Gartenpilze sprießen !

MH, (vor 9851 Tagen)

Moin !

Nachdem in den letzten 2-3 Jahren kein Pilz in
meinem Garten gewachsen ist,
sprießen nun auf einmal, ohne einen erkennbaren
Anlaß, nach den Hallimasch, deren Zahl sich
auf 10 oder 15 erhöht hat, nun auch Falten-
und Kleintintlinge.

Nun warte ich nur noch auf die Schopftintlinge,
denn wo Faltentintlingen stehen, sind Schöpfe
oft nicht weit !!!

Gruß MH

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Re: Halimasch im Garten

Markus H., (vor 9850 Tagen) @ MH

Moin !
Nachdem in den letzten 2-3 Jahren kein Pilz in
meinem Garten gewachsen ist,
sprießen nun auf einmal, ohne einen erkennbaren
Anlaß, nach den Hallimasch, deren Zahl sich
auf 10 oder 15 erhöht hat, nun auch Falten-
und Kleintintlinge.
Nun warte ich nur noch auf die Schopftintlinge,
denn wo Faltentintlingen stehen, sind Schöpfe
oft nicht weit !!!
Gruß MH

Hallo MH !

Paߴ bitte mit dem Hallimasch auf - der kann dir den ganzen Garten verwüsten!!

Markus H.

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Re: Halimasch im Garten

Birgit, (vor 9850 Tagen) @ Markus H.

Paߴ bitte mit dem Hallimasch auf - der kann dir den ganzen Garten verwüsten!!

Hallo Markus,

soviel ich weiß war die Hallimaschansiedlung von MH ganz und gar nicht beabsichtigt, vielmehr ruinieren sie gerade einen vorgeschädigten Baum den er wohl retten wollte. Kann man denn ohne Gift Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Hallimäsche ergreifen?

Gruß

Birgit

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Re: Halimasch im Garten

Boris, (vor 9850 Tagen) @ Birgit

Paߴ bitte mit dem Hallimasch auf - der kann dir den ganzen Garten verwüsten!!

Hallo Markus,
soviel ich weiß war die Hallimaschansiedlung von MH ganz und gar nicht beabsichtigt, vielmehr ruinieren sie gerade einen vorgeschädigten Baum den er wohl retten wollte. Kann man denn ohne Gift Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Hallimäsche ergreifen?

Schwer! Der Hallimasch schickt von befallenen Hölzern sehr widerstandsfähige Rhizomorphen aus, die kaum zu bekämpfen sind. Die beste Lösung ist wohl, befallenes Holz möglichst rückstandslos vom Grundstück zu entfernen, insbesondere vergrabene Stubben sind Herde von denen sich der Hallimasch ausbreiten kann. Wenn irgendwo mittem im Rasen Hallimasch oder Glimmertintlinge auftauchen, ist das ein Hinweis auf vergrabenes Holz, das auszubuddeln und zu entfernen ist.

Schwieriger ist es die Ausbreitung des Hallimasch von bereits befallenen lebenden Bäumen zu verhindern, wenn man den Baum behalten will. Möglicherweise bringt es was einen Graben um den Baum herum bis auf die mineralische Schicht hinunter zu buddeln. Man kann auch einen Ring aus möglichst fester Folie, Teichfolie o.ä. um das Wurzelwerk legen und dann den Graben wieder zuschütten. Wenns nichts hilft, gibt es einem zumindest eine gesunde Beschäftigung für lange Nachmittage. :-)

Gruß, Boris

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Re: Halimasch im Garten

Markus H., (vor 9850 Tagen) @ Birgit

Paߴ bitte mit dem Hallimasch auf - der kann dir den ganzen Garten verwüsten!!

Hallo Markus,
soviel ich weiß war die Hallimaschansiedlung von MH ganz und gar nicht beabsichtigt, vielmehr ruinieren sie gerade einen vorgeschädigten Baum den er wohl retten wollte. Kann man denn ohne Gift Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Hallimäsche ergreifen?
Gruß
Birgit

Hallo Birgit !

Tut mir leid, wenn ich da was falsch verstanden habe (sollte es besser durchlesen).
Der Hallimasch ist ein Schwächeparasit, der befallenes Gewebe unter Bildung einer Weißfäule (wie sie bei den Obstbauern heißt) abtötet.
Er ist im Garten deshalb so gefährlich, weil gerade dort Gehölze (u.a. auch Obstgehölze) angepflanzt sind, die selten günstige Standortbedingungen vorfinden und deshalb gute Anwärter für einen Befall von A. mellea sind.
Soweit ich von Obstbauprofis weiß, sind befallene Bäume (mitsamt Wurzelstock) sofort zu roden - chem. Mittel haben sich (derzeit noch) als völlig unwirksam herausgestellt.

Liebe Grüße
Markus H.

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Re: allgemeine Antwort

MHeidenreich, (vor 9850 Tagen) @ MH

Hallo !

Das mit dem Hallimasch sehe ich nicht so kritisch.
Der befallene Baum war ohne hin kaum noch zu
retten, außerdem befinden sich in direkter
Umgebung keine Bäume, der nächste ist ein Mammutbaum,
von dem bekannt ist, daß er Substanzen im Holz enthält,
die jeglichen Pilzbefall selbst mehrere 100 Jahre
nach Absterben des Baumes verhindern.
In Amerika wurde daher das brüchige Holz oft für
Gartenzäune etc. verwendet.
Eine neu angepflanzte Trauerweide steht ebenfalls
im Bereich, bekanntermaßen ist das ein äußerst
widerstandsfähiger Baum.

Den befallenen Wildpflaumenbaum werde ich aber dennoch
entfernen.

Gruß MH

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Re: Mammut

MUFTI, (vor 9849 Tagen) @ MHeidenreich

Umgebung keine Bäume, der nächste ist ein Mammutbaum,
von dem bekannt ist, daß er Substanzen im Holz enthält,
die jeglichen Pilzbefall selbst mehrere 100 Jahre
nach Absterben des Baumes verhindern.

Da bei mir in der Naehe auch
Mammutbaeume rumstehen, und ich das
schon immer mal fragen wollte:

Gibt es eigentlich auch Pilze, die
Partner von Mammutbaeumen sein koennen ?
Wenn der Mammutbaum so "pilzfeindlich"
ist, muesste das eigentlich nicht
moeglich sein. Bei den Mammutbaeumen
habe ich schon beobachtet, dass in deren
unmittelbarer Umgebung keine Pilze
zu finden waren. War das ein Zufall ?

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Re: Mammut

Boris, (vor 9849 Tagen) @ MUFTI

Da bei mir in der Naehe auch
Mammutbaeume rumstehen, und ich das
schon immer mal fragen wollte:
Gibt es eigentlich auch Pilze, die
Partner von Mammutbaeumen sein koennen ?

Verpa conica scheint die Redwoods besonders zu lieben, im Urlaub fand ich in den National Parks Massen jenseits aller Vorstellung. Stehen dort rum wie die halbfreien Morcheln bei uns. Sind aber wohl auch keine Mykorrhizapilze sondern Nadelstreubesiedler, vergleiche Posting zu Champignons & Fruehjahrslorcheln (Stichwort "Ueberlebenskuenstler") weiter oben.

Gruss, Boris

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Re: Mammut

Markus H., (vor 9849 Tagen) @ MUFTI

Hallo MUFTI !

In meinem (kleinen) Pilzführer für Nordamerika steht kein Pilz beim Sequoiadendron.
Aber Saprophyten könnten sicher dort auch wachsen.

Ich habe aber ähnliche Erfahrungen mit Robinien und Bergahorn gemacht:
In Wäldern, wo diese beiden Arten drinstehen ist das allg. Pilzwachstum schlechter - vielleicht ist wirklich was dran ?

Ciao
Markus H.