Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze

Wolle_im_Wunderland, (vor 8910 Tagen)

Habe hier im Westerwald seit letzter Woche schöne Flockenstielige Hexenrörlinge (ca. 10 Stück plus einige überständige bzw. von Schnecken zerfressene)
und die ersten Sommersteinpilze (6 mittelgroße Exemplare – leider schon „stiel-madig“) gefunden. Demnächst gibt's von mir auch Fotos, leider steht meine
Digi-Cam momentan noch im Laden.

Grüße an alle!

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Re: Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze

Gelbfieber, (vor 8910 Tagen) @ Wolle_im_Wunderland

Hallo Wolle,

auch bei uns in Süd-Ostniedersachsen gibt es seit einer Woche Flockis und Sommersteinpilze. Leider sind die Sommersteinpilze, ich hoffe es betrifft nur die erste Welle, stark vermadet. Auch bei den Flockis habe ich, im Vergleich zum Vorjahr, mehr Maden festgestellt aber alles noch im grünen Bereich.
Du sagst, das deine Digi-Cam noch im Laden steht, ich bin sehr neugierig und frage einfach mal, welche soll es denn sein?

Liebe Grüße ins Wunderland (Westerwald)
Gelbfieber

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Re: Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze

Wolle_im_Wunderland, (vor 8910 Tagen) @ Gelbfieber

Hi Gelbfieber,

wie erwähnt waren meine Steinpilze auch ziemlich vermadet, zumindest die Füße.
Anscheinend mögen die Westerwälder Maden die Flockis nicht besonders, habe
bisher zumindest noch keine „Tunnel“ in ihnen entdeckt. Das ist schön, weil ich die
Flockis so sehr schön in ganzen, „pilzförmigen“ Scheiben trocknen kann –
finde, das sieht dann einfach toll aus.
Mit der Digi-Cam habe ich lange gehadert, war immer zu knauserig ;-). Habe mir nach
langen Recherchen die Minolta Dimage 7i und die Sony F707 beim Händler angeschaut,
die Sony wird's werden. Ist meiner Meinung nach im Detail besser verarbeitet (hat auch
ein hochwertigeres Magnesium-Gehäuse) und lässt sich schneller und einfacher bedienen.
Desweiteren kommt man mit der Sony im Macro-Modus bis auf 1 (!) cm nah ran, bei der
Minolta ist bei ca. 10 cm Schicht. Die Sony kann zwar nur eine max. Empfindlichkeit von
400 ISO/ASA fahren, aber ich glaube, dass das lichtstärkere Objektiv (Sony F2,0/Minolta F2,4)
da im Vergleich zur Minolta (800 ISO/ASA) wieder einiges wettmacht. Naja, in ein paar
Wochen werd ich's hoffentlich wissen. Von den Ergebnissen kannst Du Dich ja dann
vielleicht bald selber überzeugen.

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Re: Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze

Graph, (vor 8910 Tagen) @ Wolle_im_Wunderland

Die Sony kann zwar nur eine max.
Empfindlichkeit von
400 ISO/ASA fahren, aber ich glaube, dass das lichtstärkere Objektiv (Sony
F2,0/Minolta F2,4)
da im Vergleich zur Minolta (800 ISO/ASA) wieder einiges wettmacht.

Das macht erstmal kein unterschied. (vereinfacht gesagt)

Sony 27 Din -> Blende 2.0
Minolta 30 Din -> Blende 2.4

Die Minolta hat einen CCD Wandler der 1 Blende Empfindlicher ist aber ein Obj. das ca. 1 Blende Lichtschwächer ist.

3 Din unterschied = eine volle Blende

oder in ASA :von 400 auf 800 = eine volle Blende

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Re: Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze

Wolle_im_Wunderland, (vor 8910 Tagen) @ Graph

Danke für die Info, bin jetzt wieder etwas schlauer (vereinfacht gesagt ;-)).
Bist Du fototechnisch gesehen vom Fach?

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Re: Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze

coco, (vor 8910 Tagen) @ Graph

Das macht erstmal kein unterschied. (vereinfacht gesagt)
Sony 27 Din -> Blende 2.0
Minolta 30 Din -> Blende 2.4
Die Minolta hat einen CCD Wandler der 1 Blende Empfindlicher ist aber ein
Obj. das ca. 1 Blende Lichtschwächer ist.
3 Din unterschied = eine volle Blende
oder in ASA :von 400 auf 800 = eine volle Blende

hallo allerseits,

ich glaube, das ist nicht wirklich vereinfacht, und schon gar nicht richtig.

der unterschied von blende 2 nach 2.4 beträgt nicht eine volle blende, sondern etwa eine halbe.

demnach läßt das sony-objektiv zwar 50% mehr licht durch als das von minolta, der sony-ccd-chip verlangt aber 100% mehr licht als der chip in der sony.

die minolta ist also insgesamt 50% lichtstärker.

nicht dass es wirklich wichtig wäre, aber wenn schon fachtipps von fachleuten, dann bitte seriös ;-)

gruss von coco

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Digicams

Georg, (vor 8910 Tagen) @ coco

Ok, dann mal los.

1. Sind bei den meisten Digicams im unteren Preissegment (d.h. unter 1500 EUR)
die höheren ISO Einstellungen (> 200) nicht zu gebrauchen weil zu verrauscht.
Der Empfindlichkeitsvorsprung der Minolta ist also eher marketingtechnisch
zu verstehen. Ich fotografiere immer bei ISO 100.

2. Für Makroaufnahmen ist es eh egal was für eine maximale Blendenöffnung die
Kamera hat. Um eine halbwegs akzeptable Schärfentiefe zu erreichen muss man
mindestens auf f/4 abblenden.

3. Zum Vergleich Sony - Minolta:
1cm Makro bei Sony bringt nicht viel, da dann die Verzeichnungen des Objektivs so stark sind dass du keine Freude damit haben wirst. Zudem ist die Beleuchtung sehr schwierig bei dem geringen Arbeitsabstand. Besser ist da die Minolta, die
ihren Makromodus im Telebereich des Objektivs hat (trotzdem gleicher Abbildungsmassstab wie die Sony !).
Du hast dann ausreichenden
Arbeitsabstand. Auch ein Vorteil beim Arbeiten an scheuen Tieren wie Insekten
weil du besser die Fluchtdistanz einhalten kannst. Ein Problem bei der Minolta
ist die recht geringe minimale Blende (so um f/7.5) die ausreichende Schärfen-
tiefe bei den langen Brennweiten erschwert. Zudem ist die Verwcklungsgefahr aufgrund
der langen Brennweite gross. Stativ oder Blitz ist dann Pflicht.

4. Alternativvorschläge (aus meiner Sicht):

Ungeschlagen im Makrobereich ist die Nikon Coolpix Serie (990,995 und demnächst die 4500). Massstab 2:1 ohne Probleme möglich.
Vom Preisleistungsverhältnis am besten ist z.Z. die Casio QV4000.
Gibts für 900 EUR inkl. 1 GB Mikrodrive und hat alles was du brauchst
(Gute Makrofähigkeit, Top Farbtreue, wenig Rauschen, viele nützliche
Funktionen die andere Hersteller gerne 'vergessen' wie z.B.
2 Sek. Selbstauslöser, Hilfslinien im LCD Bild, Lifehistogramm,
Ordner- und Filenumerierung nach Datum, Programmierbare Knöpfe, und und...)

Ich habe den Vorgänger QV3500 und bin sehr zufrieden damit.

Georg

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Re: Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze

Graph, (vor 8910 Tagen) @ coco

hallo allerseits,
ich glaube, das ist nicht wirklich vereinfacht, und schon gar nicht richtig.
der unterschied von blende 2 nach 2.4 beträgt nicht eine volle blende,
sondern etwa eine halbe.
demnach läßt das sony-objektiv zwar 50% mehr licht durch als das von minolta,
der sony-ccd-chip verlangt aber 100% mehr licht als der chip in der sony.
die minolta ist also insgesamt 50% lichtstärker.
nicht dass es wirklich wichtig wäre, aber wenn schon fachtipps von
fachleuten, dann bitte seriös ;-)
gruss von coco

Ahoi,
ja hast ja recht. Ich wollte das so einfach wie möglich halten.
Ich wollte nur andeuten dass der unterschied nicht sehr gross ist.

Blendenreihe: 1; 1,4 ; 2 ; 2,8; 4 ; 5.6 ; 8; 11; 16; 22; 32;......

Der Faktor ist 1,4 von einer Blende zur nächsten. Es wurde aber dann gerundet.

Man ist meine Berufschule lange her ;-)

Ciao Christophe