Hallo Diana,
ich stimme den Beiträgen nicht zu - trotz Wassermassen und das schon seit ca. 14 Tagen - ist bei uns ( NRW-nördlichste Eifel) absolut nichts los - geschweige Steinpilze!
Aber das mit der Ausrottung bestimmter Spezies kann ich "bedingt" zustimmen!
Habe ein Waldstück meines Vertrauens .... das noch 1983 ( letztmalig!!!) phantastische Steinpilze aufwies - und dies in Massen.
1984 - ich konnte es nicht glauben - aber er war ausgedünnt worden....
Seit diesem Jahr ( und laufe noch immer in der Hochsaison"Steinpilze") regelmäßig diesen an - gibt es dort keine Steinpilze mehr !
Direkte umstehende Fichtenwälder weisen noch immer Steinpilzvorkommen auf!
Zwar nicht mehr so wie früher (bis 1983) - aber immerhin...
Dafür aber - ist dieser Wald - eine Festung an Pfifferlinge geworden !
Was aber auffallend ist - Pfifferlinge - diese sind meist in Massen ca. 3 Wochen ab Mitte Juli - ob es ein trockenes oder nasses Jahr ist - dort anzutreffen ( ... man könnte schon die Uhr danach setzen...
)
Dann absolut tote Hose in diesem Wald an Pilze !!!
Ja - mal da ne Koralle , mal hier Panther- bzw. dort ein Perlpilz... mehr nicht!
Dagegen in den Nachbarn-Waldstücken - phantastische Pilzflora ...
Irgendetwas ist dran ... am Ausdüngen/Abholzen ...
Jeder weiß , dass Pilze in symbiot. Form mit Bäumen leben - jedoch dass , das Ausdünnen solchen grav. Einschnitt auch für die Pilzflora im betreffenden Waldstück darstellt ist für mich sehr schwer zu verstehen ... da ja genug Bäume übrigblieben ... ;-(
Aber da fällt mir gerade eine Anfrage ein (Beitrag)
LG
franz
Ich stimme den Beiträgen über die Massen von Steinpilzen dieses Jahr wirklich
zu. Nur sehe ich diese , meiner Meineung nach sehr bedrohte, Spezies am
Rande der Ausrottung. Der Hochwald, in dem ich seit Jahren(mein Vater seit
50 Jahren) zum "pilzeln" gehe wird von den örtlichen Behörden
Stück für Stück abgeholzt.
Meine Befürchtung: Der Wald wird zwar wieder aufgeforstet doch sehe ich die
Wahrscheinlichkeit, dass dort je wieder Steinpilze wachsen gegen Null
laufen.