Morchel, dafür sind aber die Kollegen in größerer Menge unterwegs. So konnte
ich gestern eine neue Stelle für böhmische Verpeln finden. Insgesamt gabs
da ca. 20 Exemplare. Man erkennt böhmische Verpeln am runzligen Hut mit
Längsrippen (s. Bild), die Fingerhutverpel hat dagegen einen glatten
höchstens schwach grubigen Hut. Der Stiel ist anders wie bei Morcheln und
Käppchenmorchel erst oben in der Hutspitze am Hut angewachsen.
herzliche Grüße
Birgit
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Hallo Birgit,
gestern war ich im Auwald an einem anderen, renaturierten Baggersee: keine Morcheln, ein (ein Zahlen: 1) "voreilender" Morchelbecherling, zwei verschiedene Psathyrellas, endlich mal offene Hasel-Kleiebecherlinge (kein Wunder bei dem Regen) und – als Highlight – zwei Fingerhut-Verpeln, ein persönlicher Erstfund.
So, nun zu meiner Frage:
GERHARDT und LAUX schreiben Verpa digitaliformis und Verpa conica wären synonym. Andere meinen, beide Arten wären "sehr ähnlich". In der Mycobank stehen beide Namen unter "legal", aber keiner wird beim anderen als Synonym geführt.
Gibt es einen Unterschied zwischen der "Fingerhut-" und der "Glocken-Verpel", und wenn ja – welchen??
Viele Grüße – Rika
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