Semmelstoppelpilz einfrieren???

Gelbfieber, (vor 8838 Tagen)

Hallo liebe Pilzfreunde,

gestern habe ich mal wieder eine schöne Harztour unternommen und meine Pilzstellen abgesucht und siehe da, auch heute war für mich mal wieder eine Neuigkeit dabei.
Und zwar der Trompetenpfifferling von dem ich geglaubt habe ihn nie zu erblicken weil ich annahm er ist nur im „hohen“ Gebirge zu finden. In den letzten 12 Jahren bin ich ihm noch nicht begegnet.

Kleine Fundliste:
Trompetenpfifferling
Porphyrröhrling
Mohrenkopfmilchling
Rotgelber Semmelstoppelpilz (In großen Mengen)
viele Pfifferlinge
einige Fichtenreizker
verschiedene Täublinge
Gallenröhrlinge, ich möchte sagen zu Hunderten (Ich habe noch kein Jahr so eine Invasion von Gallenröhrlingen gesehen)
Leider keine anderen Röhrlinge.

Zu dem rotgelben Semmelstoppelpilz hätte ich noch ein, zwei Fragen.
Das alte Exemplare oft bitter sind weiß ich mittlerweile und auch, das sie ab 3 mm Stachellänge nicht mehr gegessen werden sollten. Auch eignen sie sich wegen ihres festen Fleisches leider L nicht zum trocknen, sagt jedenfalls meine Fachliteratur .
Hat es vielleicht einer von Euch mit dem Dörren doch schon mal probiert??
Und ganz wichtig für mich........... könnte ich die Steppis auch einfrieren???
Hoffentlich kann mir jemand weiterhelfen, ich sitze nämlich gerade vor einem kleinen Berg Steppis, der etwas zuviel zum Vertilgen wäre ;-)

Es grüsst Euch „mal wieder“ ganz lieb
Gelbfieber

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Re: Semmelstoppelpilz einfrieren???

Stinkmorcheling ⌂, (vor 8838 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Gelbfieber,

habe Semmelstoppel schon im Rahmen von "Mischpilztüten" roh eingefroren (wie Steinpilz in Scheiben geschnitten). Ergebnis war o.k.

mfg Stinkmorcheling, der gestern eine Semmelstoppelrekordstelle entdeckt hat (siehe Posting; das Foto vom 6m-Hexenring ist leider nicht sehr aussagekräftig)

P.S.: Bin eben vom Tisch aufgestanden. Es gab u.a. Semmelstoppel, in Zwiebeln kräftig an- und durchgebraten, dann mit Sahne übergossen, kurz eingekocht mit Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Steinpilzhefebrühe abgeschmeckt, Petersilie drüber und unter frische, selbstgemachte Bandnudeln gemischt: Suuuuperlecker ;-)

Hallo liebe Pilzfreunde,
gestern habe ich mal wieder eine schöne Harztour unternommen und meine
Pilzstellen abgesucht und siehe da, auch heute war für mich mal wieder
eine Neuigkeit dabei.
Und zwar der Trompetenpfifferling von dem ich geglaubt habe ihn nie zu
erblicken weil ich annahm er ist nur im „hohen“ Gebirge zu finden. In den
letzten 12 Jahren bin ich ihm noch nicht begegnet.
Kleine Fundliste: Trompetenpfifferling
Porphyrröhrling
Mohrenkopfmilchling
Rotgelber Semmelstoppelpilz (In großen Mengen)
viele Pfifferlinge
einige Fichtenreizker
verschiedene Täublinge
Gallenröhrlinge, ich möchte sagen zu Hunderten (Ich habe noch kein Jahr so
eine Invasion von Gallenröhrlingen gesehen)
Leider keine anderen Röhrlinge.
Zu dem rotgelben Semmelstoppelpilz hätte ich noch ein, zwei Fragen.
Das alte Exemplare oft bitter sind weiß ich mittlerweile und auch, das sie ab
3 mm Stachellänge nicht mehr gegessen werden sollten. Auch eignen sie sich
wegen ihres festen Fleisches leider L nicht zum trocknen, sagt jedenfalls
meine Fachliteratur .
Hat es vielleicht einer von Euch mit dem Dörren doch schon mal probiert??
Und ganz wichtig für mich........... könnte ich die Steppis auch
einfrieren???
Hoffentlich kann mir jemand weiterhelfen, ich sitze nämlich gerade vor einem
kleinen Berg Steppis, der etwas zuviel zum Vertilgen wäre ;-)
Es grüsst Euch „mal wieder“ ganz lieb
Gelbfieber

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Re: Semmelstoppelpilz einfrieren???

Thomas Pruß, (vor 8837 Tagen) @ Stinkmorcheling

Moin Gelbfieber,
Stinkmorchelings Aussage, dass man Stoppelpilze roh einfrieren kann, kann ich so nicht bestätigen. Ich hab’s probiert, aber sie waren bitter (Lagerungszeit ca. 2 Monate). Aber es kann ja sein, dass dieser Geschmack in Mischpilzgerichten nicht so stark zum Tragen kommt.
Ich habe die Stoppelpilze blanchiert eingefroren, und da war alles o. k.
Grüsslis
Thomas