gerade rund um München soll es krass sein, die Maronen und Semmelstoppelpilze
gar mit mehreren tausend Becquerel/kg belastet sein
(http://www.umweltinstitut.org/frames/allg/press/20020801.htm). Macht ihr
euch einen Kopf da drum? Ich kriech schon im Wald im Münchner Umland rum
und sammle nicht nur zum bestimmen, z.B. grade letztens leckere
Trompetenpfifferlinge oder Schopftintlinge oder Herbsttrompeten. Meiner
Familie geb' ich eh noch nicht soviel davon ab (meine Frau stillt grad den
Nachwuchs), aber ich ess die Schwammerl halt gerne. Wieviel darf/soll/kann
man denn essen ... sind vielleicht schon 10 Pilzmahlzeiten pro Herbst
zuviel, die getrockneten nicht eingerechnet? Ich weiß, kommt auf die
Belastung an...
gruß,
schwammerl
Servus Schwammerl,
es kommt aber auch auf die Pilzart an. Schopftintlinge z.B. kannst Du gefahrlos essen, da sie kaum radioaktive Substanzen akkumulieren. Diffiziler wirds da z.B. bei Champignons, speziell bei Riesenchampignons, die regional stark mit radioaktiven Cs-Isotopen belastet sind. Ich schaue in der Freiburger Uni-Bibliothek mal nach, ob da nicht etwas Literatur darüber vorhanden ist. Wenn ja, dann gebe ich Dir Bescheid (E-Mail oder via Forum??).
Aber allzu sehr würde ich mich damit nicht belasten, denn schließlich ist noch keiner an radioaktiven Pilzen in Deutschland erkrankt !? Dann darfste auch keine Fische aus der Nordsee und erst recht kein Obst oder Gemüse oder gar Fleisch essen, das ja heuer mit Hormonen, Nitrofen etc. z.T. echt hochgradig verseucht ist.
Viele Grüße aus Freiburg: Eric