schon die Geruchsprobe gelangt .... irgendwie ist das neben einigen 'spermatischen' Risspilzen und ein paar 'unvergleichlichen' Cortinarien so das Schlimmste, was ich an Pilzgeruechen kenne. Selbst die Stinkmorchel ist wenigstens als Hexenei noch ein Geruchsgenuss dagegen ... irgendwie roch der Ackerling fuer mich abstossend.
Ich habe aber dann - hart im Nehmen, a la Clint Eastwood - noch die von Christoph empfohlene Rohkostprobe gemacht, Ergebnis ditto.
Es mag ja sein, dass ich nach 3 Std. kochen, pfeffern, uebersalzen, in schlechtem Rotwein ersaeuft ein essbares Pilzgericht rausgebracht haette - nur, da ziehe ich dann doch Supermarktchampis vor.
Gruss,
Werner
Heinz.Ebert@dgfm-ev.de, (vor 8919 Tagen) @ Jogi
Lieber Jogi,
sei mir nicht bös, aber ich bin ein Gegner vom "Essbar-Deklarieren" von allem, was nicht gerade als giftig bekannt ist. Du schreibst selbst, dass der Ackerling als essbar "gilt". Wer entscheidet das denn ??? Spinat "gilt" auch als essbar, aber trotzdem gibt es trotzige Kinder (wie mich), die Spinat (inzwischen doch) nicht mögen.
Ich bin inzwischen 51 Jahre alt, hatte auch die Illusion von der "Ernährung aus der Natur", habe - gerade mit Pilzen - alles mögliche ausprobiert, und denke inzwischen, dass wir nur solche Pilze essen sollten, die einen ausgesprochen guten Eigengeschmack haben und die völlig unbedenklich sind. Vor Jahren habe ich eine Liste von 40 Speisepilzarten publiziert, die völlig ausreichend sein dürfte. "Die" kann man gut essenn! Nicht alles ist gut (im kulinarischen Sinne), was zB im "Cetto" als essbar bezeichnet wurde.
Wenn du also wirklich "kulinarischer Pilzgenießer" sein willst, dann sei doch einfach kritisch mit der Auswahl deiner Speisepilzarten.
Freundliche Grüße, Heinz
Also Heinz,
bist Du hier vielleicht im falschen Forum ?
Wir sind nunmal Pilzsammler und auch Pilzgenießer.
Da jetzt langsam die Saison wieder losgeht, sind wir alle hier
im Forum scharf drauf, und an kullinarischen Pilzspeisen zu
erfreuen.
Ausserdem gilt der Ackerling als essbar, also was liegt näher,
als diesen Pilz einmal zu probieren? Wo liegt Dein Problem?
Ausserdem: Der Vergleich mit den Orchideen hinkt gewaltig....
Jogi
Andreas , (vor 8919 Tagen) @ Heinz.Ebert@dgfm-ev.de
Lieber Jogi,
sei mir nicht bös, aber ich bin ein Gegner vom "Essbar-Deklarieren"
von allem, was nicht gerade als giftig bekannt ist. Du schreibst selbst,
dass der Ackerling als essbar "gilt". Wer entscheidet das denn
??? Spinat "gilt" auch als essbar, aber trotzdem gibt es
trotzige Kinder (wie mich), die Spinat (inzwischen doch) nicht mögen.
Ich bin inzwischen 51 Jahre alt, hatte auch die Illusion von der
"Ernährung aus der Natur", habe - gerade mit Pilzen - alles
mögliche ausprobiert, und denke inzwischen, dass wir nur solche Pilze
essen sollten, die einen ausgesprochen guten Eigengeschmack haben und die
völlig unbedenklich sind. Vor Jahren habe ich eine Liste von 40
Speisepilzarten publiziert, die völlig ausreichend sein dürfte.
"Die" kann man gut essenn! Nicht alles ist gut (im kulinarischen
Sinne), was zB im "Cetto" als essbar bezeichnet wurde.
Wenn du also wirklich "kulinarischer Pilzgenießer" sein willst,
dann sei doch einfach kritisch mit der Auswahl deiner Speisepilzarten.
Freundliche Grüße, Heinz
Hallo Heinz,
also nun muß ich Dir doch widersprechen.
Ich finde es sollte jedem selbst überlassen bleiben was er mag und was nicht. Mir sind z.B. Mairitterlinge ein Greuel, deswegen kann ich aber niemandem verwehren dass er sie ißt.
Solange es sich um Pilze handelt die nicht selten oder aus sonstigen Gründen besonders schützenswert sind kann doch jeder probieren ob er was schmackhaftes draus machen kann.
Natürlich "muss" man keine Ackerlinge gegessen haben, aber es zu testen wie er schmeckt schadet doch auch niemandem. Und wer weiß, vielleicht hat Jogi so einen merkwürdigen
Geschmacksinn dass er ihn mag. Ich kenne jemandem im Schwarzwald der Gallenröhrlinge ist. Er hat kein Empfinden für Bitterstoffe (wohl wegen seinem Zucker) und findet den Pilz schmackhaft. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Ich find's im übrigen durchaus interessant mal den einen oder anderen ungewöhnlichen Pilz auszuprobieren. Ist auf Deiner Liste z.B. der Dickblättrige Schwärztäubling? Sicher nicht, denn er gilt landläufig als miserabel schmeckender Pilz. Stimmt gar nicht und er ist häufig, jeder Anfänger kann ihn sofort erkennen, warum also nicht diesen Pilz essen wenn's einem schmeckt?
Warum nicht mal versuchen, ob man aus dem Samtfuß-Krempling nicht doch was Brauchbares hinbekommt?
Wie gesagt, mit der Einschränkung dass es sich nicht um schützenswerte Arten handelt und natürlich dass es sich um Mengen für den Eigenbedarf handelt. Beides trifft für Jogis Ackerlinge zu, ich verstehe diesbezüglich Deine "Allergie" gegen Pilzesser nicht.
Ich selbst bin kein großer Pilzesser, ein paar mal Morchelrahmsoße oder Tortellini mit Steinpilz reicht mir grob gesagt im Jahr, dazu noch zwei-drei neue Sachen ausprobieren. Aber zum einen bin ich's den Ratsuchenden in der Pilzberatung schuldig, auch bei solchen Fragen Auskunft geben zu können, zum anderen würden wir, zumindest in Stuttgart, null-komma-null Chancen haben neue Mitglieder zu bekommen, wenn wir ihnen von vornherein den Spaß am Pilzesammeln und -zubereiten nehmen würden. Das Interesse an Pilzen über den Kochtopfrand hinaus schreitet im Verein fast von alleine fort wenn man den Spaß und die Freude an Pilzen wecken kann! Am Himbeerensammeln stört sich doch auch keiner und wenn jemand partout Ebereschengsälz machen will, so what?
Ich hoffe ich bin Dir jetzt nicht allzusehr auf den Schlips gedappt, aber ich sehe in Deiner rigorosen Sichtweise eine Gefahr der Spaltung in "Pilzfresser" und "Pilzliebhaber" und dass sollte sich doch wahrlich nicht gegenseitig ausschließen!
Herzliche Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
wie geht das nur
(?), irgendwie muß ich dir bei diesen allgemeineren Themen öfter vollkommen zustimmen.
Solange es sich um Pilze handelt die nicht selten oder aus sonstigen Gründen
besonders schützenswert sind kann doch jeder probieren ob er was
schmackhaftes draus machen kann.
Natürlich "muss" man keine Ackerlinge gegessen haben, aber es zu
testen wie er schmeckt schadet doch auch niemandem.
Ich find's im übrigen durchaus interessant mal den einen oder anderen
ungewöhnlichen Pilz auszuprobieren. Ist auf Deiner Liste z.B. der
Dickblättrige Schwärztäubling? Sicher nicht, denn er gilt landläufig als
miserabel schmeckender Pilz. Stimmt gar nicht und er ist häufig, jeder
Anfänger kann ihn sofort erkennen, warum also nicht diesen Pilz essen
wenn's einem schmeckt?
Ich hab auch schon wollige Milchlinge und den Pfeffermilchling probiert... warum nicht? wobei der Pfeffermilchling im unmittelbaren Umkreis schon fast unter die schonenswerten Pilze fällt aber kulinarisch eindeutig besser abschneidet.
Warum nicht mal versuchen, ob man aus dem Samtfuß-Krempling nicht doch was
Brauchbares hinbekommt?
nun ja, Testesser behaupten das Gegenteil, aber nur zu
.
Ich selbst bin kein großer Pilzesser, ein paar mal Morchelrahmsoße oder
Tortellini mit Steinpilz reicht mir grob gesagt im Jahr, dazu noch
zwei-drei neue Sachen ausprobieren. Aber zum einen bin ich's den
Ratsuchenden in der Pilzberatung schuldig, auch bei solchen Fragen
Auskunft geben zu können, zum anderen würden wir, zumindest in Stuttgart,
null-komma-null Chancen haben neue Mitglieder zu bekommen, wenn wir ihnen
von vornherein den Spaß am Pilzesammeln und -zubereiten nehmen würden. Das
Interesse an Pilzen über den Kochtopfrand hinaus schreitet im Verein fast
von alleine fort wenn man den Spaß und die Freude an Pilzen wecken kann!
Am Himbeerensammeln stört sich doch auch keiner und wenn jemand partout
Ebereschengsälz machen will, so what?
Genau! Und ich merke an mir selber, wie sich das Interesse vom Kochtopf immer mehr in Richtung Mykologie verlagert. Wenn ich mir die meisten mir bekannten Pilzfreunde anschaue, scheint die logische Entwicklung vom Kochtopf zum Mykologen zu führen. Seltsamerweise
scheint diese Entwicklung zum "ernsthaften Mykologen" aber zwingend mit einem Verlust der mykophagischen Eigenschaften (wie bei dir ja auch) einherzugehen. Es bedürfte näherer wissenschaftlicher Untersuchungen inwieweit dieser Vorgang statistisch abgesichert werden kann und wo die Ursachen dieses merkwürdigen Phänomens begründet liegen
.
Liebe Grüße
Birgit
Genau! Und ich merke an mir selber, wie sich das Interesse vom Kochtopf immer
mehr in Richtung Mykologie verlagert. Wenn ich mir die meisten mir
bekannten Pilzfreunde anschaue, scheint die logische Entwicklung vom
Kochtopf zum Mykologen zu führen. Seltsamerweisescheint diese
Entwicklung zum "ernsthaften Mykologen" aber zwingend mit einem
Verlust der mykophagischen Eigenschaften (wie bei dir ja auch)
einherzugehen. Es bedürfte näherer wissenschaftlicher Untersuchungen
inwieweit dieser Vorgang statistisch abgesichert werden kann und wo die
Ursachen dieses merkwürdigen Phänomens begründet liegen.
Hallo Birgit!
mir geht es genauso. obwohl ich pilze noch immer gerne esse wird mein interesse für "nichtessbares" immer größer - ich merke aber leider auch, dass der weg zu einem halbwegs ernstzunehmenden "mykologerl" überaus steinig ist.
der pfeffermilchling kommt bei uns noch immer massenweise vor - ich habe ihn noch nie gekocht - er dient mir aber seit jahren als steinpilzanzeiger. mir ist im laufe der jahre aufgefallen, dass nach den ersten steinpilzen der pfeffermilchling kommt - uns solange es frische gibt habe ich noch nie einen steinpilz gefunden - erst wenn die älteren exemplare überwiegen ( bräunlich, aufgesprungen..) kommt die nächste generation (möglicherweise) der steinpilze.
mit dieser amateurhaften beobachtung lg hans
Grüß Dich Andreas,
auch ich muss dir zustimmen, zumal ich auch zu den "Ausprobierern" gehöre.
Ich finde den Wolligen Milchling scharf gebraten wirklich gut. Und den Schwärztäubling werde ich auch mal probieren.
Grüße, Christoph
www.dgfm-ev/phorum
Alpenhans, (vor 8918 Tagen) @ Heinz.Ebert@dgfm-ev.de
Vor Jahren habe ich eine Liste von 40
Speisepilzarten publiziert, die völlig ausreichend sein dürfte.
"Die" kann man gut essenn! Nicht alles ist gut (im kulinarischen
Sinne), was zB im "Cetto" als essbar bezeichnet wurde.
Hallo Heinz!
Gebe dir recht - es würde mich deine liste interessieren - kannst du mir einen tipp geben wo ich sie lesen könnte o. vielleich kannst du sie posten.
lg hans
Boletus , (vor 8918 Tagen) @ Alpenhans
Gebe dir recht - es würde mich deine liste interessieren - kannst du mir
einen tipp geben wo ich sie lesen könnte o. vielleich kannst du sie
posten.
lg hans
Hallo Hans
Bei uns in der Schweiz existiert eine solche Liste in der eidgenössischen Verordnung über Speisepilze. Hier der Link:
http://www.bag.admin.ch/verbrau/lebensmi/lmrecht/revisionen/d/VSp.pdf
Auch hier kann über die Zulassung einiger Arten diskutiert werden, sei es aus kulinarischen oder auch aus Pilzschutzgründen.
Herzliche Grüsse
Sepp
Heinz.Ebert@dgfm-ev.de, (vor 8918 Tagen) @ Alpenhans
Hallo Hans,
ich kann diese Liste leider nicht posten, sie ist von 1992, und damals hab ich noch mit einer antiken Schreibmaschine geschrieben. Der Artikel erschien in den "Gelben Seiten" der Zeitschrift für Mykologie, Band 58(2), 1992: 30-39. Die Liste war auf Seite 37-38. Wenn du keinen Zugang an die Zeitschrift hast, wende dich nochmals an mich, ich mach dann eine Kopie für dich.
Grüße, Heinz
Vor Jahren habe ich eine Liste von 40
Hallo Heinz!
Gebe dir recht - es würde mich deine liste interessieren - kannst du mir
einen tipp geben wo ich sie lesen könnte o. vielleich kannst du sie
posten.
lg hans
Hallo,
dies wächst bei mir in großer Anzahl in meiner Tannenhecke:Sind das voreilende Ackerlinge und hat die schon jemand probiert?
Wie schmecken denn die ??
Jogi
Hi Jogi,
Die Art ist sicherlich "eßbar" im Sinne von "nicht giftig". Da sie aber roh gekostet erst mehlartig, dann bitterlich schmeckt, denke ich nicht dass man sie vernünftig zubereiten kann.
Aber einen Versuch wert ist es schon, vor allem für die Leute die Maipilze toll finden. Vielleicht läßt sich ja was mit Bärlauch/Knoblauch und Speck machen.
Probieren kann nicht schaden, giftig ist er nicht, häufig auch noch, wäre eigentlich ei idealer Speisepilz!
Gruß,
Andreas