Ein etwas anderes Pilzrezept: Täublingssaft

Jürgen, (vor 8827 Tagen)

"Stiele am Hutansatz abschneiden, Pilzhüte mit den Lamellen nach oben auf eine heiße Herdplatte oder in eine Pfanne legen und leicht salzen. Der Hutrand wölbt sich langsam auf und der Hut ist schließlich wie ein Gefäß mit Saft gefüllt. Der Saft wird heiß geschlürft, der Pilz danach weggeworfen. Bei Tisch auf einem Rechaud zubereitet ist Täublingssaft stets eine große Überraschung für jeden Gast"
gefunden im "Wildpilz Kochbuch" Dr. Richter GmbH, München 1981

Ausprobiert habe ich das Rezept noch nicht, aber vielleicht hat ja jemand Interesse. Ich habe allerdings gerade Herkuleskeulen aufgrund verschiedener Geschmacksangaben in den Pilzbüchern probiert. Das Aroma liegt zwischen Gallenröhrling und Schönfußröhrling, man sollte diesen wunderschönen Pilz im Wald stehenlassen und eßbar in den Büchern streichen.

Gruß Jürgen

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Herkuleskeulen, abgestutzte Keulen

Werner, (vor 8826 Tagen) @ Jürgen

Ausprobiert habe ich das Rezept noch nicht, aber vielleicht hat ja jemand
Interesse. Ich habe allerdings gerade Herkuleskeulen aufgrund
verschiedener Geschmacksangaben in den Pilzbüchern probiert. Das Aroma
liegt zwischen Gallenröhrling und Schönfußröhrling, man sollte diesen
wunderschönen Pilz im Wald stehenlassen und eßbar in den Büchern
streichen.

Das Problem bei Herkuleskeulen ist laut W. Paetzold, dass sie makroskopisch schwer bzw. gar nicht von der abgestutzten Keule unterschieden werden koennen, da beide "abgestutzt bzw. nicht abgestutzt" aussehen koennen. Entscheidend ist hier der Geschmack: die Abgestutzte Keule ist i.U. zur Herkuleskeule suesslich, und das ziemlich. Vermutlich ist es diese, die von manchen als essbar eingestuft wird. Diese Verwechslung duerfte auch die Literaturangaben bedingen. Allerdings schmeckt mir auch dieser aufdringliche suesse Geschmack nicht.

Viele Gruesse,

Werner

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Re: Ein etwas anderes Pilzrezept: Täublingssaft

Werner Edelmann, (vor 8826 Tagen) @ Jürgen

"Stiele am Hutansatz abschneiden, Pilzhüte mit den Lamellen nach oben
auf eine heiße Herdplatte oder in eine Pfanne legen und leicht salzen. Der
Hutrand wölbt sich langsam auf und der Hut ist schließlich wie ein Gefäß
mit Saft gefüllt. Der Saft wird heiß geschlürft, der Pilz danach
weggeworfen. Bei Tisch auf einem Rechaud zubereitet ist Täublingssaft
stets eine große Überraschung für jeden Gast"
gefunden im "Wildpilz Kochbuch" Dr. Richter GmbH, München 1981
Ausprobiert habe ich das Rezept noch nicht, aber vielleicht hat ja jemand
Interesse. Ich habe allerdings gerade Herkuleskeulen aufgrund
verschiedener Geschmacksangaben in den Pilzbüchern probiert. Das Aroma
liegt zwischen Gallenröhrling und Schönfußröhrling, man sollte diesen
wunderschönen Pilz im Wald stehenlassen und eßbar in den Büchern
streichen.
Gruß Jürgen

Servus Jürgen,

kann Dir beim Täublingsrezept bis zu einem gewissen Punkt folgen:
-mit den Lamellen nach oben in die Pfanne
-Hutrand biegt sich nach oben, entstehenden Saft schlürfen
ab jetzt würd ich anders weitermachen:
-Täubling mit den Lamellen nach unten wieder in die Pfanne
-nach Durchbraten salzen und essen!

Gruß werner E.